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Jüdische Presse · 1923-04-13 · 15 (13.4.1923) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
15 (13.4.1923)
Date
1923-04-13
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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*• Seite 93 / JÜDISCHE PRESSE \ Nr. 15 kraft gefunden hat, auch auf den Gefilden des Agodoh solch herrliche Blüten zu pflücken. Geistesschärfe und Gemütstiefe, überraschende Kombinationen und schlicht dahinfließende Deutung, bescheidene Versöhnlichkeit und kampfbereite Fertigkeit treten abwechselnd als Gharakterzüge seines Maggidus auf. Aus dem Worte der Thora und den Unterweisungen der Weisen schöpft er Belehrung und Hat in allen Fragen der Zeit, in allen Lagen des Lebens. Aus ihnen weiß er mit voller Hand Trost und Mut zu spenden, wo er Ermüdung und Resignation unter den Zeitgenossen zu bemerken wähnte. In der Anwendung der Midraschdeutung auf Geschehnisse oder auf Geistesströmungen seiner Zeit, zeigt sich nicht nur der weite Blick überragender Größe, nicht nur die stolze Ueberlegenheit des Wissenden über die wegverlorene Wankelmütigkeit, eines an sich irregewordenen Geschlechtes, sondern zugleich auch eine feste Entschlossenheit zu lehren und zu unterweisen bis die Menschheit den Weg zurückfindet zu ihrem Schöpfer und wieder wandelt im Lichte des Allmachtigen. Gedankengänge von unendlich weitem Horizont ziehen sich 'durch das ganze Buch; Sidroh um Sidroh, das heißt doch: Woche und Woche beschäftigen sie ihn unablässig und begleiten ihn durch alle Gebiete des jüdischen Wissens und überall lest er neue Bausteine auf zu dem festgefügten Bau seiner Weltanschauung. Er lernt und lehrt, er ist immer Schüler und Lehrer zugleich. Schüler in der Bereitschaft, immer wieder aufs neue zu prüfen und neu zu lernen, was er erst gestern untersucht und in seine geistige Welt eingefügt hat und Lehrer im Bewußtsein der Verantwortung für jedes gesprochene und geschriebene Wort; er sieht immer eine Schttlcrschar um sich, die ein unbestimmtes, unklares Wort mißdeuten könnten. An unzähligen Stellen finden die großen Erlebnisse der Zeit einen feinen, gleichsam diskret hingehauchten Niederschlag in dem Werke. Eine große Seele verbirgt den eigenen Schmerz, d ä m p f t die eigene Freude, wo Welten um Sieg und Tod ringen. Er. sagt, was er empfindet,' erst wenn er Veranlassung hat, Richtung zu weisen und Belehrung zu bieten. Die Nöte der Zeit sind Prüfungen des Schöpfers, die wir uns zu Herzen nehmen müsseh, desselben Schöpfers und Vaters, der in seiner Thora uns seinen heiligen Willen kundgetan hat. Zeitereignisse sind praktische ^Exempel für die Lehren der Thora. Die Lehren der "Thora wiederum sind ewige Richtlinien, sind Lebehsmaximen, die täglich und stündlich inmitten des bunten Weltgeschehens ihre Anwendung finden können und sollen. So wird dieses Maggidus-Sefer unversehens zum wirkungsvollen Mussar-Sefer für alle, die Belehrung heischend zu den großen Ergründen! des G-tteswillens empörblicken. Und so stellen die Schaarc Simchoh Rabbi Simchoh Bunam Schreiber ^5"2£T in unsere lebendige Gegenwart hinein und lassen ihn lehrend, mahnend, aneifernd und trostspendend in unserer Mitte — uns voran wandeln. * Was Rabbi Simcho Bunam Schreiber ^"J£1 an geistreichen Deutungen und tiefschürfenden ethischen Lehren in seinen Erklärungen zu den Wochenabschnitten stückweise uns bietet, das finden wir in dem zweiten Teil des Werkes in stofflicher Anordnung und vielfach erweitert wieder. Dieser Teil, der den Namen ^niK 9fTl k'xxx Erinnerung an seine fromme Lebensgefährtin JYJ7) trägt, enthält die HWH zu dßn besonderen Sabbaten, Festtagen und anderen Gelegenheiten. Nach dem oben Ausgeführten, braucht'nicht erst gesagt zu werden, daß wir hier den Meister in seiner vollendeten Größe sehen. Die Fülle seines Wissens, der . Glanz seiner Diktion und die Reinheit seiner Gesinnung kommen hier zur vollen ^Entfaltung. Man, lese beispielsweise gerade an den kommenden Tagen seine nlW"fl zu ^H3n rOtt?> um zu sehen, wie er den Auszug aus Mizrajim aufgefaßt haben will und wie er immer wieder daraus eine Erstarkung unserer jüdischen Gesinnung herausarbeitet. Das Intimste in Rabbi Simchoh Bunam Schreiber b"2£7 i das woran seine zartesten Empfindungen, seine höchsten Hoffnungen geknüpft sind, was mit seinem Wesen unlösbar verschmolzen ist, erfahren wir am Schlüsse des ganzen Werkes aus den . miTTlS' den Eröffnungsreden, mit denen er jedes Semester die Vorträge vor seinen Schülern begonnen hat. Rein technisch betrachtet, sind es Meisterwerke scharfsinniger Kombination. Was sie aber auszeichnet und ihnen einen so wunderbaren Reiz verleiht, ist die grenzenlose Liebe zur Thora, die aus ihnen spricht, die Ueberzeugung, die sein Denken, und Trachten beherrscht, daß er seinen Schülern das Höchste und Wertvollste überantwortet, wenn er sie zu Baiinert r Ii gern der Thora heranbildet. Dem - Ehrwürdigen Herausgeber gebührt der Dank der gesamten thoratreuen Judeuhcit für die schöne Gabe der „Freudenpforten". Möchten es nur Viele sein, die ihm freudig erwidern Tnjwrno: Zur Frage der Sonntagsruhe in der Slowakei. Es ist unleugbar, daß vom religiösen Standpunkt betrachtet, die gänzliche Sonntagsruhe niemand in der Weise berührt, wie den strenggläubigen Juden, doch ist die Sonntagsruhe keine Religions-, sondern eine soziale Frage. Und in dieser Frage, aus diesem Gesichtspunkte betrachtet, ist eine Lösung, welche alle Parteien befriedigt,, leicht zu finden. Der soziale Standpunkt verlangt, daß ein jeder Arbeiternach sechstägiger. Arbeit einen Ruhetag habe, aber dieser Ruhetag muß nicht eben Sonntag sein. Diesen Grundsatz hat auch das erste Sonntagsruhegesetz ausgesprochen, und bei solchen Betrieben, wo eine ununterbrochene Arbeit notwendig ist, auch durchgeführt. In Wirklichkeit will die allgemeine, ausnahmslose Sonntagsruhe niemand. Der sie für den Handelsangestellten am lautesten verlangt — am wenigsten. Und auch das allgemeine Publikum möchte gegen die ausnahmslose Sonntagsruhe protestieren. Denn das nichtarbeitende Publikum will an seinem Ruhetage Zerstreuung und Unterhaltung. Bei der ausnahmslosen Sonntagsruhe müßte aber auch der Arbeiter des Kaffeehauses, der Konditorei, des Zirkusses, der Theaters auch ruhen, von den Angestellten der Verkehrsunternehmungen nicht zu reden. Wie kommt man aber zu der erwünschten Zerstreuung und Erholung? Nur dadurch, daß man festsetzt, daß diese Angestellten zwar jede Woche einen Ruhetag — aber nicht den Sonntag — haben müssen. Nachdem schon auf einer Seite angenommen wurde, daß dem sozialen Verlangen Genüge, geleistet wird mit einem Ruhetage in der Woche ist nur ein Schritt weiter auszusprechen, daß derjenige, der seinen Angestellten jede Woche einen bestimmten Ruhetag gibt — der strenggläubige Jude Samstag — am Sonntag nicht zu ruhen braucht. Dies allgemein zu bestimmen, würde in manchen Kreisen Widerspruch erregen, aber beim Gewerbe (Groß- und Kleinindustrie) durchzuführen ist es absolut leicht möglich. Im Geschäftsleben könnte eingewendet werden, daß Sonntag ein lebhafter Geschäftstag ist gleich Samstag, die jüdischen Kaufleute »daher bevorzugt sein würden, was niemand haben will. In einigen Städten ist eingeführt, nachdem im Orte viele Tschismenmacher wohnen, daß diese in zwei Gruppen eingeteilt sind. Eine Woche stellt sich eine Gruppe, die zweite Woche die andere Gruppe auf den Marktplatz hinaus, ohne Rücksicht darauf, ob in der Woche auf lebhafteren Verkehr Aussicht ist oder nicht. Demnach könnte bestimmt werden, wer Samstag den ganzen Tag gesperrt hält, kann Sonntag sein Geschäft offen halten. — Nichtsdestoweniger sind die strenggläubigen Juden sehr zufrieden, wenn auch die anderen Kaufleute Sonntag ihre Geschäfte offen halten dürfen, wenn man nur ihnen zugibt, daß sie ihre Geschäfte offen halten dürfen. Für die Offenhaltung der Geschäfte spricht auch das Interesse eines sehr großen Teiles des Publikums. Das Volk auf dem Lande ist die ganze Woche mit der Feldarbeit beschäftigt, nur Sonntag hat es Zeit in die Stadt zu gehen, um seine Einkäufe zu besorgen. Dasselbe gilt auch von dem Fabriksarbeiter. Dieser hat auch nur Sonntag Zeit, seine Einkäufe zu besorgen, denn an anderen Tagen müßte er deswegen seine Arbeit versäumen. Um allen Wünschen gerecht zu werden,« ist das Richtige, zu der Bestimmung des ersten Sonntagsruhegesetzes zurückzukehren, diese hat festgesetzt, daß die Geschäfte Sonntag bis Mittag offen sein dürfen. Hermann Lövy. Nove-Zämky, 6. April 1923. Ohne Bad — keine Gesundheit! Dampfbad and Heilanstalt Bratislava (Preßburg) GrößIiggas.se Nr. 10 Erstklassige Dampf-, Wannen- und Schwimmbäder! Frisiersalons! Maniküre und Pediküre! Aguda-Versammlung1 in Galanta. Am ersten Tag Ö"JTin fand eine Versammlung unserer Orts: und Jugendgruppe unter reger Beteiligung der jüdischen Bevölkerung auch aus der Umgegend statt. Bedauerlicherweise war die Versammlung auf eine Stunde angesetzt, da es Vielen, die an ihr gern teilgenommen hatten, zu erscheinen nicht möglich war. Der Vorsitzende, Herr Isidor Sussmann, begrüßte die Erschienenen und besonders Herrn Generalsekretär Braun, der eigens von Pveßburg hierhergekommen war und erstattete den Bericht über das verflossene Vereinsjahr. Er konnte mit Genugtuung konstatieren, daß sich in der gesamten jüdischen Bevölkerung lür die Agudas1 Jisroel Sympathien zeigen und alle in Angriff genommenen Aktionen von gutem Erfolge begleitet waren. So konnten mehrere Wiener Kinder längere Zeit im Orte untergebracht werden. Der jüngst verschiedene verdienstvolle Gemeindepräses, Herr Löwinger hat bei dieser Aktion die größte Aufopferung an den Tag gelegt. Die Sammlung für Rußland hat über <5K 5000 erbracht, was bei den hiesigen schlechten Erwerbsverhältnissen efn schönes Resultat ist. Die Lernkurse waren stets sehr gut besucht und die Jugend besonders gibt sich eifrig Mühe, den Aguda-Gedanken zu pflegen. Für die nächste Zeit sind neue Tätigkeitsgebiete für die Ortsgruppe in Aussicht genommen. Vor allem wolle man aber danach trachten, daß die Ortsgruppe Galanta auf der Wiener Kenessio so vertreten sei, wie es einer frommen altehrwürdigen Gemeinde würdig ist. Herr Generalsekretär Braun hielt darauf einen anderthalbstündigen Vortrag, in welchem er sich über alle Fragen äußerte, die gegenwärtig die Aguda-Organisation und die gesamte Judenheit beschäftigen. Der Vortrag gipfelte*in dem Appell an alle Anwesenden, die Propaganda nunmehr von Mann zu Mann fortzusetzen bis alle orthodoxen Juden von Galanta und den Provinzgemeinden bewußte und opferwillige Mitarbeiter an dem großen Ideale der. Aguda geworden sind. Der Vortrag fand großen Beifall. Die Herren Köväri und Sussmann stellten noch verschiedene Fragen an den Referenten, die er bereitwilligst beantwortete. Der Vorsitzende dankte dem Redner für die große Freude, die er den Galantaern bereitet hat und schloß mit aneifernden Worten für eine fruchtbare Tätigkeit. Nach dem Vortrage besuchte der Referent in Begleitung mehrerer Versammlungsteilnehmer die Oberrabiner der beiden Gemeinden, die ihrer Freude über den Erfolg der Aguda in ihren Gemeinden Ausdruck gaben. Limud Hatora in Kezmarok. Der Jugendverein „Tiferet Bachurim" wirkt hier im Sinne der Agudas Jisroel und veranstaltet allabendlich Schiurim, die von der orthodoxen Jugend, sofern sie nicht zionistisch gesinnt ist, gut besucht werden. Am ersten Cholhamoedtage fand die Neuwahl des Vorstandes statt. Es wurden gewählt die Herren David Perlstein, Alexander Rosenzweig, Beri Pahmer, Arnold Blaser, Isidor Judich, David Engelhart, Salomon E. Großmann. Herr Arnold Blaser stellt in der Wohnung seines Vaters ein Vereinslokal zur Verfügung, wofür ihm die Generalversammlung einstimmig den Dank aussprach. Aus einem anderen Bericht entnehmen wir, daß in Kezmarok der Zionismus in den Kreisen der Jugend ungehemmte Fortschritte macht, wie in keiner anderen orthodoxen Gemeinde in der Slowakei. Aguda-Grnppe in Zlate-Morarce. Auf Anregung unseres verehrten Herrn Oberrabbiners Samuel Schlesinger mirde hier am Chol Hamoed eine Ortsgruppe der Agudas Jisroel gegründet. Die Idee fand hier allgemeinen Beifall, so daß mit Bestimmtheit zu erwarten ist, daß sämtliche gute Juden unseres Rabbinatsbezirkes sich der Organisation anschließen werden, besonders wenn der neugewählte Ortsgruppenvorstand mit dem erforderlichen Eifer sich der Sache annimmt. In den Vorstand wurden fölgende Herren gewählt: Josef Gelb, Präses; Samu Skrek, Vizepräses; Moritz Schienger, Schriftführer; Bela Ascher, Kassier; Leopold Steiner und David Ascher, Kontrollore. Se. Ehm. Herr Rabbiner Schlesinger ist Ehrenpräses der Ortsgruppe und wurde auch zum Delegierten zur Kenessio Gedaulo gewählt. Agudas Jisroel in Nove Zamky (firseknjvar). Infolge des Aufrufes der Aguda-Landesorganisation hat die Arbeit unserer Ortsgruppe neue Impulse erhalten. Die Aguda erfreut sich hier allgemeiner Anorkennung in glaubenstreuen Kreisen. Trotzdem ist es notwendig von Zeit zu Zeit die Mitglieder an ihre Pflichten der jüdischen Gesamtheit gegenüber zu erinnern.- Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Tiegermann, der seit Jahren bereits 'ein begeisterter Anhänger der Aguda ist, hielt am 25. März einen Vortrag, worin er mit warmen Worten für die Aguda eintrat und die Bestrebungen*-* der orthodoxen Weltorganisation erklärte und namentlich die Bedeutung der bevorstehenden n^HJ iTDJD darlegte. Am zweiten Tag Pessach hat die Ortsgruppe abermals eine Versammlung abgehalten, an welcher nebst den Mitgliedern alle Gemeinde- Mitglieder teilnahmen. Herr Subrabbiner Abraham Stern hielt einen gediegenen Vortrag, in welchem er anknüpfend an die ni3n erklärte, daß es Pflicht eines jeden ehrlichen "H^-p istf sich der Aguda anzuschließen, um an der Stärkung des thoratreuen Judentums mitzuwirken. Hierauf hielt Herr Herrmann Löwy die Schlußrede, in welcher er auf einen Zwischenruf reflektierend ausfinandersetzte, daß derjenige, der ein jüdisches Leben führt und seine Kinder zu einem jüdischen Leben erzieht, für das Judentum Wertvolles leistet, weil er damit für die Erhaltung des jüdischen Volkes arbeitet, nicht aber der, der bloß mit seinem Gelde oder mit Worten jüdische Werke unterstützt, dabei aber selber ein unjüdisches Leben führt, weil dieser im besten Falle einzelnen Juden hilft, das Juden tum aber geht dabei zugrunde. Nach der Versammlung sind der Aguda-Ortsgruppe viele neue Mitglieder beigetreten. ' . Ujvari Peter — Zionist? Nach vorliegenden Berichten,- scheint der talentvolle ungarisch-jüdische neolog-assimilatorische .Erzähler Ujvari Peter zum Zionismus übergetreten zu sein. Er redigiert seit kurzem in Növe Zamky eine zionistische Wochenschrift. Vorläufig erstrebt die Zeitschrift bloß die „ Vereinigung der Juden". Aber auf welcher Basis? Farbe bekennen, guter Mann! Tschechoslowakische Donauschiffahrt. Fahrplan für die Personen- und Gepäckbeförderung, Eilgut- und Güterverkehr auf der Strecke D e v i n—B r a t i s 1 a v a—K omarno—Parkan vom 1. April 1923 bis auf Widerruf. Ab. Devin: So. 11-30, 18-30*; Sa. 1830. Ab Bratislava: Mo. 4 —; Di., Fr. 14-—. Ab Komarno: Mo., Di., Do. 14—. An Parkan: Mo., Di., Do. 1625. Ab Parkan: Mo., Di., Do. 4—. Ab Komarno: Mo., Do. 13-—; Sa. 5—. An Bratislava: Mo., Do. 8 10; Sa. 14-—. Ab Bratislava: So. 10'—, 14—; Sa. 14'15. An Devin: So. 11—, 15—; Sa. 1515. Aguda-Jahresbeitrag in der Tschechoslowakei. Auf vielfache Anfragen werden die Aguda-Gruppen darauf hingewiesen, daß der Jahresbeitrag von cK 24-— als Mindestbeitrag festgesetzt wurde. Die Organisation erwartet jedoch, daß jedes Mitglied sich seinen Vermögensverhältnissen entsprechend besteuert. Die Organisation verlangt von allen orthodoxen Juden vor allen Dingen Verständnis für die Aufgaben des ^K**^ und aus diesem Verstündni* heraus nicht bloß etljehe Kronen als Vereinsbeitrag, Bondern wirkliche materielle Opfer, wie sie zur Lösung großer Aufgaben erforderlich sind. Prüfung in der Vorbereitungsklasse der Preßburger Jeschiwa (JTJIDp rD,,iyv)» Arr* 8. Nissan fand unter Beteiligung eines 'großen Publikums aus den Kreisen der hiesigen Talmide Chachomim die Semesterprüfung in der Vorbereitun,gs-Jeschiwa statt. In dieser Vorklasse wurden dieselben Sugjos gelernt, wie in der oberen Jeschiwa und außerdem eigene Lehrkurse abgehalten. Die Prüfung wurde von Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Schreiber und Herrn Rabbiner David Wessely geleitet und beide gaben ihrer Zufriedenheit mit den erreichten guten Resultaten Ausdruck und beglückwünschten den Leiter der Abteilung, Herrn Rabbiner Barach Löbl, zu diesem Erfolg seines unermüdlichen Eifers. Gremeindewahl in Uzhorod. Die Wahlbeteiligung war trotz der künstlich angefachten Aufregung nicht allzu stark. Es gelang der Opposition, nachdem die minder ernsten Elemente aus ihr ausgeschieden waren, 22 Sitze in der 60 er Kommission zu erringen. Die führenden Männer des bisherigen Vorstandes sind jedoch alle wiedergewählt worden. Da der bisherige Präsident Herr Rottmann zum allgemeinen Bedauern eine Wiederwahl entschieden abgelehnt . gl HB Grand Sanatorium Wasserheilanstalt Bratislava (Preßburg), Cicfcr OJeg Erstklassige diagnostische, diätetische Und physihotherapische Anstalt für Nerven- und innere Krankheiten. Chirurgie, Geburtshilfe, Orthopädie. Abteilungen für Augen-, Ohren-, Kehlkopf- und Hautkrankheiten, Röntgenbehandlung. Chemische und bakteriologische Laboratorien. Täglicher Pauschalpreis von ÖK 55 aufwärts Pauschalpreis für Entbindung . von 5K 1100 bis ÖK 1800 (8 Tage). Wasserkur auch für Auswärtige 5K 15. Freie Aerztewahl. Rituelle -ffl^ Verpflegung unter Aufsicht des Preßburger orthodoxen Rabbinates. i

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