Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 9 (1923)
- Issue
- 8 (23.2.1923)
- Date
- 1923-02-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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Seite 46 JUDISCHE PRESSE Nr. 8 Ein neuer Versuch zur Schwächung der palästinensischen Orthodoxie. Die selbständige Orthodoxie in Palästina hat in den letzten Wochen eine schwere Krisis mitgemacht. Eine Anzahl von angesehenen orthodoxen Persönlichkeiten unter Führung des Rabbiners Abramowitz haben eine Aktion eingeleitet unter dem Schlagwortc „Vereinigung der orthodoxen Gemeinden und Körperschaften". In ihren Aufrufen haben sie überall betont, daß nur streng gesetzostreue und vor allem nur „Schomre Schaboth" Mitglieder der neuen Organisation sein dürfen. Die Aufrufe waren auch von sehr achtbaren und religiös einwandfreien Persönlichkeiten unterzeichnet. Es hat in den Kreisen der selbständigen Orthodoxie, hauptsächlich von dem „Waad Ir Aschkenasi" und „Agudas Jisroel" bestehend, Bedenken erweckt, daß die Urheber und Propagatoren der neuen Idee weder mit den Führern der selbständigen Orthodoxie, noch mit den Autoritäten des ßeth-Din über diese Sache gesprochen haben. Erst nachträglich hat Rabbiner Abramowitz die ganze Sache Rabbi Chaim Sonnenfeld und Rabbi 1.1. Diskin vorgelegt. Rabbi Chaim Sonnenfeld hat sich beeilt, in einem Antwortschreiben an Rabbiner Abramowitz seine Bedenken mitzuteilen. Er zweifelt wohl nicht an der guten Absicht der Urheber der neuen Organisation, doch glaubt er, daß sowohl der Waad Ir Aschkenasi wie Agudas Jisroel seit ungefähr vier Jahren für die Organisierung der orthodoxen Gemeinde sich betätigen, und sie haben bis heute wertvolle Erfolge zur Sicherung der Selbständigkeit dieser Gemeinden erfechten können. Ein neuer Versuch, die Orthodoxie außerhalb dieser Körperschaften zu organisieren, würde selbstverständlich nur zur Schwächung dieser Organisation führen, daher wird -er jenen, die auf sein Wort hören, die Mitarbeit an der neuen Organisation untersagen. Die Propaganda zur Gründung der neuen Organisation wurde dessen ungeachtet fortgesetzt. Besonders wertvolle Dienste um die Aufhellung der wahren Absichten der Hintermänner dieser Versuche hat das Organ der selbständigen Orthodoxie in Palästina Kol Jisroel sich erworben. Kol Jisroel hat nachgewiesen, daß die neue Organisation wohl unter dem Deckmantel der strengen Orthodoxie die thoratreuon Massen an sich locken will, jedoch hindert diese strenge Orthodoxie sie nicht daran, die Autorität des ,,'Waad Leumi" und des „Waad Hoir", die bekanntlich nichts weniger als orthodox sind, als oberste Instanz der jerusalemischen, beziehungsweise palästinensischen Judenbeil: anzuerkennen. Aus diesem Grunde haben sich selbstverständlich die Urheber der neuen „orthodoxen" (?) Organisation nicht um den Rat der Führer der selbständigen Orthodoxie in Palästina gefragt. Unter solchen Umständen konnte man dem Programm der neuen Organisation, eine Gemeinschaft von nur strenggläubigen Juden zu bilden, wenig Vertrauen zu schenken, zumal unter den Unterzeichnern einige waren, die einer strengen Prüfung nicht standhalten konnton. Es ist nun infolge der Aufklärungsarbeit des Kol Jisroel in die ganze Angelegenheit soweit Klarheit gekommen, daß Herr Oberrabbiner Kuk selbst erklärt hat, er wünscht selbst nicht, daß man eineGemeinde mit Ausschluß der nicht streng Frommen bilden soll. Somit ist nun die Maske gefallen und die Krise glücklich überwunden; denn nur die falsche Maske*war gefährlich. Offenen Gegnern gegenüber* ist die seJb's|an.dige Orthodoxiein Järez Jisroel kampfgeübt genug, das Feld behaupten zu" kßSM&ii- JüdiscW*Älrieftsgei'angene aus wer Türkei üäQh PrJästina^bßÄ Ii) Unter den Juden, die Ende in PnL'isiroWSPpngten, befanden fflclrtßO palJm' Juden, diejtöftirend dos £r($en Krieges in der türkischen Armee di<^äf!jBPlltod durch britischekräfte gefangen genommen wurjH^" DjefSfirJschen tfe&ürden jfläKonstantinopel ermögMß^toÄ^^imeii, ' mit ihrer IflWitüflP.Aääh Pal/isf/ina '/mvücksBS^^ «i die aufopfernde Tätigkeit des Vortragenden Herrn Glück, Hörers der hiesigen Jeschiwa, anerkannt. Jeden TCfiÜ wurde ebenfalls gemeinsam mit obigem Verein die JTtt^vI? HIU'D eingenommen, wobei min VÜ31 gesprochen wurden. Für die Hungernden in Rußland und für durchreisende Armen wurden Sammlungen veranstaltet. In den Vorstand wurden folgende Herren gewält.: Präses, Sändor Beck; Kassier, Sändor Humwald: Kontrollor: Artur Salamon: Ausschuß: Albert. Halle, Armin Deutelbaum und Andor Herzog. Für das nächste Jahr ist die Jugendgruppe entschlossen, ihre Tätigkeit mit erhöhtem Eifer fortzusetzen. Jugendgruppe Preßburg. Die von der Agudas Jisroel-Jngendgruppe in Bratislava jeden p"t£?ilÖ veranstalteten KD^löl m% erfreuen sich großer Beliebtheit und starken Besuches von seiten der Mitglieder. Dadurch ist den Mitgliedern Gelegenheit geboten, in echt jüdischer Weise Geselligkeit zu pflegen. Die Bewirtung wird von den Mitgliedern abwechselnd gespendet, die fllTlDT werden von sangeskundigen gesungen und ITTiri 'HSI in ungezwungener Weise abwechselnd vorgetragen. HrV 'B p"ttfltt richteten die Herren Braun, Samuel Schreiber und Max Löwi, am D^pW 'S p"\2Ntt die Herren Perutz und Nandor Kohlmann aneifernde Ansprachen an die Erschienenen. Prüfung in der Jessode Hathora. HIV 'B p"W und D'IOBttflÖ 'S 'S fanden hier unter Vorsitz der Mitglieder des Ehrw. Rabbinats und zahlreicher Beteiligung von seiten des Vorstandes die Prüfungen in den vier oberen Klassen der Jessode Hathora- Schulen statt. Die Schüler aller Klassen erwiesen sich im gesamten Unterrichtsstoff gut beschlagen und erwarben die vollste Zufriedenheit der Prüfungskommissionen durch ihre reichen Kenntnisse. In der obersten Klasse überraschten die Schüler durch die Gründlichkeit, mit der sie schwierige tHÖÜ" Partien selbst „gelernt" haben. Den Lehrern der Anstalt gebührt die höchste Anerkennung. C$cbecl)0$lowakei. Agudas Jisroel Jugendgrnppe, Wien. 1. Organisation. Leopold Löwy K 10.000, Vormittags- Schiur 600.000, San.lor Adler 20.000, Elins Spitzer 10.000, Diverse Spenden und Mitgliedsbeiträge 78.000, Erlös Chanukafeier 211.000, Emanuel Felsenburg 60.000, Kaufmann-Schuir 200 000, Zigaretten Erlös 60.000, Wilhelm .Schulmewitz 6000, Chanukafeier 114.000, anläßlich geselliger Chanuka-Zusamnienkunft-68.000, Jakob Bogner (Mitgliedsbeitrag) 24.000, Arthur Bogner (Mitgliedsbeitrag) 24.000, Heinrich Schiff 50.000, Benno Rnhinowitsch 11.000, N. Grünwald 5000, Heinrich Kaufteil 10.000, L. Billot (drei Monate) 30.000, Simon Fischer (ein Jahr) 12.000, Jnkob Berger (zwölf Monate) 12.0 0, Adolf Fürst (drei Monate) 10.000, Simon Felsenburg (Dezember) 25.000, Michael Stcrnfeld 200.000, Nathan Kolmann 200.000, Samuel Lemberger (Bbliothek) 70.000, Chanukn-Zusammenkunft 240 000, Max Schreiber 20.000, Ferdinand Fischmann 25.000, Thoraspenden Ez-Chajim 71.000, Eingang Chanukafeier 100 000. Thoraspenden Ez Chajim 39 000, Moritz Leitner (Spende) 500.000, Spendeneingang der Aguda 25.000, Max Brodi (Mitgliedsbeitrag) 6000, Moses Bügeleisen (drei Monate) 12.000, Salamon Weißbart (drei Monate) 6000, David Hirschler 10.000, Adas Jisroel (Spendeneingang für das II. Halbjahr 1922) 232.900, Moritz Felsenburg 30.000, Moritz Benau 20.000, Siegmund Bondi (anläßlich der Barmizvvnh seines Sohnes) 500.000, Benschenerlös beim Melawo Malko 618 000; Summe 4,567.900. 2. Jeschiwoh-Aktion. ThoraspendenEz-Chajim K45.065, Thoraspenden Ez-Chnjim 180.000, David Schlesinger CK 250; Summe K 225.065, CK 250. 3. Machsike Loimde Thora. Joh. Türkei, Salamon Türkei, Samuel Türkei, Feiwel Türkei, Leib Türkei, Lipe Türkei, Jakob Türkei, Großrabbiner Moses Friedmann (Bojan), B. Felsen* bürg je K 30.000, G. Maier 15.000, J. Brody 15.000, S. Billet 30.000, S. Felsenburg 10.000, G. Pappenheim 50.000, K. Pappenheim 30.000, J. Steinfeld 30.000, M. Pappenheim 25.000, Lederer i&flOQ, J. Berlin 15.000, A. Bornstein 5000, Perlberger 15.000, M. Felse'tnourg 60.000, M. Fürst 30.000, S. Fischer 50.000, Lewin* £000, A. Hauptmann 3000, M. Felsenburg 60.000; Summe 734.000. Gesamtsumme K 5,526,965 und SK 250. Rosch-chodes-Spende. Für Keren hajischuw Ploni K 1,000.000, für Keren hajischuw Ploni 250.000. örand Sanatorium Kinder beim Mittagstisch, wo es recht gute Speisen gab, saßen und miteinander gemütlich plauderten und sich unterhielten. Gewichen ist jede Spur des Schmerzesund des Leidens von den Kindergesichtern, lustig und heiter bewegen sie sich in dem schönen Heim, das ihnen die Aguda als Entgelt ihrer Kriegsschmerzen geschaffen hat und sie fühlen sich so heimisch wie ein Kind im Elternhause. Nachmittags unterzog der Präses die Kinder einer strengen Prüfung. In allen Gegenständen, sowohl in Chumisch und Raschi als auch in Gemoro haben die Kinder vollkommen entsprochen, besonders erfreut hatte ihn ein achtjähriger, vollbackiger Knabe, der zehn Kapitel Mischle auswendig mit Uebersetzung hersagte. Am abend ließ er sich von einem besonders stimmbegabten Zögling das schöne Joßomliedl vorsingen und in später Abendstunde richtete Herr Thumim an die Schar Kinder einige herzliche Worte, sie aneifernd auch fernerhin nur vorwärts zu gehen in jeder Richtung und so dem Hause und der Aguda Ruhm und Ehre zu verschaffen. Tiefgerührt, aber seelisch zufrieden verließ der Präses das Haus mit der festen Ueberzeugung, die Aguda habe ein Werk geschaffen, das einzig dasteht und dem ganzen Judentum zur Ehre gereicht. Wr.-Neustadt. Eine erhebende Feier wurde , Samstag D^ptP 'S im Hause des Herrn Fritz Mayer jun. angehalten. Sein Sohn Erwin wurde Barmizwo und sind aus diesem Anlasse zahlreiche Verwandte aus Wien und hiesiger Umgebung als Gäste anwesend gewesen. Der Barmizwo hielt eine echt jüdische Deroscho, worauf ihn unser Oberrabbiner Herr Dr. Joel Pollak sehr ans Herz legte, bestrebt zu sein, sein Versprechen in die Tat umzuwandeln, damit aus dem JJtttttt ein fUPJH werde. Polen. Die ostgalizische Agnda-Landeskonferenz. (Telegramm.) Lemberg, am 20. Februar. Am 2. Adar, 2 Uhr, wurde die Landeskonferenz eröffnet. 145 Delegierte, davon 64 Zeirim und eine größere Anzahl hervorragender Rabbiner, nahmen teil. Zur Sitzung des ersten Tages war das Publikum zugelassen und fanden sich viele hunderte Personen im großen Saale des Narodni Dum ein, der bis auf das letzte Plätzchen gefüllt war. Auch die Galerie war überfüllt. Nach Eröffnung durch den Obmann Josef Schönblum, begrüßten die Ehrwürdigen Rabbiner Lewin von Sanibor und Schapiro von Sanok die Erschienenen mit zündenden Ansprachen, die frenetischen Beifall fanden. Den Vorsitz übernahmen die erwähnten beiden Rabbiner und Sejmdeputierten und wurden die Begrüßungsansprachen derselben, die im besonders warmen Tone gehalten waren, beifälligst aufgenommen. Pappenheim (Wien) überbrachte die Wünsche und Grüße des Zentralrates für gedeihliches Arbeiten. Darauf folgte das Referat des Rabbiner L e w i n über die p o 1 i t i s c h e Frage, das durch seine gediegene Sachlichkeit und Gründlichkeit rauschenden Beifall fand, sowie das Referat des Rabbiner Schapiro über Chinuch, das in heißen und zündenden Worten die dringendste Notwendigkeit einer intensiven Arbeit auf diesem Gebiete darlegte, fand frenetischen Beifall. Alsdann wurden die Fragen der Organisation „Kenessio Gedaulo" und „Jugendgruppe" in eingehender Debatte bis 4 Uhr morgens erledigt. Montag erstattete Pappen heim (Wien) ein Referat über Erez Jisroel-Arbeit, das durch seine Sachlichkeit und Objektivität alle Zuhörer fesselte und in der dringenden Aufforderung ausklang, alle verfügbaren Kräfte zum Aufbau Erez Jisroel auf Basis der Thora zu widmen. Besonderen Beifall fand die Anzeige einer Bank-Gründung aus orthodoxen Kreisen für Erez Jisroel. Der Eindruck der Versammlung auf alle Anwesenden war der, daß die Arbeit der Aguda in Ostgalizien um ein gutes Stück vorwärts gekommen sei und fortab intensiv sowohl für die Aguda-Ziele und Organisation im allgemeinen, als auch für den Kerem Hajischuw eine ebenso kräftig als erfolgreiche Tätigkeit einsetzen werde. Bei dem Ghinuch-Referate wurde von verschiedenen Seiten sehr scharf gerügt, daß die Gründer „Metat" (Mizijaum teze Thauro) sich erlaubten, Talmud Thoraszu gründen, ohne jede Anleitung oder Leitung von rabbinischer Seite. (Weiterer Bericht folgt.) Joint-Hilfe für die polnischen Jeschibahs. (J. C. B.) Eine Delegation der Rabbiner und Jeschibahleiter aus den Provinzen Wolhynien und Polesien wandte sich an den Chefdirektor der europäischen Jointabteilung Dr. Bernhard Kahn anläßlich seiner Anwesenheit in Warschau mit der Bitte, die in diesen Provinzen bestehenden notleidenden Jeschibahs durch Zuwendungen zu unterstützen. Dr Kahn hat sofort eine größere Partie Wasche, Schuhwerk und Kleidung für die mittellosen Jeschibahhörer bestimmt. Schweiz. Sabbat-Schulzwang für jüdische Kinder in der Schweiz. (J. G. B,) Der zentrale Schuirat der Stadt Zürich hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, im neuen, mit April 1928 beginnenden Schuljahr, das bis jetzt den jüdischen Schülern gewährte Recht, während der schriftlichen Arbeitsstunden der Schule fern zu bleiben, außer Kraft zu setzen. ■> In der jüdischen Bevölkerung herrscht die Meinung vor, daß die Frage der Sabbatruhe in den Schulen nur auf dem Wege der Errichtung eigener jüdischer Schulen gelöst werden kann, doch stößt die Ausführung dieses Planes auf Schwierigkeiten, die vorläufig kaum überwunden werden können. Ib keiaeoi iiidistiienHause febie die. JQdisdie Prosse" Agudas Jisroel in der Slowakei. Als Folge der Breslauer Tagung wird gegenwärtig das Zentralbureau der Agudas Jisroel in Preßburg unter der Leitung des Herrn Generalsekretärs Braun reorganisiert. Zu diesem Zwecke fanden am 5. Februar unter Beteiligung von Vertretern des G. A. in Wien und des Landesvorstandes für die Slowakei eingehende Besprechungen statt. Nach den bisher vorliegenden Nachrichten ist von der Slowakei eine starke Beteiligung an der Kenessio Gedaulo zu erwarten. Die Leitung der Propaganda und Reorganisierung der Ortsgruppe liegt in Händen des Herrn Braun. Die Ortsgruppen und Vertrauensmänner werden auch auf diesem Wege um Berichterstattung an das Preßburger Zentralbureau (Postfach 140) und ungesäumte Ablieferung der Jahresbeiträge gebeten. Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Trnawa. Am 30. Jänner hielt die Jugendgruppe ihre Jahresversammlung. Herr Beck erstattete den Bericht. Die Lernvorträge, gemeinsam mit dem Schomre-Thora- Verein veranstaltet, waren täglich gut besucht. Man lernte *HW\ WT1> JTWP und 1010. Dankbar wurde (Ua$$crbcilan$talt Bratislava (Prchbura), tiefer Otea Erstklassige diagnostische, diätetische und pliysihotherapische Anstalt für Hessen« und innere Krankheiten« Chirurgie, Geburtshilfe, Orthopädie. Abteilungen für Augen-, Ohren-, Kehlkopf- und Hautkrankhelten, Röntgenbehandlung. Chemische und bakteriologische Laboratorien. Täglicher Pauschalpreis von ÖK 55 aufwärts Pauschalpreis für Entbindung von 5K 1100 bis 5K 1800 (8 Tage). Wasserkur auch für Auswärtige ÖK 15. Freie Aerztewahl. Rituelle Verpflegung unter Aufsiebt des Preßburger orthodoxen Rabbinates.