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Jüdische Presse · 1923-04-27 · 17 (27.4.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
17 (27.4.1923)
Date
1923-04-27
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 108 JÜDISCHE PRESSE Nr. 17 Strebens ein weithin leuchtendes Vörbild erblickt haben, umstanden letzten Freitag seine מטה und segneten sein Andenken in Dankbarkeit für das ▼leie Oute und Edle, das er geleistet hat — und Tausende und Abertausende werden noch in späteren Generationen seiner in Ehrfurcht und Liebe gedenken. Rabbi Leb Rubinstein 1צ׳׳ל war eine ganze und vollendete Persönlichkeit echten Altpressburger Stils. £r entstammt einer altehrwürdigen Rabbinerfamilie; sein Grossvater und sein Vater waren berühmte Rabbiner von Karlsburg und genossen selbst in jener Zeit grosses Ansehen in der jüdischen Welt. Schon in Seiner Jugend zeichnete er sich durch seltene Begabung, eisernen Fleiss und grosses Wissen auf allen Gebieten jüdischer Forschung aus. Er war Schüler des מהדם שיק זצ״ל und des שבט סופר und wandelte in den Fusstapfen seiner Lehrer. Er heiratete die Tochter des in weitesten Kreisen verehrten Rabbi Jakow Leb Strasser, Schwiegersohnes des כתב סופר זצ״ל, mit der er in mustergültiger glücklicher Ehe lebte. Als junger בעל בית schon leitete er eine eigene kleine ישיבה und lernte mit seinen Schülern mit unermüdlichem Fleisse. Er wurde bald Repräsentant der Gemeinde und trug einen vielbesuchten שיעור für Kaufleute vor, der unter den תלמידי חכמים grosse «Beachtung fand. Vom Jahre 5663 angefangen war er Vortragender רבי des ־»!^ תורהVereines. Im Jahre 5666 begann er auf der ישיבה den Nebenschiur vorzutragen. Nach dem Hinscheiden des Rabbi Leb Friedmann זצ״ל trug er den יורה דעח־־שיעוד vor bis an sein Lebensende. Im Jahre 5667 wurde er zum דיין der Gemeinde gewählt, in welchem Amte er sich durch seine Genauigkeit und durch liebenswürdiges Wesen die Zuneigung aller erwarb, die mit ihm in Berührung kamen. Während der 45 Jahre, die er in Pressburg wohnte, übte er weit über seine Kräfte Wohltaten gegen Arme und unterstützte, wo er es nur vermochte, bedürftige תלמידי חכמים■ Seine vornehmliche Sorge galt dem Wohlergehen seiner Talmidim auf der Jeschiwoh, die er förderte und zu fleissigem Studium aneiferte. Den allgemeinen Verhältnissen des Judentums wandte er reges Interesse zu und als wahrer Nachfahre des חתם סופר זצ״ל war er stets auf der Wacht, so oft ,Neuerer" in die Schutzmauer des Judentums eine Bresche reissen wollten. Vor einigen Jahren veröffentlichte er unter dem. Titel קול יהודה ein ספר, das durch seine Gediegenheit die grösste Beachtung fand. Es enthält in der Hauptsache חידושים zu ,מם׳ שבת vereinigt aber in sich ausserdem eine Auswahl von דרשות und sonstiger hervorragender חידושים aus verschiedenen Anlässen. Rabbi Leb Rubinstein זצ״ל verschied letzten Donnerstag abend. Die תלוי׳ fand Freitag nachmittag 2 Uhr statt. Soweit dies bei der Kürze der Zeit und wegen des herannahenden ש״ק möglich war, waren nicht nur die Einwohner Pressburgs, sondern auch aus der Umgebung der Stadt Tausende herbeigeeilt, um dem Rabbi die letzte Ehre zu erweisen. Talmidim der ישיבה lernten die ganze Nacht und trugen auch die מטה bis zum קבר. Auf dem בית החיים sprach zunächst Rabbi Sch. Donath namens der ח״ק einige Worte der Trauer. Seine Ehrwürden Herr Oberrabbiner Schreiber und Rabbi David Wessely gaben sodann in ergreifenden הספדים unter Würdigung der-4,reichen Verdienste des Verblichenen dem Schmerze der Gemeinde beredten Ausdruck und richteten Trostworte an seine hinterbliebenen würdigen Kinder. תנצב״ה aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa Aerztliche Nachricht. Primarius Dr. Josef Keppich, Leiter der chirurgischen Abteilung im Jüdischen Krankenhause in Bratislava, wohnt jetzt Grösslinggasse 21 (gegenüber dem Dampfbade) und ordiniert chirurgischen Kranken nachmittags von 3 bis 4 Uhr. Telephon 14.76־ .־, . ״־ » .־־, . .־.; . .7־ךך7•- Gedenket bei allen Anlässen den Armen in Erez Jisroel! In keinem Hause fehle die טאיר בעל חנם Büchse I Agudaversammlung in Velke Topolgany. Cholhamoed Pessach fand eine gemeinsame Mitgliederversammlung der Agudas Jisroel Orts- und Jugendgruppen unter lebhafter Beteiligung der Mitglieder statt. Den Vorsitz der Versammlung führte Herr Oberrabbiner W e i s z נ״י, welche er mit einer den ganzen Werdegang der Aguda wiedergebender Rede eröffnete, hinweisend auf die ihrer in der Zukunft der Lösung harrenden Aufgaben im Dienste der ת״ה, insbesondere aber auf die Wichtigkeit der Erez-Jisroel-Frage und auf die bevorstehende ״Kenessio Qedaulo". Nachher folgten die Tätigkeitsberichtd* aus welchen hervorging, dass besonders die Jugendgruppe sich in schönster Blüte befindet und auf dem Gebiete der Jeschiwa, Unterricht, Erez Jisroel und soziale Fürsorge Erspriessliches leistet. Die Ortsgruppenleitung wurde neu gewählt und zur intensiven Arbeit angehalten. Ehrenpräses ist Herr Oberrabbiner Weiss נ״י, der auch als Delegierter zur Kenessiö Gedaulo gewählt wurde. Präses der Ortsgruppe ist der Gemeindevorsteher Josef M. Bernfeld. Zum zweiten Präses wurde David Löwbeer gewählt. . Agudas Räim-Verein, Pressburz. Am 22. April 1923 fand in dem Lokal des ״ בית המדרשes Chasam Sofer, das auch das Lernlokal der Chewra bildet, die diesjährige XVII. Generalversammlung statt. Die sehr schön besuchte Versammlung wurde vom Herrn H. Singer eröffnet. Er schilderte die Wichtigkeit des Vereine3 und forderte die Mitglieder zur regen Mitarbeit auf. Hernach gedachte er des vor einigen Tagen verschiedenen steten Förderers des Vereines Rabbi Leb Rubinstein ןצ״ל mit ergreifenden Worten der Trauer. Nach lebhafter Diskussion über den Lehrplan wurde zur Neuwahl geschritten, die folgendes Resultat ergab: Präses: H. Singer. Vizepräses Dezider Ungar. Schriftführer: H. Grünsfeld. Kassier : J. Weisz. Kontrollore: J. Goldberger und H. Schwarz. Oekonom: H Bayer, Bibliolhekar: M. Duschinsky. Dieser Verein widmet sich ausschliesslich der Pflege des למור התורה und dadurch der Vertiefung der religiösen Gesinnung seiner Mitglieder. Das Resultat der Neuwahl zeugt davon, dass nunmehr auf dem Oeblete der Gesinnungspflege eine gerade Linie gefunden ist. Ohne Bad — keine Gesundheit! Dampfbad und Heilanstalt Bratislava (Pressburg), Grössliggasse Nr. 10 Erstklassige Dampf-, Wannen- und Schwimmbäder! Frisiersalons! Maniküre und Pediküre! Das Pessachopfer. Die slowakischen zionistischen Neujuden betrachten es als eine ihrer schönsten Lebensaufgaben, über jüdisches Leben und Wesen in Erez Ji^joel richtige Kenntnis zu verbreiten. Man lese zum Beispiel folgenden von tiefgründigem jüdischen Wissen zeugenden Bericht in ihrer Nihoroder Zeitung ״Zs. Neplap“ vom 20. April: ״Eine alte jüdische Tradition belebten 100 reiche litauische Juden, die zum Pessachfest'e nach Erez Jisroel gepilgert sind, damit sie das dort auch jetzt noch übliche Pessachopfer in Jerusalem verzehren.“ Heilkraft der Röntgenstrahlen. Professor Seits aus Erlangen referiert über die glänzenden Erfolge, welche mittels Röntgenbestrahlungen bei solchen Krankheiten erreicht wurden, die als gänzlich unheilbar galten, oder deren Behandlung bisher nur in operativer Weise erfolgte. Die Wirkung der Röntgenstrahlen besteht darin, dass die krankhaften Körperzellen zerstört werden, sei es an der IJaut oder im Innern des Körpers. Die Heilmethode mittels Röntgenbestrahlungen wird schon seit Jahren mit gutem Erfolge bei als unheilbar erachteten Krankheiten angewendet. Zum Beispiel langjährigen wässernden und juckenden Hautentzündungen, Ekzemen, verschiedenen Hautausschlägen, Haar- und Bartkrankheiten, hauptsächlich Drüsenerkrankungen, wie Skrophulose. Letzhin gelang es mit den neusten, modernsten Röntgenapparaten so kräftige Röntgenstrahlen zu erzeugen, dass auch die im tiefsten Innern des Körpers liegenden Geschwülste, Krebse zerstört und geheilt werden können. In dem unter der Leitung eines. Facharztes stehenden Röntgeninstitut des Pressburger Grand Sanatoriums, weches mit den modernsten Röntgenapparaten ausgestattet ist, werden die obgenannten Krankheiten nicht nur der internen, sondern auch der ambulanten Patienten mit grossem Erfolge behandelt. Auch eine Vermählung. Der Kosicer ״Isido Hirlap“ bringt ohne jede Bemerkung folgende Vermählungsanzeige in seinem Textteil: ■Lola Matzner, Tochter des Samuel Matzner, eines der leitenden Mitglieder der Kosicer Jüd. ,Kreditgenossenschaft und Leiters mehrerer jüdischen Vereine, hat sich mit dem Journalisten Sandor Marai, dem Sohne des Präsidenten der Kosicer christlichsozialen Partei, Advokaten Dr. Geza Grosschmid, vermählt. — Ein würdiges Jichus-Schidduch für einen jüdischen Klal- Arbeiter! Der Verein ״Esra“ in Bratislava. Einer der rührigsten und wertvollsten Vereine in Bratislava, ״Esra“, veröffentlicht soeben seinen zweiten Jahresbericht. Erst seit zwei Jahren bestehend, hat sich dieser Verein bereits die Sympathie und die ungeteilte Anerkennung der weitesten Kreise erworben. Mit seinen 800 Mitgliedern bildet dieser junge Verein eine Zierde unserer jüdischen Gemeinde und nimmt einen Ehrenplatz ein in der lokalen jüdischen Wohlfahrtspflege. Mit bewundernswerter Beharrlichkeit und unerrniidlicher Liebe hat der Vereinsvorstand und die ihm zur Seite?stehende Damensektion auch in diesem Jahre an der Ausgestaltung und der Erweiterung seiner Tätigkeit gearbeitet. Dies ist ihm auch in hohem Masse gelungen. Jede Art des Wohltuns hat er gepflegt, Geldunterstützung, Kleider, Lebensmittel und Brennmaterial verteilt, Rechtsschütz geboten, ärztliche Hilfe geleistet usw., und all das still und bescheiden in gut jüdischer Weise. Der vorliegende Kassaberieht balanciert mit tschecli. K. 28,559.44. An Jahresbciträgen nahm der Verein tschech K. 15.054 ein, der Rest stammt von Spenden verschiedenster Art. Das Berichtsjahr schloss mit einem Saldo von tschech. K. 381.34. Die Verwaltungsspesen erforderten insgesamt bloss tschech. K. 3062.50. Für die direkten Vereinszwecke konnten demnacli tschech. K. 25.115.60 verwendet werden. Der Verein ״Esra" verdient die Förderung aller Menschen, die in uneigennütziger Wohltätigkeit die Offenbarung einer edlen Gesinnung erblicken. Aguda-Anhänger in Gemeinden, wo Orts- und Jugendgruppen noch nicht organisiert «!lud, werden dringend gebeten, Ihre Adressen der ״LandesOrganisation der Agudas Jisroel in der Slowakei“ in Bratislawa, Turnergasse 14/16, Postfach 140, freundlichst bekanntzugeben. Agudisten, die vorübergehend in Bratislawa weilen, sollten es nicht versäumen, im Bureau der Agudas Jisroel, Turnergasse Nr. 14/16, I. Stock, vorzusprechen. Rabbi Mandel Deutsch in Jerusalem. Wir haben seinerzeit berichtet, dass der würdige Roschbesdin von Velke Tapolcany und Präses der dortigen Aguda-Ortsgruppe, Rabbi Mandel Deutsch, einer alten Sehnsucht folgend nach Erez Jisroel übersiedelt ist. Wie die Nachrichten aus Jerusalem melden, hat er dort bald nach seiner Ankunft eine eifrige Tätigkeit im Sinne der Agudas Jisroel begonnen. Er widmet sich dort im Einvernehmen mit dem orthodoxen Oberrabbiner, Rabbi Chajim Sonnenfeld, vornehmlich der Förderung einer streng frommen Erziehung der Jugend. Wie aus der jüngsten Nummer der vortreffliehen Jerusalemer Aguda-Zeitung ״Kol Jisroel“ zu ent־ nehmen ist, veröffentlicht er als Vorsitzender des ״Komitees fiir traditionelle Erziehung“ einen warmen Appell ״An die Eltern“, worin er auf die Bedeutung des frommen Schulwesens für die Zukunft Erez Jisroels hinweist. Aus dem Ausruf seien hier einige Sätze über das moderne Schulwesen wiedergegeben, weil sie zeigen, welch traurige Zustände unser wackerer Landsmann dort in dieser Be- Ziehung vorgefunden hat. ״Brüder! Wir haben es nicht mehr nötig, euch auf die gegen diese Schulen zu Kraft bestehenden religiösen Verbote der grossen rabbinischen Autoritäten hinzuweisen. Wir kommen zu euch mit der bitteren Wirklichkeit. Die Wirklichkeit zeigt bereits die Früchte deser freien Erzie- Innig, die Resultate dieser Schulen. Brüder! Bedenket, dass die Erziehung die Grundlage des Judentums ist. Die Erziehung zählt zu den Dingen, für welche unsere Vorfahren, unsere Brüder, Mütter und Schwestern ihr Leben Hingaben und hingeben. Und jetzt liefert ihr selber freiwillig eure Söhne und Töchter Lehrern und Lehrerinnen aus, die sie im Gegensatz zu Thora und Gottesfurcht erziehen. Ihr selber führt eure Knaben und Mädchen nach Orten, wo ihnen Gefahr droht. Damit hilft Ihr selber an der Zerstörung der Re־ Iigion in der Heiligen Stadt mit! Brüder! Hütet euch, eure Söhne und Töchter den Schulen anzuvertrauen! Seid auf der Hut vor Erziehungsmethoden, die Israels Thora fremd sind! Brüder! Entweiht nicht die Ehre der heiligen Stadt Jerusalem. Unsere Brüder in Russland und der Ukraine setzen ihr Leben aufs Spiel wegen des Thora-Unterrichtes der Schulkinder , und in der heiligen Stadt finden sich thoratreue Menschen, die aus freien Stücken, ohne jeden Zwang und ohne Nötigung ihre Kinder der Thora, und der Gottesfurcht entfremden. Nehmet dies zu Herzen und gebet eure Söhne und Töchter der traditionellen Erziehung wieder, jener Erziehung, die uns von Generation zu Generation überliefert und von hervorragenden, frommen und weisen Männern eingeführt wurde!“ Wir wünschen Rabbi Mandel Deutsch vollen Erfolg in seinem Wirken auf dem geheiligten Boden Erez Jisroels. Ein ganzes Dorf huldigt dem Zionismus. Unsere Zio־ nisten in Podkarpatho-Russ neiden ihrem unermesslich grossen Führer Dr. Weizmann seine Triumphe als Ausrufer des ״Keren Hajessod“ in Amerika. Sie organisieren sich hurtig als Kommission für ein ״hebräisches“ Schulwerk und holen sich die gleichen Lorbeeren im — Mar־ moros. Das Organ der Zionisten ״Isido Neplap“ weiss auch schon nach wenigen Wochen von einem unvergleichlichen Erfolg zu berichten. Wir übersetzen hier den Bericht wört־ lieh: ״Die Kommission der hebräischen Schulgenossenschaft hat man in ganz Marinaros mit vorzüglicher Freude empfangen. In Toronya hat man zu Ehren der Kommission einen mit blau-weissen, rot-weissen und gelb-blauen Fah־ nen geschmückten Triumphbogen errichtet, wohin sich die gesamte Bevölkerung des Dorfes versammelte, um der Kultus und Schulen verteilenden Kommission einen windigen Empfang zu bereiten. Die jiidlßche Bevölkerung vori ganz Marmaros schwärmt für hebräische Schulen, weil sie ernstlich damit rechnet, nach Palästina äuszuwandern.“ Ist dieser Bericht nicht auch an die englische Regierung, an den High Commissionar, an den Völker־ bund, an Harding und an den — Joint gekabelt worden? Eigentümer und Herausgeber: ״Jüdischer Verlag G. m. b. H.“, II., Rembrandtstrasse 41. — Verantwortlicher Redakteur: Jakob Deutsch, II., Franz Hochedlingergasse 3. Für die Tschecho-Slowakei: Heinrich Schwarz. Bratislava. — Druck: Druckerei und Verlags-A.-G. Ig. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstrasse 6. 88 ES 83 Personalia. 888888 Wr.-Neustadt, 17. April fand hier die Hochzeit der Tochter unseres langjährigen Vorstandsmitgliedes und Obmannes der יחברא קדישא Herrn Samuel Frankl, statt. Ein Zeichen seiner besonderen allgemeinen Beliebtheit war die überaus grosse Anteilnahme bei dieser Feier. Herr Oberrabbiner Lipschütz aus Koberdorf, Burgenland, war hierhergeeilt, um persönlich dem Brautpaare seinen Segen zu erteilen. Es sprachen ferner in hinreissenden Worten der Oberrabbiner Dr. Pollak und dessen Stellvertreter Rabbiner David Friedmann Herrn Frankl ihren Dank aus für seine uneigennützige Tätigkeit zum Wohle der Gemeinde. Herr Oberkantor Moses Vogel schloss die Feier mit einem ausgezeichneten Gesangsvortrag, der die ganze Gesellschaft lange in gehobener Stimmung hielt. Für wohltätige Zwecke, besonders für die תומכי ישיבה H Mattersdorf, wurden namhafte Summen gespendet. 888888 Konkurse. 888888 Bei der orth. isr. Kuttusgemeinde zu Ple§ivec (Pelsöc), Zupa Genier ist die Stelle eines tüchtigen שרב ומ1׳צ בעל תפלה וקורא zu besetzen. מוהל bevorzugt. Bewei-Der ui.ter 4U Jahren haben ihre Offerte mit Angabe des Alters, Zahl der Familienmitglieder und Ab- Schriften der Dienstzeugnisse, wie auch der u nentbehrlichen קבלות von drei anerkannten orth. Rabbinern bis Anfang Mai beim Vorstand einzureichen. Gehalt nach Uebereinkom men, Nebenemolumente wie usuell. Der Posten ist gleich nach der Acceptation anzutreten. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen, Reisespesen werden nur dem Acceptierten vergütet. Pleäivec, den 6. März 1923. Der Vorstand.

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