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Jüdische Presse · 1923-05-11 · 19 (11.5.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
19 (11.5.1923)
Date
1923-05-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 124 JÜDISCHE PRESSE Nr. 19 erreicht, dass im Staate jüdische Minister waren — da kam der grösste Rückschlag. Daher zurück zum überlieferten Judentum! Wenn wir «ns selbst nur als wirkliche Juden schätzen werden, das heisst im Gemeinde- und Geschäftsleben nur den und nur das schätzen werden, was jüdisch ist, dann werden uns auch die andersgläubigen Mitmenschen schätzen. Die Aufgabe des orth. Frauenvereines sei, dieses jüdisehe Selbstgefühl zu fördern. Der Frauenverein veranstaltet gesellige Zusammenktinfte, bei welcher Gelegenheit jüdische Dichtungen vorzutragen wären. Der Frauenverein nehme in sein Programm auf: zu festgesetzten Zeiten belehrende Vorträge zu halten und so das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden. Wir dürfen nicht ausseracht lassen, dass ״Zweck ieillgt die Mittel“ kein jüdisches Losungswort ist. Bei uns ist streng darauf zu achten, dass wir heilige Dinge nur mit heiligen Mitteln fördern dürfen. Ich bin überzeugt, dass Sie nicht darum einen orth. Frauenverein begründen, damit einige Damen zu Ehrenstellen kommen, sondern dass Sie und mit Ihnen auch die anderen orth. jüd. Frauen Ihres Ortes von dem Mahnrufe der Zeit erfasst worden sind, welcher lautet: ״Jüdische Frauen v e r e in i g e 14׳Eu c h zum Dienste der heiligen Thora, zum Wohle Eures Volkes.“ Nove Zamky, den 6. Ijar 5683. Hochachtungsvoll Hermann Löwy. Aguda-Versammlung in Bratislava. Sonntag, 20’ Ijar fand im Turnsaal der orthodoxen jüdischen Volksschule eine gutbesuchte Mitgliederversamm- Jung der Bratislawaer Orts- und Jugendgruppe statt. Als Vertreter des Zentralrates in Wien war Herr Söolf Pappe nheim und der orthodoxen Landeskanzlei Seine Ehrwürden Herr Oberrabbiner Hirschler erschienen. Auch mehrere Nachbargruppen entsandten ihre Vertreter zu der Versammlung. Den Vorsitz führte Herr Dr. Dannenbäum, der die Versammlung im Aufträge der Ortsgruppe begrüsste und die Leitung der Ver- Sammlung Herrn Braun übergab. Herr Braun richtete sodann warme Begrüssungsworte an die erschienenen Gäste und entwarf das Programm der Versammlunng. Es sei jetzt die wichtigste Aufgäbe die weitesten orthodoxen Kreise zur tatkräftigen organisatorischen Mitarbeit heranzuziehen und über die historische und praktische Bedeutung der bevorstehenden ״Kenessio Gedaulo“ für das gesamte jüdische Volk aufzuklären. Herr Wolf Pappenheim schilderte in einem ausgezeichneten Referate die Lage des orthodoxen Judentum in allen Ländern Europas und in Palästina. Ueberatl ringt das Judentum um die Erhaltung seines wahren Charakters gegenüber thorafremden Strömungen und überall erwachsen dem historischen Judentum Aufgaben von unermesslicher Weite, die eine Zusammenfassung der Kräfte in der Agudas Jisroel erheischen. Was und wie das orthodoxe Judentum, wenn es gut organiesiert ist, als der Grossteil und vor allen Dingen als der Teil der Judenheit, der unter keinen Umständen sich seinen jüdischen Pflichten entziehen will, für die Gesamtheit leisten kann, habe die Agudas Jisroel bereits bewiesen. Durch ihre Existenz allein habe sie in vielen Fällen dem Abfall und der Untreue gegen die Heiligtümer des Judentums selbst bei den Nichtorthodoxen gesteuert. Redner zeichnet den Rahmen der Aufgaben des orthodoxen Judentums besonders in Erez Jisroel. Bei der Erwähnung des orthodoxen Oberrabbiners von Jerusalem, Rabbi Chajim Sonnenfeld, wurden dem Jerusalemer Gaon von der Versammlung grosse Ovationen bereitet. Die Kenessio Gedaulo könnte, wenn sie vor der Gesamt¬ ♦ ♦ Grand Sanatorium | Wasserheilanstalt! ♦ Bratislava (Pressourg), tiefer meg; Erstklassige diagnostische, diätetisehe u. physikotherapische Anstalt für Nerven- und innere Krankheiten. Chirurgie, Geburtshilfe. Orthopädie, Abteilungen für Augen-, Ohren-, Kehlköpfu, Hautkrankheiten, Röntgenbehandlung. Chemische u. bakterio- // logische Laboratorien. // Täglicher Pauschalpreis v. öK 55 aufw. Pauschalpreis für Entbindung v. öK 1100 bis öK 1800 (8 Tage). Wasserkür ■< auch für Auswärtige CK 15 FREIE ÄRZTEWAHL. Rituelle כ^־־ ' Verpflegung unter “Aufsicht des Pressburger orthodoxen Rabbinates. B||4944444♦'4 ♦י«?##«•#♦ ♦ g heit der Orthodoxen aller Länder voll erfasst wird, das bedeutendste innerjüdische Ereignis seit 2000 Jahren werden. Redner schloss mit einem Appell an die Versammlung, dazu beizutragen, dass die slowakische Judenheit an diesem Ereignis gebührenden Anteil nimmt. Die Versammlung dankte dem greisen Führer mit reichem Beifall für seine Rede. Herr Oberrabbiner H i r s c h 1 e r wies in seinem Referate die Notwendigkeit der Agudas Jisroel aus der Ideenwelt des Judentums und den Ereignissen der letzten Jahre nach. In eindrucksvollen Worten zeigte er, welche Bedeutung die Schaffung des ״Rabbimschen Rates“ für die Gestaltung der jüdischen Verhältnisse heute schon besitzt, wie die Tatsache allein, dass die Vertreter des jüdischen Volkes, klar und aller Welt hörbar verkünden, die Thora allein sei massgebend für alles, was als jüdisch oder unjüdisch betrachtet und behandelt werden soll, von entscheidender Wirkung auch im politischen Leben in Bezug auf jüdische Fragen bereits geworden ist. Der Gedanke der Agudas Jisroel habe nicht nur im Judentum seinen Siegeszug bereits begönnen, sondern er bricht sich auch schon bei den nichtjüdischen Gemeinschaften und bei hervorragenden Politikern Bahn. Die Zeit arbeitet für Agudas Jisroel Es sei nun Pflicht aller guten Juden,, für die Bedürfnisse der Zeit zu arbeiten. Eine solche ist aber Agudas Jisroel in hervorragendem Masse. Dem Redner zollte die Versammlung rauschenden Beifall. Herr Hermann Löwy (Nove Zamky) zeichnet die Wirkung der Organisierung der thoratreuen Juden in den Provinzgemeinden. Die orthodoxen Kreise in den kleineren Gemeinden foljgen dem Rufe der rabbinisehen Autoritäten gerne, weil sie dadurch direkten Anschluss an die Gesamtheit des jüdischen Volkes in einer Weise gewinnen, die im Einklang mit den religiösen Geboten des Judentums steht. Seine Worte finden lebhafte Zustimmung. Das Schlusswort spricht abermalls Herr Braun. Er fordert die Anwesenden auf, die nächsten Wochen zu eifriger Pflichterfüllung gegen das Judentum zu benützen und sich darüber klar zu werden, ob sie durch aktive Mitarbeit an der Erhaltung der jüdischen Gemeinschaft als Volk der Thora Anteil nehmen oder durch Passivität an der Umgestaltung des Judentums zu einem neuen unbestimmten Gebillde Mitschuld tragen wollen. Jetzt gilt es für orthodoxe Juden, aus ihrer eigenen Ges i n n u n g die äussersten Konsequenzen zu ziehen. Ein ״Herumdrücken“ um die Selbstbestimmung gibt es nicht mehr. Die Agudas Jisroel stellt an einen jeden בר ישראל eine klare Frage:?הלנו אתה אם לצרינו Wer an der Kenessio Gedaulo mitwirkt, hat diese Frage positiv beantwortet. Zum Schlüsse kündigt der Redner an, dass in einer demnächst stattfindenden Generalversammlung־ der Mitglieder die Wahl dev Delegierten zur Kenessio Gedaulo vorgenommen werden soll. Die Versammlung bedeutet einen wichtigen Schritt in der Ausgestaltung der Aguda in Bratislava. i~ — ־־--ו Ohne Bad — keine Gesundheit! Dampfbad und Heilanstalt Bratislava (Pressburg), Grössliggasse Nr. 10 Erstklassige Dampf-, Wannen- und Schwimmbäder! Frisiersalons! Maniküre und Pediküre! Luft- und Sonnenbäder. ״Wo die Sonnenstrahlen keinen Eintritt haben, dort geht der Arzt ein und aus.“ So lautet das arabische Sprichwort. Die wohltätige Wirkung der Sonnenstrahlen ist in der ganzen Welt bekannt. Die moderne ärztliche Wissenschaft nimmt die Kräfte der Natur in Anspruch, um dieselben als Arznei — je nach dpn gegebenen Fällen — individualisierend zu verabreichen. Deshalb wurde am Dache des morumentalen Gebäudes vom Pressburger Grand Sanatorium eine — an die alten, herrlichen hängenden Gärten erinnernde und entzückende Aussicht bietende — grosse Terrasse errichtet, welche nicht nur den in der Anstalt wohnenden Patienten, sondern auch dem auswärtigen Publikum zur Verfügung steht. Das malerisch schöne Luft- und Sonnenbad des Sanatoriums ist bereits in Betrieb zur Freude der vielen schwachen, empfindlichen Menschen, denn die auf die Haut stärkernd wirkende freie Luft ist ein wahrhaftiger Segen für die durch die Kultur allzusehr verweichlichte Menschheit. Auch gegen die Nervosität ist das Luft- und Sonnenbad ein wichtiges Heilmittel. * Peslchof! an der Pressburger Jeschiwah. Am 20. Ijar hielt Sne. Ehrw. Herr Oberrabbiner Schreiber die Semester-Eröffnung an der Jeschiwah in üblicher Weise. Er richtete aus diesem Anlasse eine Ansprache an die Talmidim und eiferte sie zu fleissigem Lernen und aufrichtiger Frömmigkeit an. Die einzige Aufgabe der thorabeflissenen Jugend in unseren Tagen sei, möglichste Vervollkommnung im Wissen zu erstreben und eine Lebensführung zu üben, die den Lehren der Thora und unserer Chachomim entspricht. Die Worte des Rabbi machten auf die Anwesenden tiefen Endruck. Trnava. Wieder schied aus unserer Gemeinde ein treues Mitglied. Im hohen Alter von 79 Jahren verschied dieser Tage in Trnava Frau Josefine Wetzl er, die Witwe nach dem bekannten grossen Talmid-Chochem ד שלמה אליעזר וועטצלער. dessen Haus ein בית רעילחבמים seit jeher ge־ wesen ist. Sie warf bestrebt, ihr Haus auch1 weiterhin in diesem Geiste zu führen. Die Verblichene, die sich durch innige Frömmigkeit und O-ttergebenheit auszeichnete, war eine אשת חיל-und überaus zärtliche Mutter, die ihre Kinder auf jüdischem Wege zu erziehen bestrebt war. An ihrer Bahre sprachen Sr. Ehrw. Oberrabbiner S. D. Ungar ergreifende Worte des Abschieds und der Trauer und schliesslich der Sohn der Dahingeschiedenen, Herr Samuel Wetzl er, der aus Oedenburg herbeigeeilt war, um seiner teuren Mutter die letzte Ehre zu erweisen. ת״נ״צ״ב״ה Orthodox-jüdisches Spital in Bratislawa. Das Anwachsen der jüdischen Gemeinde während der letzten Jahr- Zehnte lässt den Mangel eines ausreichenden jüdischen Krankenhauses schmerzlich empfinden. Beonders seitdem Pressburg Hauptstadt der Slowakei geworden ist und täglieh viele auswärtige Kranke Heilung suchen und ausserdem auch zahlreiche hiesige Einwohner infolge der Wohnungs- Verhältnisse ein Krankenhaus aufsuchen müssen, während sie bisher die Hauspflege vorzogen, ist die Erweiterung des orth. jüdischen Spitals eine gebieterische Notwendigkeit geworden. Um die Vorbereitungen zur Verwirklichung dieses allgemeinen Wunsches in die Wege zu leflen, berief die Chewra Kadischa auf den 22. April eine Versammlung ein, der viele Gcmcindemitglieder Folge gegeben haben. Gemeindepräses Herr David Kraus eröffnetc die Versammlung und legte die Gründe dar, die einen Erweiterungsbau des Spitals nicht mehr hinauszuschieben erlauben. Herr Jos. Grünberg erstattete namens der Chewra Kadischa den Bericht über die bisherigen Vorberatungen-und die Kalkulationen. Seine Ehrw. Herr Oberrabbiner Hirschler begrüsste in Vertretung Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiner Schreiber die Versammlung und richtete Worte der Ermutigung und Aneiferung an die Anwesenden, um dieses dringende Werk wahrer Humanität in kürzester Zeit zur Ausführung zu bringen. Redner gedachte mit besonderer Anerkennung der Anstaltsärzte, die auch jetzt schon unter den grössten persönliclien Opfern in vollständig selbstloser Weise im Spital den Dienst versehen und den Kranken Hilfe leisten. Nach einer anregenden Debatte, an der sich viele Anwesenden beteiliglen, wurde beschlossen, wegen der Ausarbeitung der notigen Pläne und der Aufbringung der Mittel mit dem Krankenhausverein in Verbindung zu treten. Ein besonderes Komitee soll die Sammelaktion leiten. Der 32. Omertag in Bratislawa. Einer alten Sitte geriniss gilt in Bratislawa der 32. Omertag als ,.Tag der Chewra Kadischa“. Am vorangehenden Schabbos wird für die Chewra gespendet, am 32. Sephiratag wird das .בית החיים besucht und der Oberrabbiner hält im jüdischen Spital eine דרשה• Auch in diesem Jahre wurde die Feier in der üblichen Weise begangen. Bei herrlichem Frühlingswetter versammelte sich im Hofe des Spitals eine grosse Anzahl von Gemeijideratsmitgliedern. Sne. Ehrw. der Herr Oberrabbiner hielt zunächst eine חריפות דרשה in der סיגי׳ יכיר und wandte sich dann in einer schönen Rede an die Erschienenen. Er wies auf den heiligen Zweck und die segensreiche Wirksamkeit der Chewra Kadischa hin und forderte die Mitglieder der Gemeinde und der Chewra Kadischa auf, die Ziele des Vereines mit gesteigerter Kraftanstrengung zu fördern. Einen der wichtigsten humanitären Zwecke der Chewra Kadischa bildet die Krankenpflege, die jetzt durch die notwendig gewordene Vergrösserung des bereits vor zirka 120 Jahren gegrütideten Spitals in den Vordergrund des Interesses treten müsse. Herr Oberrabbiner appellierte an alle edlen Juden, für diesen Zweck reichlich beizusteuern. Zum Schlüsse seiner . Rede gedachte der Herr Oberrabbiner des jüngst verblichenen דיין der Gemeb.de, Kabbi Leb Rubinstein זצ״ל«.. Rabbinerwahl. Rabbiner David Silberstein in Alistal, Präses der Aguda-Ortsgruppe in Dunajska-Streda, ist zum Dajan der orth. Gemeinde Waltzen gewählt worden. — Rabbiner Aron Silberstein, bisher in Keretzki, hat die Wahl zum Oberrabbiner in Beled angenommen. Die ״Machasike Hadas“ ln Munkacs. Der unselige Kampf des Oberrabbiners Spira in Munkacs gegen die ״Beizer Chassidim“ ist vorige Woche um eine traurige Episode bereichert worden. Das Bethaus der ״Machasike Hadas“-Gemeinde ist vorige Woche auf Wunsch der ״Spira“־Gemeinde polizeilich geschlossen worden. Als Grund hiezu wird angegeben, dass den Beizer Chassidim seinerzeit angeblich nur Lizenz zum Bauen des Bethauses, nicht aber auch zum Beten darin erteilt worden sei. Die ״Machsike Hadas“ hingegen beruft sich auf einen protokollarischen Beschlusses der Gemeinde, aus dem das Geg.enteil hervorgehen soll. Das Bethaus ist bereits vor mehr als einem Jahre seiner Bestimmung übergeben worden. Wie wir erfahren, sind die Mitglieder der ״Maclisike Hadas“ in grosser Zahl aus der Gemeinde ausgetreten und erstreben nunmehr die Errichtung einer selbständigen Gemeinde, die sich sodann der anerkannten orth. Gemeinde- Organisation anschliessen würde. Orthodoxe Zeitschrifien und Zeitlfteratur. Vielfachen W nschen entgegenkommend hat das Zentralbureau der Agudas Jisroel in Bratislava eine neue Einrichtung geschaffen, wodurch jedem Juden in der Tschecho-Slowakei die Möglichkeit gegeben wird, die orthodoxen Zeitschriften und Z-itungen aller Länder und Zungen sowie Broschüren und Werke, die Zeitfragen des Judentums vom Gesichtspunkte der Gesetzestreue behandeln, ohne Aufwand von Mühe und Kosten zu bestellen. Das orthodoxe Judentum, beziehungsweise die Agudas Jisroel verfügt bereits fast in allen Ländern über eine Anzahl wertvoller periodischer Publikationen, die üb«r die Verhältnisse des Judentums auf dem ganzen Erdenrunde zuverlässigen Aufschluss bieten. Wegen der Schwierigkeiten de» Verkehrs blieben indessen alle diese Zeitschriften den Gesinnungsgenossen in der tschecbo-slowakischen Republik bisher unzugänglich. Ebenso wird der Mangel an geeigneten Schriften über die jüdischen Zeitfragen in weiten Kreisen empfunden. Auch besitzt das orthodoxe Judentum gegenwärtig bereits eine grosse Anzahl von Zeitschriften, die sich speziell der talmudischen Forschung widmen und in ihrer Mannigfaltigkeit und Eigenart das beste Mittel zur gegenseitigen Annäherung und Würdigung der Talmide Chachomim bilden. Das Bratislavaer Zentralbureau hat nun beschlossen, für alle diese Publ kationen eine kostenlose Vermittlungsstelle einzurichten.. Sie wird ein Kommissionslager aufrechterhalten und gegen Voreinsendung des Kaufpreises (nebst der Portogebühr) die gewünschten Schriften den Bestellern auf kürzestem Wege zusenden. Für, Verwaltungskosten und eventuelle Agiodifferenzen wird ein minimaler Zuschlag gemacht. Ueber die Zeitungen und sonstigen Werke wird im Inseratenteile eine ständige Rubrik geführt. Die angegebenen Preise sind freibleibend und haben• nur bis zum Erscheinen des nächste» Inserates Geltung. U**ber die Aufnahme einer Publikation in die Li8te entscheidet das Sekretariat des Zentralbureaug. Lieferung erfol״t grundsätzlich und ausnahmslos nur gegen Voreinsendung des Betrages nebst den PoBtporti. Bestellungen, die dieser Bedingung nicht, voll entsprechen, bleiben unter alien Umatänden und ausnahmslos unberücksichtigt.׳ Mitteilungen und •Bestellungen sind zu richten an: Agudas Jis roel, Bücher- Abteilung, Bratislava, Postfach 140.

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