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Jüdische Presse · 1923-03-30 · 13-14 (30.3.1923) · page 9

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Journal
Jüdische Presse
Volume
9 (1923)
Issue
13-14 (30.3.1923)
Date
1923-03-30
Page
– (sequence 9)
Language
German
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Nr. 13/14 JÜDISCHE PRESSE Seite 83 ruhe-Frage habe dadurch für die Gegner der vollständigen Geschäftssperre eine ungünstige Richtung erhalten, daß ein nationalistisch-jüdischer Vertreter sie — ohne Rücksicht auf den praktischen Erfolg für die Interessenten — um jeden Preis als ein nationaljüdisches Problem hingestellt und . auch die einschränkende Forderung im gleichen Sinne formuliert hatte. Man sieht, wie das hohle „Schlagwort" aus der Tiefe aufsteigt und unwiderbringlichen. Schaden anzustiften droht. Guter Wille und edle Absicht allein können die beste Sache zum Falle bringen, wenn nicht ausreichende Sachkenntnis und politische Reife den richtigen Weg zum Ziele hin weisen. Ist die Einschränkung der Sonntagsruhe in der Tat — wie behauptet wird — eine spezifisch national- (oder sei es auch religiös-) jüdische, oder ist sie auch eine wirtschaftliche Forderung? — Die Frage steht unmittelbar vor der Entscheidung. Wir wollen in letzter Stunde nocli einmal versuchen Klarheit darüber zu schaffen und dadurch vielleicht eine gerechte Lösung herbeizuführen. Ob wohl je ein Sozialpolitiker oder ein Religionsstifter auf den Gedanken gekommen wäre, zur Entspannung der Nerven und geistigen Sammlung für jede Woche einen Tag der „Arbeitsenthaltung" festzusetzen, ohne den jüdischen Sabbat, den Sabbat unserer heiligen Thora? -- Alle Versuche eifriger Alterttimsforscher, in den Mythen und neuausgegrabenen Urkunden der alten längst'verschollenen Völker einen „Sabbat" oder irgendeinen „roten" Tag des Kalendariums zu entdecken, der auch nur einen entfernten Anklang an unseren Sabbat aufwiese, sind endgültig gescheitert. Wie ein heller Lichtstrahl durchbohrt der „Sabbat der Schöpfungszeit" die Finsternis aller vorangegangenen Jahrhunderte und leuchtet hinein in die Seele eines jeden rechten Juden auch in unserer Zeit noch. Er verbindet unsere Seele mit ihrer heiligen Urquelle, gestaltet sie allwöchentlich zu einer „besonderen Seele" unermeßlicher Wonne und reiner Seligkeit und hebt sie empor in jene Höhe am Gipfel aller unserer Hoffnungen „im Leben der Ewigkeit". Man muß eben ein Jnd sein, um eine Ahnung davon zu gewinnen, was der Sabbat uns bedeutet, wie sehr wir an ihm hängen, wie elend und g-ttverlassen wir ohne diese „edle Perle im Diadem des Schöpfers" daständen. Wir alle wissen, daß es im wörtlichen u n d übertragenen Sinne Wahrheit, tiefe Wahrheit ist, daß alles was wir in den Kämpfen des Alltags an Erdengütern errangen und erhascht haben, durch den Sabbat allein in unser Leben hineingeleitet, zum lebensbercichernden Bestandteil unseres „Besitzes" werden kann. Bedarf es da noch eines Beweises, daß der Jude, gerade der sabbatheiligende Jude mit vollstem Verständnis allen Bestrebungen gegenübersteht, die einen Strahl dieser Sabbatsonne in die Herzen und die Häuser aller Menschen zu tragen zum Ziele haben? — Freilich, der moderne „Sonntag" ist noch lange nicht der jüdische „Sabbat" und kann es auch niemals werden. Dazu fehlt ihm der stille Glanz und die weite Perspektive der „Keduschoh", das Mitschwingen der Seele und die Leuchtkraft in ferne Welten hinein. „Sabbat" ist er nicbt? aber die Idee des Sabbat feiert auch ihn, in der sozialen Wohltat, die er Millionen im „Kampfe um das Dasein" geplagter Menschen bringt, eine seiner tausendfältigen Ausstrahlungen. Die Ruhe des Körpers läßt der Seele Muße, sich ihrer selbst zu besinnen. Wie würde der« Jude in der „Sonntagsruhe" einen Triumph seines Judentums erblicken, wenn sie nicht von vornherein mit dem Odium der Ungerechtigkeit behaftet wäre, die ihm selbst und all denen durch sie zugefügt werden soll, die nur aus menschlichem Solidaritätsgefühl für die gesamte Menschheit einen Tag der Ruhe herbeiwünschen. All die „Wohltaten" der Sonntagsrahe hat der Jude an seinem Sabbat vorweggenommen. Für sich braucht er keinen Ruhetag mehr und hat durch die tausendfachen Verzichte, die ihm der Sabbat auferlegt und die er gern auf sich genommen, deutlich genug gezeigt, daß er von seinem Sabbat unter keinen Umständen lassen wird. Wirtschaftliche Vorteile locken nur denjenigen . vom -Sabbat weg, der auch vorher schon sehr, sehr weit abgewichen war von dem Pfade, auf dem der Sabbatgedanke des Juden Seele durch die „Engeln des Friedens" geleiten läßt. Es kann allerdings nicht gleugnet werden, daß es sölcher Schwacher und Schlaffer in unseren Tagen eine Menge gibt. Diesen aber wird die „Sonntagsruhe" ganz bestimmt nichts von jener seelischen Erhebung und geistigen Sammlung bieten, die sie im Endziele im Auge hat oder haben sollte. Nicht um des Sabbats willen also, nicht zum Schutze einer der Grundlagen der jüdischen Religion, deren freie Uebung ihren Bekennern in der Verfassung gewährleistet ist, treten wir geschlossen gegen die geforderte Einführung cUc r vollständigen Sonntagsruhe auf und verlangen die Beibehaltung des gegenwärtigen Zustandes, sondern weil unserer Ueberzeugung nach auf Grund vielfach gemachter Erfahrung die ökonomische Existenz vieler Tausend solcher Einwohner d i e s e* s Landes aufs schwerste bedroht .wird, denen die Vorteile der Sonntagsruhe in keiner Weise zugute kommen. Es erübrigt sich an dieser Stelle alle die wirtschaftlichen Gefahren für den gesamten Handel abermals im Einzelnen anzuführen, die der Ruin all der kleinen Kaufleute mit sich bringen muß, die ohne jede sittliche Notwendigkeit daran gehindert werden sollen, ihrem Erwerbe nachzugehen. Es genüge die Feststellung, daß es eine sehr oberflächliche Betrachtungsweise darstellt, wenn für die vollständige Schließung aller Geschäfte soziale Gründe ins Feld geführt werden. Sozial ist es, einem jeden Bewohner dieses Landes in gleicher Weise das Recht auf einen arbeitsfreien Tag gesetzlich zu sichern. Im höchsten Grade unsozial ist die doktrinäre künstliche Gleichmacherei, die -auf den Ruin ganzer Bevölkerungsklassen hinausläuft. Nicht nur wir Juden werden von der uneingeschränkten Sonntagsruhe schwer geschädigt, sondern all die kleinen Leute, die nur am Sonntag eine freie Stunde haben, um, ohne deshalb der sozialen und hygienischen Vorteile verlustig zu werden oder gegen den Geist der Sonntagsruhe zu verstoßen, sich mit Bedarfsartikeln für die Arbeitswoche zu versehen. Die Kaufmannschaft dieses Landes und ganz besonders der jüdische Großteil der kleinen Kaufleute, müssen eine vollständige Schließung ihrer Geschäfte während der Sonntage als wirtschaftlich unerträglich bezeichnen. Kein stichhaltiger Grund spricht für die wirtschaftliche 'Erdrosselung einer Bevölkerungsklasse, deren Fleiß und Tüchtigkeit allen Einwohnern des Landes Wohlstand und Zivilisation erblühen läßt. Die Sonntagsruhe als wirtschaftliches Problem betrachtet, kann bei einigem guten Willen und ggenseitigem Entgegenkommen eine Lösung finden, die eine Krisis im ökonomischen Leben vieler tausend guter Bürger vermeiden läßt und den berechtigten sozialen Forderungen unserer Zeit voll und ganz genüge leistet. Gerechtigkeit ist die höchste soziale Tat; sie fordern wir auch in der Frage der Sonntagsruhe! Civis. Possach beim Militär in der. Tschechoslowakei. Aus unserer Mitteilung in der vorigen Nummer ist infolge eines Setzerfehlers eine Zeile weggeblieben. Es ist zu ergänzen, daß während der letzten Feiertage im Sinne der erwähnten Verordnung die jüdischen Soldaten vorn Dienste zu befreien sind. Expositnr der orth. Landeskanzlei für Podkarpatska-Rtiß. Nachdem die behördliche endgültige Bestätigung, des Anschlusses der orthodoxen Gemeinden in Podkarpatska-Ruß an die Bratislavaer Landeskanzlei nunmehr — trotz aller Gegenmachinationen — erfolgt, ist, hat die Landeskanzlei dieser Tage in Uzhorod (Ungvär) die im Statut vorgesehene Expositur errichtet. Der Sekretär der Landeskanzlei, Herr Schwarz, weilte mehrere Tage in Uähorod, um die notwendigen Vorbereitungen abzuschließen. Herr Schwarz wurde vom Vizegouverneur Ehrenfeld freundlichst empfangen, bei welcher Gelegenheit, alle schwebenden Fragen, an denen die Juden in Podkarpatska-Ruß interessiert sind, eingehend besprochen wurden. Der Vizegouverneur richtete ein Rundschreiben an sämtliche jüdische Gemeinden des Landes, worin er die Eröffnung der Expositnr anzeigt und sie als gesetzmäßige Vertretung der jüdischen Gemeinden des Landes bestätigt. An die Rabbiner, die bisher die aus der Kongrua zukommenden Staatszuschüsse noch nicht erhalten haben, wurde ein Fragebogen gesandt, um die baldige Auszahlung einzuleiten. Außerdem wurden verschiedene Angelegenheiten, die einer Erledigung harren, ein gutes Stück vorwärts gebracht. In den Gemeinden des Landes und in der jüdischen Bevölkerung begrüßt man mit Befriedigung die beginnende Konsolidierung der Verhältnisse. Ohne Bad — keine Gesundheit! Dampfbad und Heilanstalt Bratislava (Preßburg) Größliggasse Nr. 10 Erstklassige Dampf-, Wannen- und Schwimmbäder! Frisiersalons! Maniküre und Pedikure! Bad Plstany heilt sicher euren Gicht, Rheuma und Ischias. Herrliches April- und Maiwetter. Noch billigere Preise als in der Hauptsaison, hervorragende Heilmöglichkeit selbst bei den ältesten Krankheiten. Grand HötelRoyal ganzePension ab c"K55. Beste Eisenbahnverbindungen. Auskünfte Badedirektion. Dementi. Das Zentralbureau der orth. isr. Ge meinden in . der Slowakei veröffentlicht folgendes Dementi: In der letzten Nummer der „Selbstwehr", wiederholt Herr Emil Waldstein seine Anwürfe gegen die slovakische Orthodoxie und glaubt, den Wahrheitsbeweis für seine Ausstreuungen erbracht zu haben, weil die Vertreter der Orthodoxie seine Behauptungen zu dementieren unter ihrer Würde hielten. Wir können auch heute nicht anders handeln und bemerken nur kurz, daß die Verdächtigung, als hätten wir die Loyalität irgend einer Schattierung des Judentums als zweifelhaft hingestellt, glatt erfunden ist. Dieses Geschäft überlassen wir Herrn Emil Waldstein, der ununterbrochen in verhüllter Weise die Loyalität der Orthodoxen antastet, indem er in dem tschechischen Blatte des jüdischen Nationalrates „Zidowska Sprava" die Regierung aufmerksam macht, daß nur die Zionisten es sind, die nach Prag gravitieren. Kommentar überflüssig.! Rabbi Pinchas Ohajim Klein s. z. 1. In Velke Sevljus (Nagyszöllös) verschied in hohem Alter Oberrabbiner Rabbi Pinchas Ghajim Klein. Er entstammt einer der angesehensten Familien des Landes, war ein bedeutender Talmid Ghochom und Jahrzehnte hindurch zählte er zu ,den hervorragendsten Führern des orthodoxen Judentums in Podkarpatsko-Ruß. Seine Bescheidenheit und Klugheit, seine innige Frömmigkeit und Friedfertigkeit verschafften ihm die Achtung aller Kreise im Judentum und außerhalb desselben. Seine Kinder nehmen im öffentlichen Leben des Landes eine geachtete Stellung ein und wirken im Geiste des Verewigten zum Wohle des Judentums. Von der allgemeinen Trauer um den Verlust dieses großen Mannes zeugte die Halwojoh, an der zahlreiche Rabbiner und Hunderte von Juden und Nichtjuden aus weiten Umkreise teilgenommen haben. Herzbewegende Hespedim wurden außer dem Sohne und des Schwiegersohnes des Verblichenen von vielen Rabbinern gehalten, darunter von den Oberrabbinern aus Beregszäsz, M. Sziget, Ungvär, Irsa und andere. rram Gemeindewahl in Uzhorod (UngvÄr). Wie uns aus Ufchorod berichtet wird, fand dort am 25. Marz die Wahl der jüdischen Gemeinderepräsentanz, der 60-er Kommission, unter heftigen Kämpfen statt, wie die Gemeinde sie noch nicht gesehen hat. Die Gemeindeleitung besteht zum überwiegenden Teil aus angesehenen in Ehren ergrauten Männern mit altbewährter Gesinnung. Diese Männer sind natürlich erfahren genug, um allerlei abenteuerliche neue „Bewegungen" bekannten Ursprungs von der Gemeinde fernzuhalten. Das gefällt unseren Zionisten und sonstigen jungen Herrchen nicht, die darauf ausgehen, die „Gemeindestuben zu erobern*. Ein Schlagwort wurde ausgegeben, die bisherigen Gemeindeführer seien bereits „zu alt', auch — angeblich — „zu reich", es müßten neue Junge* Männer, auch „kleine Leute" in' die Gemeindeleitung einziehen, um den Anforderungen der „neuen Zeit* zu entsprechen usw. Die modernen, kleinen und kleinsten Leute vereinigten sich daraufhin zu einer „Oppositionspartei* und fast jeden Tag findet nun eine „Wahlversammlung" statt, die bald von der einen, bald von der anderen Partei einberufen wird und an der unsere lieben paar Zionisten so prachtvolle Gelegenheit haben, „zu zeigen, was sie können". Dieser Tage erschien ein oppositionelles Flugblatt, worin alle angesehenen Gemeindeführer, Männer, die makellos dastehen und seit Jahrzehnten das Vertrauen der Gemeinde und die Verehrung der weitesten Kreise im ganzen Lande genießen, auf die unerhörteste Art beschimpft und in ihrer persönlichen Ehre verletzt werden. Diese anonyme Schmähschrift hat die ganze Gemeinde in einen siedenden Kessel umgewandelt. Kurz: Der Friede in unserer Gemeinde ist für lange Zeit gestört. Die Gemeindeleitung wehrt sich in sehr würdiger Weise gegen den Ansturm „von unten", so lange ihr nicht „jüngere" Menschen präsentiert werden, die es verdienten ernst genommen zu werden und die außer einer starken Dosis Verwegenheit auch noch zumindest eine Eigenschaft besitzen, die eine fromme jüdische Gemeinde von einem „Repräsentanten* verlangen kann. Einen Erfolg erhoffen die Zionisten von dem Lärm selber nicht, aber so lange der Lärm währt, ist eben Lärm und auch das ist schon etwas wert, wenn man etwas bedenken will. Wie wir dem Ungvärer „Uj Közlö ny" * vom 24. März entnehmen, scheint der so schön erdachte Kampf der Zionisten um die Gemeindestube noch vor dem Wahltag in Ungvar ein klägliches Ende erreicht zu haben. Der „Führer" der Zionisten — ein Herr Samuel Wolf — verließ seine „Oppositionspartei" unter ergötzlichen Enthüllungen über die moralischen ' und geistigen Qualitäten seiner Gefolgschaft und kündigt „für das nächste Mai" — in zwei .fahren — eine Erneuerung seines Kampfes an der Spitze einer Opposition an, „die nicht auf Betrug und Täuschung ausgeht". Jüdische Kreditvereine in der Slowakei. Auf Anregung des „Joint" bilden sich in vielen Gemeinden der Slowakei jüdische Kreditgenossenschaften mit dem Zwecke, kleineren Kaufleuten und Gewerbetreibenden konstruktive Hilfe zu leisten. Die Kapitalbeschaffung geschieht zum Teil durch den „Joint", zum anderen Teil im Wege von Anteilscheinen. Nach einem Berichte des „Zsidö Hirlap* wurden solche Kreditgenossenschaften jüngst in Volowoje (Okörmezö) und Seöovce (Gilszecs) ins Leben gerufen. Ag-udagruppe in Cus. Auf Anregung Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiner Fürst ist hier vor einigen Tagen eine Ortsgruppe der Agudas Jisroel gegründet worden, der sämtliche Mitglieder unserer Gemeinde beigetreten sind. Merkwürdige Spender. Aus Stupawa wird daraufhingewiesen, daß in einer zionistischen Zeitung in jüngster Zeit wiederholt Spendenlisten für verschiedene zionistische Zwecke aus Stupawa veröffentlicht waren, deren Namen in jüdischen Kreisen völlig unbekannt sind. Wenn nicht eine Mystifikation der Oeffentlichkeit vorliegt, so haben wir es vielleicht auch hier mit einer Gruppe zionistischer katholischer „Juden* zu tun. Um Aufklärung wird gebeten,! Aguda in der Slowakei. Die Ortsgruppen werden nochmals dringend aufgefördert, das Inkasso der Jahresbeiträge zu beschleunigen und dieselben nebst genauen Mitgliederlisten an die Landesorganisation (Bratislava, Turnergasse 14) abzuliefern. Erez Jisroel-Arbeit in der Slowakei. In einem Rundschreiben an die Ortsgruppen und Vertrauensmänner weist die Landesorganisation der Agudas Jisroel auf die dringende Notwendigkeit hin, daß trotz der gegenwärtig, angesichts der bevorstehenden Kenessio Gedaulo, im Vordergrund stehenden propagandistischen und organisatorischen Arbeiten die Erez Jisroel-Aktionen der Aguda nicht vernachlässigt werden dürfen. Im besonderen sollte der Kolel und das Besdin tatkräftig unterstützt werden. Grand Sanatorium Wasserheilanstalt Bratislava (Preßburg), tiefer Ofeg Erstklassige diagnostische, diätetische und physikotherapische Anstalt für Nerven- und innere Krankheiten. Chirurgie, Geburtshilfe, Orthopädie. Abteilungen für Augen-, Ohren-, Kehlkopf- und Hautkrankhelten, Röntgenbehandlung. Chemische und bakteriologische Laboratorien. Täglicher Pauschalpreis von 6K 55 aufwärts Pauschalpreis für Entbindung von cK 1100 bis 5K 1800 (8 Tage). Wasserkur auch für Auswärtige 5K 15. Freie Aerztewahl. Rituelle IttD Verpflegung unter Aufsicht des Preflburger orthodoxen Rabbinates.

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