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Jüdische Presse · 1922-10-06 · 37-38 (6.10.1922) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
8 (1922)
Issue
37-38 (6.10.1922)
Date
1922-10-06
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 226 JÜDISCHE PRESSE Nr. 37/38 TSCHECHOSLOWAKEI. Sukkos. Gehe hinaus aus deiner festgefügten Wohnung in die Hütte. Denn in Hütten ließ ich die Kinder Israels wohnen, als ich sie herausführte aus dem Lande Mizraim. Jude, erinnere dich, daß du ohne G-tt schutzlos bist, von G-tt beschirmt bist du auch in Hütten in Sicherheit. Gehe hinaus aus deiner festen Wohnung in die Hütte, die dir ein Symbol, eine Erinnerung sein soll, daß des Menschen, besonders aber des Juden Bestimmung ist, das vergängliche Erdenwallen dazu zu benützen, um sein seelisches Leben, das ewig währt, vorzubereiten. Der unsterbliche Teil des Menschen, die Seele verlangt, daß der Mensch seine Aufgabe darin sieht, G-tt und Menschen zu dienen, seine sterbliche Hülle in den Dienst der Ethik und Moral zu stellen und sich so zu vervollkommnen, daß Leib und Seele vereint Gutes tun als einzige ihrer würdige Leistung erkennen. Die jüdische Religion ist jedoch kein Feind des Genusses, sofern er sich in den Grenzen des Erlaubten bewegt. Weil du nicht gedient dem Ewigen, deinem G-tt mit Freude. Du sollst dich freuen an deinem Feste, du und alles was zu dir gehört. Öu sollst den Schabbos „Vergnügen" nennen, sollst am Schabbos das Erlaubte tun, das dir Genuß bereitet. Am Sukkos, da unsere Ahnen Scheune und Keller gefüllt hatten, G-ttes Segen vor sich sahen, da waren die Gebote von Trumoh und Maasser und Armen- Zehent an der Tagesordnung, da fühlte der gläubige Jude das Bedürfnis, zu helfen, Not zu lindern, sich um das allgemeine Wohl zu kümmern. Sind wir auch leider nicht in der Lage „jeder unter seinem Weinstock, jeder unter sainem Feigenbaum" in unserem Lande zu sitzen, so wollen wir die Lehren der Szukkoh beherzigen, Gutes tun und daran denken, daß dieses Leben eine würdige Vorbereitung sei für die Zeit, da G-tt uns erlösen, in sein, unser, heiliges Land führen und uns, sein Heiligtum erbauen wird zur Erleuchtung der Menschheit. Von der zionistischen Jahreskonferenz in Karlsbad. Jewish Agency und Jüdischer Weltkongreß. Resolutionen und Debatten. 1. Die Zionistische Jahreskonferenz begrüßt mit tiefer Befriedigung die Bestimmungen des Artikel 4 des Palästina-Mandates. 2. Die Jahreskonferenz erklärt, daß die Zionistische Organisation die Rechte und Pflichten der Jewish Agency übernimmt. Als Organ der Jewish Agency fungiert die Zionistische Exekutiv«. 3. Die Konferenz beauftragt die Exekutive, Vorbereitungen für die Einberufung des Zionistenkongresses im Frühsommer 1923 zu treffen. 4. In Erfüllung des Artikels 4 des Mandates beauftragt die Jahreskonferenz die Exekutive, die größten Anstrengungen zu machen, um die Mitarbeit aller Juden zu sichern, die gewillt sind, bei der Errichtung der jüdischen nationalen Heimstätte, mitzuwirken. Die Konferenz erklärt, daß es der Wunsch der Zionistischen Organisation ist, daß die Jewish Agency das gesamte jüdische Volk repräsentiere. 5. Die Konferenz beauftragt die Exekutive, vorbereitende Schritte für die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses für den Wiederaufbau der jüdischen nationalen Heimstätte in Palästina zu unternehmen und bis Ende dieses Jahres dem Aktionskomitee Bericht zu erstatten. Zur Begründung dieser Resolutionen sagt Dr. Weizmann: Die Resolutionen, die ich im Namen der Exekutive vorbringe, liegen Ihnen vor. Zu Punkt 2 möchte ich nicht als Begründung, sondern als Bemerkung einige Worte sagen. Welches die Rechte sind, die der Artikel 4 der Agency verleiht, ist im Artikel angezeigt. Wir haben das Hecht/ beiden Teilen der Regierung, in Jerusalem und in London, unsere Vorschläge zu unterbreiten, unsere Projekte zu befürworten und die Interessen des jüdischen Nationalheimes zu vertreten und zu verteidigen. Die Pflichten sind, daß wir das an Menschen und au Dingen herbeischaffen, was für den Aufbau notwendig ist. Ich möchte behaupten, daß dadurch, daß der Artikel 4 in das Mandat aufgenommen wurde, unsere Handlungsweise vielleicht weniger frei ist, als sie es vorher war. Dafür, daß wir eine halbol't'izielle Körperschaft geworden sind, werden wir auch einen Preis zu bezahlen haben. Wir haben nicht nur auf uns Rücksicht zu nehmen, sondern auch auf den Partner, und da komme ich zu einer frage, die zum Teil eine der Schwierigkeiten beleuchtet, unter welchen diese Konferenz und vielleicht manche unserer künftigen Konferenzen zu arbeiten halten wird. Ich freue mich, daß ich es nach dem Vertrauensvotum sagen kann, denn es würde sonst vielleicht wie eine Verteidigung ausgesehen haben. Wir haben mit zwei verschiedenen Mentalitäten zu arbeiten und zu leben, mit der jüdischen und mit der Mentalität der Mandatanuacht und des Mandatarvolkes. Viele unserer Schwierigkeiten kommen daher, und wenn ich ein Wort pro domo sagen darf, so bestand die Rolle der Führer darin, das zu überbrücken, was sehr schwer überbrückbar ist, die Mittlerrolle zu spielen und die eine Mentalität der anderen zu erklären. Es war die Rolle einer Brücke, und die Rolle einer Brücke ist immer, betreten zu werden. Diese Schwierigkeit wird in der Rolle der Jewish Agency noch größer sein. Sie wird die jüdischen Tatsachen der Mandatarmacht verdaulich zu machen und die Auffassung der Mandatarmacht dem jüdischen Volke klar zu machen haben. Es wird nicht ohne Reibungen und nicht ohne Schwierigkeiten gehen. Infolgedessen halte ich diese Pflichten und diese Rolle für eine sehr schwierige und sehr ernste. Wenn wir von ..Partnerschaft" sprechen, so dürfen wir doch nie vergessen, daß der andere Partner viel stärker ist. Was Punkt;1 anlangt, so legen wir Wert darauf, diese Resolution einzubringen, die vielleicht eine Selbstverständlichkeit für viele Zionisten ist, weil in der Debatte durchgeklungen hat, daß der Zionistenkongreß, wenn er auch seine Rolle nicht, ganz ausgespielt hat, doch vielleicht in Anbetracht des bestehenden jüdischen Kongresses von minderer Bedeutung sein könnte. Wir wünschen, ihnen, diese Resolution zu unterbreiten, weil wir glauben, daß sich wahrscheinlich aus der Praxis herausstellen wird, daß eine Rekonstruktion der Exekutive, sei es in London, sei es in Palästina, notwendig werden wird und weil wir wollen, daß diese Rekonstruktion nur auf konstitutionellem Wege durch den Zionistenkongreß geschehe. Der Kongreß wird im Lichte der Tatsachen, die sich zwischen jetzt und dem nächstfolgenden Sommer ergeben, die Sache ernst zu prüfen und nach dem Ergebnis der Prüfung die Rekonstruktion vorzunehmen haben. Eine zweite Usrache ist, folgende: wir wünschen in allem Ernst und mit aller Aufrichtigkeit die Heranziehung anderer Elemente und anderer Kräfte, gleichgültig, wer sie sind und aus welchen gesellschaftlichen Schichten sie sich rekrutieren, wenn sie nur ebenso ernst und aufrichtig für den Aufbau Palästinas sind und arbeiten wollen, wie wir. Ich kann mich aber aus der vielleicht begrenzten bisherigen Erfahrung des Eindrucks nicht erwehren, daß die Verhandlungen mit diesen anderen Elementen desto erfolgreicher sein .werden, je stärker und je besser die Zionistische Organisation selbst sein wird. Nur mit einer gestärkten, mit einer wohlorganisierten und arbeitenden Zionistischen Organisation, die aus ihrer Stärke und nicht aus ihrer Schwäche heraus den Appell an die anderen richtet, werden sie wirklich zusammengehen. Gegen die defaitistische Tendenz, welche in unseren Reihen bemerkbar geworden ist, muß ich vorbringen: Wenn man vor acht Jahren der Zionistischen Organisation gesagt hätte, daß es mit ihren damals halb zertrümmerten Kräften gelingen würde, den Zionismus aus seinem Winkel hervorzubringen und als großes Problem in den Vordergrund der öffentlichen Meinung zu stellen, so hätten viele ihrer Mitglieder es nicht geglaubt. Aber es ging, weil wir es glaubten. Und so muß die Zionistische Organisation auch jetzt, bevor sie sich an die große Welt wendet, abgerechnet haben, wissen, was sie geleistet hat und^was sie weiterhin zu leisten imstande ist und innerlich stark sein. Wenn auch der Judenkongreß zustande kommen wird, der Zionismus wird doch eine große Rolle zu spielen haben. Das geben selbst jene Elemente zu, die jetzt an der Peripherie der Zionistischen Organisation stehen, mit ihr mitarbeiten wollen. Deswegen glauben wir, den Zionistenkongreß so schnell als möglich unter den vorgenannten Bedingungen einberufen zu müssen ud wir glauben auch, daß die Gesinnungsgenossen alles daran' setzen werden, daß er ein großer und starker Kongreß wird. Nun zu Punkt 4. Die Konferenz erklärt, daß es der Wunsch der Zionisten ist, 'daß die Jewish Agency das gesamte jüdische Volk repräsentiert. Es ist uns allen klar, daß dieses Ideal sehr langsam zur Verwirklichung gelangen wird und die Jewish Agency wird vielleicht nur dann alle Juden repräsentieren, wenn eine starke und blühende Judenheit in Palästina ist. Das streben wir an und wollen nach bestem Wissen und Können darauf hinarbeiten. Ich mache mir keine Illusionen darüber, daß wir die sogenannten anderen schnell gewinnen werden,- auch darüber nicht, daß die anderen uns alles geben werden, was uns fehlt. Wir dürfen ihre Mitarbeit nicht als das rettende Heilmittel hinstellen, das Heilmittel ist noch immer nur unsere eigene Anstrengung. Und zuletzt, daß nur, wenn die Zionistische Organisation selbst gestärkt wird, wenn sich an sie langsam die anderen Elemente zur Mitarbeit angeschlossen haben, durch die gemeinsame Arbeit es gelingen kann, den Weltkongreß zu einem Erfolg zu inachen. Ich betone, daß wir uns die Mitarbeit der anderen auch, so denken, daß sie nicht "nur die Rechte, sondern auch die schweren Pflichten der Jewish Agency mit uns teilen und die finanziellen Lasten zum Teil auf sich nehmen. Die diesbezügliche Tätigkeit ist in den Paragraphen 4 und 5 vorgezeichnet. Das ist ungefähr der Rahmen der Arbeit, die uns für die nächste Zeit vorschwebt: mit den anderen und der Mandatarmacht zu verhandeln, eine Basis für die Jewish Agency zu schaffen, Kräfte und Finanzen mit heranzuziehen. Wir verschließen uns nicht der Ansicht, daß das schwierig sein wird, aber ich glaube nicht, daß es schwieriger sein dürfte als das, was bisher geleistet wurde. Wir wollen mit dieser Konferenz tatsächlich einen Strich zwischen der Vergangenheit und der anbrechenden neuen Periode ziehen. Wir haben viele der Unzulänglichkeiten unserer Organisation als malaise empfunden und diese in Kälte und Verbitterung ausgedrückt. Ks ist meine Pflicht, zu sagen, daß ich vielleicht nicht der letzte war, der es getan hat, aber jetzt ist dieser Weg zu Knde und ein neuer beginnt. Mit ihren Errungenschaften kann die Zionistische Organisation und wir alle vor die jüdsche Weit treten und sagen: Wir lmlwm etwas geleistet. Vielleicht dürfte gerade ich nicht darüber sprechen. Aber lassen Sie es mich tun. Wir haben etwas geleistet, was wir, die inmitten der Tatsachen stehen, vielleicht gar nicht zu bewerten imstande sind. Wir haben einen Anfang gemacht. Wir haben die politische und ökhomische Grundlage der jüdischen nationalen Heimstätte geschaffen. Rütteln wir nicht zu viel an diesen Anfängen und seien wir nicht ungeduldig. Es berührt mich peinlich, hier die Ansicht zu hören, der Keren Hajessod sei ein Fehlschlag gewesen. Ich glaube nicht daran, wir werden ihn mit Geduld weiterführen, und es wäre unrecht, die Privatinitiative als Gegenmittel aufzustellen. Als Ergänzung ist sie gesund: gegen den Keren Hajessod ausgespielt, ist sie falsch. Noch lange werden öffentliche Gelder dem Privatkapital den Weg bahnen müssen. Wir dürfen nicht ungeduldig sein und neuen Schlagworten nachjagen. Ebenso verhält es sich mit anderen Fragen, wie zum Beispiel mit der schwierigsten, der Immigration. Ich will die Hindernisse, die jetzt in unseren Weg gestellt werden, keineswegs verteidigen. Aber gleichzeitig mit diesen künstlichen Hindernissen existieren objektive, über welche Ruppin heute gesprochen hat und die zum Teil auch die Ursache der künstlichen sind. Alles dies weiß die Leitung. Es lag im Ablauf der Ereignisse, daß die politische Entwicklung schneller als alles andere in der zionistischen Bewegung vor sich geht. Sie ging in einem Milieu und in einer Linie vor sich, die abseits von den großen Massen des jüdischen Volkes lag. und es geschah deswegen, daß die Führer zum Teil den Kontakt mit den jüdischen Massen nicht bewahren konnten. Das wird und muß besser werden. Und wenn wir den Kontakt wieder haben, wird mancher Anlaß zur Verbitterung verschwinden. Diese Resolutionen, so trocken sie klingen, zeichnen den neuen schweren Weg vor. Es ist noch niemand anderer da, vorläufig sind wir die Einzigen, die mit ganzer Seele bereit sind, diesen Weg zu gehen. Wenn wir es.tun, werden die anderen vielleicht nachkommen. Und genau so. wie wir nicht gegen die Tatsache Klage führen können, daß in Palästina nicht der Nil, sondern der Jordan fließt und daß es dort nicht reiche Felder, sondern Steine und Berge gibt, ebenso müssen wir sagen, das ist unser Palästina, unser jüdisches Volk, unsere Zionistische Organisation mit allen Schwächen und Gebrechen, und sie hat diesen Weg in dieser schweren Stunde anzutreten. Ich wünsche ihr und uns Erfolgdazu. (Stürmischer Beifall.) L i p s k y beantragt, die Resolutionen der Exekutive sogleich zur Abstimmung zu bringen. (Angenommen.) Hierauf werden die Resolutionen der Exekutive, und zwar Punkt 1 und 2 ohne Widerspruch, Punkt 3 mit allen gegen die Stimmen des Misrachi angenommen. Die Abstimmung über Resolution 4 und 5 wird bis nach dem Bericht der Resolutionskommission vertagt. S t r u c k begründet die ablehnende Stellung des Misrachi" zur Resolution 3. Mit der Einberufung des Weltkongresses hat die Zionistische Organisation eine ungeheure Aufgabe auf sich genommen, die alle unsere Kräfte in Anspruch nehmen wird. Durch Einberufung des Zionistenkongresses könnte der Weltkongreß gefährdet und vielleicht unmöglich gemacht werden. Darum trete der Misrachi dafür ein, daß der Zionistenkongreß sobald als möglich nach dem Weltkongreß einberufen werde. S o k o 1 o w gibt die Erklärung ab, daß die Leitung es als selbstverständlich ansieht, daß der Weltkongreß in Uebereinstimmung mit den Traditionen 'des Zionistenkongresses nur auf breiter demokratischer Grundlage einberufen werden wird, der. gemäß seiner Wahlordnung niemals eine Gruppe ausgeschlossen hat, die sich am Aufbau Palästinas beteiligen wollte. Es wird sodann folgender Wortlaut der Schlußabsätze des oben publizierten Vorschlages der Exekutive mit allen gegen zwei Stimmen (De Lieme und Dr. Gottlieb) angenommen: ..In den Vorschlag der Exekutive werden als Punkt 4 und 5 eingeschaltet: 4. Der Zentralrat erklärt, daß es der Wunsch der Zionistischen Organisation ist, daß die Jewish Agency das gesamte jüdische Volk repräsentiere. o. Der Zentralrat anerkennt die Einberufung eines jüdischen Weltkongresses für den Wiederaufbau Erez Jisroels als den Weg zur Verwirklichung eines Prinzips und beauftragt die Exekutive als das Organ der Jewish Agency, die notwendigen Schritte zur Vorbereitung dieses Kongresses zu unternehmen und bis Ende dieses Jahres dem Aktionskomitee Bericht zu erstatten, um eine Wahlordnung vorzuschlagen." Die „Selbstwehr" verteidigt die Jüdischnationalen katholischen Glanbens. Die unerhörte Tatsache, daß einige Täuflinge trotz Abfalles vom jüdischen Glauben sich dreist zur jüdischen Nation bekennen, hat das Gewissen von unseren misrachistischen Brüdern geweckt und die rJüdische Presse", Berlin, brachte einen Protest, woran die „Selbstwehr" folgende Bemerkungen knüpft: Es ist durch die Presse verbreitet worden, daß sich in Prag elf Katholiken zur jüdischen Nation bekannt haben. Da sich natürlich nicht feststellen läßt, welche Fälle das sind, ist es müßig darüber nachzudenken und man kann das Ganze als Kuriosum behandeln. So ist es auch meist geschehen. Nur die Berliner misrachistische „Jüdische Presse" setzt ein ernstes Gesicht auf und gibt dem Prager Zionismus, der so etwas in seinen Reihen duldet, einen scharfen Tadelzettel, ja sie verlangt einen strengen Verweis der Prager Zionisten seitens der Leitung. Herr J. Austerlitz, der Verfasser dieses Artikels, soll sich keine unnötigen Sorgen machen. Die Zionisten sind daran ganz unschuldig. Herr Austerlitz soll sich nur einmal die Sache vorstellen: Es haben sich elf Leute katholischen Glaubens zur jüdischen Nation bekannt. Was. kann die Zionistische Organisation dafür? Was kann sie dagegen tun? Sie kennt die elf Grand Sanatorium Wasserheilanstalt Bratislava (Prepurg), Ciefer Weg Erstklassige diagnostische, diätetische und physikotherapische Anstalt für Nerven- und innere Krankheiten« Chirurgie, Geburtshilfe. Orthopädie. Abteilungen für Augen-, Ohren-, Kehlkopf- und Hautkrankheiten« Röntgenbehandlung. Chemische und bakteriologische Laboratories* Täglicher Pauschalpreis von öK 55 aufwärts Pauschalpreis für Entbindung von CK 1100 bis cK 1800. Wasserkur auch für Auswärtige 5K 15. Freie Aerztewahl.

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