Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 8 (1922)
- Issue
- 41 (3.11.1922)
- Date
- 1922-11-03
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 242 JÜDISCHE PRESSE Nr. 41 Rußland-Ukraine ist in fürchterlichster Not, Greise wie Kinder sterben dahin, weil selbst ein elend-klebriger .Bissen, aus etwas Kleienschrott mit Stroh und Lehm zusammengemischt, nicht einmal etwas irgendwie für den Hund (Genießbares aus dein Mülleimer zu klauben ist. Freunde, weinet euer Raehamonus euch ins Herz. Freunde, Kinder unseres Vaters Awrohom hungern zu Hunderlen, zu Tausenden, zu Zehntausenden. Zahlet schnell, rüttelt Säumige auf. Helfet schnell.- schnell. Spendenausweis für jüdische Hungernde in Rußland. (Fortsetzung.) Durch Frl. Thea Stern K :U)0, Dinar IM. Sammlung durch Aha Goldfeld (Kestenbach) K 2000. mehrere Ungenannte 7(500. Freundlich. Charag. Rosenkranz, N. N.. 'Präger. Bilei, Chaim Schwarz, Marmelstein. Stern, NT. N., je H)0() - 10.000 (20.(500). Aign. Kokesch (Bad Gnstein)' 10.000, Kimen Majer 0000. Marek Ungar (Prag) 100.000, Alfred Seidl (Galanfa) HOOG, tsch. K 10. Wilhelm Morgenstern K 20.000, Fanny Kohn 25.000. durch Oruppenverband Agudas Jisroel Haiherstadt Dollar 215, Frau Perlmutter (Zürich) 10, Rabb. Moses Friedmann durch Agudas Jisroel-Jugendgruppc, Wien tsch. K (50, Sammlung durch Gc'meinde Stampfen (Slowakei) tsch. K 150, Frau Perlmutter (Zürich) schw. Eres. 5. Gesamtsumme der Spenden: K 180.000. tsch. K 220. Dollar 225, Dinar 130. schw. Frcs. 5. Helfet den Hungernden! Einberufung des Zentralrates der Agud$ts Jisroel. Wie wir erfahren, hat der geschäftsführende Ausschuß eine Plenarsitzung des Zentralrates der Agudas Jisroel auf den 6. Tebet (25. Dezember) nach Breslau einberufen. Die vorläufige Tagesordung lautet: 1. Organisatorische Fragen: a) Sitz des Zentralrates und der Exekutive. b) Bildung und Arbeitsweise des rabbinischen Rates. c) Einberufung der Kenessioh gedauloh. * d) Die Beziehungen der Landesorganisationen zur Zentrale und der Ortsgruppen zu den Landeszentralen. e) Jugendorganisation. 2. Finanzielle Angelegenheiten: a) Jahresbeiträge. b) Sammlungen. c) Voranschlag für 1923. 3. Stellungnahme zu aktuellen Fragen: a) Betreffs Erez Jisroel. b) Betreffs der Länder der Diaspora. 4. * E r e z - J i s r o e 1: a) Organisation der Erez Jisroelzentralen. b) Keren hajischuw. c) Selbständigkeit der Orthodoxie in Erez Jisroel in Erziehungs- und Gemeindefragen. 5. Thora- und Volkserziehung: a) Jeschiwos, Chadorim und Talmud Thora-Schulen im Osten. b) Die orthodoxe Presse. 6. Soziale Aktionen: a) Waisen- und Kinderfürsorge. b) Ukraine-Aktion. Aguda und Zionismus. Wir entnehmen einem Interview-Berichte des Amsterdamer „Nieuw-Israelitisch Weekblad* folgende recht interessante Darstellung des Verhältnisses der Aguda: 1. zur Palästinafrage (nach der Mandatsratifikation), 2. zur Zionistischen Organisation und 3. zur Misrachibewegung, wie es von prominenten Frankfurter Agudapersönlichkeiten deklariert wird. Tn der Agudabewegung ist die Palästinatendenz immer mehr in den Vordergrund getreten und zu einem Faktor geworden, mit dem die Agudaleitung unter allen Umständen rechnen muß und auch rechnet. — In einem Teile der Aguda und insbesondere in ihren Jugendgruppen ist man so palästinazentralistisch gesinnt, daß man fast geneigt ist, alle andere Arbeit gegenüber der Palästinaarbeit zu vernachlässigen und so der Aguda den Stempel einer Palästinaorganisation aufzudrücken. Diese palästinazentralistische Richtung aber ist nicht allgemein vorherrschend, sondern stößt auf den recht hartnäckigen Widerstand derjenigen, die einer Aufbaupolitik in Erez-Jisroel ablehnend gegenüberstehen und deren Palästinaintentionen sich in nichts von denen im Golus unterscheiden. Ihre Ueberzeugung geht nämlich dahin, daß die Wiederbesiedlung Palästinas durch das jüdische Volk als ein Volk der Religion, als ein G-ttesvolk nicht in Form der modernen politischen Unternehmungen und gleich, von manch anderen Nationen unternofnmenen, Kolonisationen bewerkstelligt weraen dürfe. — Es dürfte übrigens den Lesern der Agudapresse nicht unbekannt sein, daß auch Pinchas Kohn, ein Mitglied der Leitung, eine hervorragende Stellung unter den Anhängern der letztgenannten Ideologie einnimmt. Obwohl nun sein Einfluß nicht unterschätzt werden soll, so muß doch erwähnt werden, daß die Anhänger dieser Richtung in der Minderheit sind. Der Konflikt zwischen diesen beiden Richtungen ist noch nicht beendigt. — In der nächsten Sitzung des Zentralrates, die im Laufe der nächsten Monate stattfinden wird, dürfte der endgültige Beschluß in dieser Frage gefaßt werden. In Frankfurt ist man fest davon überzeugt, daß die Palästinisten den Sieg davontragen werden. Ein gewaltiger Einfluß muß dem „Rate der Rabbiner" zugestanden werden, welchem berühmte rabbinische Autoritäten angehören, unter anderen auch der palästinensische Rabbiner Sonnenfeld und der äußerst einflußreiche „Gerrer Rebbe*, der voriges Jahr eine längere Zeit in Palästina verbrachte, damit er seine Einstellung auf das moderne Palästina untersuche und befestige. Diese beiden Größen nun treten unbedingt für den praktischen Aufbau Erez-Jisroels, selbstredend mit Beachtung und Würdigung der orthodoxen Interessen, ein und auf dieser ihrer unumstürzlichen Anschauung basiert das Vertrauen, das man in den Sieg der Palästinisten setzt. — Trotzdem erscheint eine Spaltung in der Aguda nach Beschlußfassung in dieser brennenden Frage durch den Zenlralrat nls recht unwahrscheinlich und es wird damit gar nicht gerechnet. Vielmehr dürfte sich die besiegte Minorität der palästinazentralistischen Majorität fügen und somit erhielte die Palästinaarbeit in der gesamten Agudaorganisation eine hervorragende Bedeutung. Damit soll allerdings nicht gesagt sein, daß die Aguda irgendwie an eine Zusammenarbeit mit der Zionistischen Organisation denkt. Hievon ist gar keine Rede! Die Leitung stellt sich auf den Standpunkt, daß, nachdem der Aguda eine Gleichstellung in der „Jewish Agency" verweigert worden ist, von jedem Zusammenwirken mit den Zionisten abzusehen sei; man ist vorderhand angewiesen, die Palästinaarbeit auf eigene Gefahr und eigenes Risiko zu unternehmen. Noch geringere Sympathie, als die Agudas-Jisroel für die Zionistische Organisation hegt, hegt sie für die Misrachi. Die Gefahr eines Wiederzusammenwirkens dieser beiden Parteien fällt in den Kreisen der Aguda so schwer ins Gewicht, daß ein Zusammengehen mit den Misrachisten unter diesen Umständen gar nicht in Erwägung gezogen wird. — Ganz anders würden sich natürlich die Dinge gestalten, trennte sich die Misrachi vom zionistischen Lager. — Einen solchen Taktikwechsel der misrachistischen Organisation hält man in kompetenten agudistischen Kreisen — wie sehr man ihn auch begrüßen würde — für wenig wahrscheinlich. Außerdem befinden sich in der Misrachi genug Elemente, die von einer Bejahung des extremorthodoxen Standpunktes der antizionistischen Agudisteh nichts wissen wollen, was — im umgekehrten Falle — auch und mit nicht minderer Abneigung von den Agudisten gilt. — Dies macht die Situation schon ganz und gar kompliziert und zu einem schwer lösbaren Problem. In den Niederlanden stehen die Dinge ganz anders. Da ist der starke Separatismus in der jüdischen Welt unbekannt. Hier *vird auch die Zusammenarbeit der jüdischen Parteien dank der Vermittlung des Oberrabbinerverbandes möglich und fruchtbar; und so reichen sich die Parteien die Hände, in dem einigenden Bestreben, gemeinsam Pioniere für Erez-Jisroel auszubilden und ihnen die Immigration möglich zu machen. — So sehr man auch in Frankfurt bemüht sein wird, die Einigkeit herzustellen und zu festigen, davon ist man überzeugt, daß eine ideale Achdus nur in dem runspaltbaren Holland* möglich ist. Die Gegnerschaft zwischen der Aguda einerseits und der Zionistischen Organisation und Misrachi andererseits haben die Agudaleitung genötigt, eine, rechtlich der zionistischen Position gleiche Stellung in der „Jewish Agency" zu fordern und mit größter Energie anzustreben. — Ist dies ihr bisnun auch nicht gelungen, so wird die Agudas-Jisroel dennoch ihre Palästinaorganisation ganz ausbauen und sich an die Verhältnisse, wie sie durch die Ratifikation des Mandates geschaffen worden sind, vorderhand anpassen müssen. Ob das Streben der Agudas-Jisroel nach einer Position in der „Jewish Agency" bald von Erfolg gekrönt sein wird, kann noch nicht entschieden werden, doch kann und wird niemand sie daran hindern, dieses Ziel anzustreben. Auch die Zionistische Organisation nicht. Mehr noch: die Zionistische Organisation kann das Prinzip der Gleichberechtigung nicht außer acht lassen und eine Weltorganisation, wie sie die Aguda repräsentiert, unterschätzen, weil sie die Einigkeit des jüdischen Volkes, welche für den Aufbau Palästinas unumgänglich notwendig ist, unbedingt fördern und an ihrer Herstellung helfen muß. Dies aber wird bei Beurteilung der Forderung der Aguda im zionistischen Lager doch entscheidend wirken müssen. NACHRICHTEN. Infolge technischer Schwierigkeiten erscheint unser Blatt diese Woche nur mit vier Seiten. Dcut$cbö$tcrrcicb. Eröffnung des Internats für verlassene Knaben. Die „Soziale Fürsorge" der Agudas Jisroel Wien, hat die Vorarbeiten zur lietriebseröfimmg im „Internat für verlassene Knaben" Wien, III. Schimmolgasse 6, zu Ende geführt und werden noch im Laufe dieses Monats die ersten Kinder dort untergebracht werden. Das „Internat für verlassene Knaben" berücksichtigt in erster Linie solche Knaben, welche entweder Waisenkinder oder auf irgendeine andere Art und Weise von ihren Eltern verlassen sind und in unzureichender oder, wie es leider noch immer der Fall ist, in christlicher Pflege sind. Die Aufnahme gilt durchwegs vorderhand als Provisorisch, da die Leitung ständig bemüht sein wird, Pflegeeltern ausfindig zu machen, die die Kinder adoptieren wollen. Unter erstklassiger pädagogischer Leitung soll die Internaterziehung den Kindern rasch das beibringen, was ihnen infolge der mangelnden Sorge vorenthalten wurde. Die Kinder werden, um die einheitliche Erziehungsmethode nicht zu unterbrechen, trotz der großen Entfernung die Talmud Thora-Schule besuchen, wohin sie täglich von einem Lehrer geführt werden müssen. Die feierliche Eröffnung wird erst auf einen späteren Zeitpunkt verlegt. Achtung, Wiederverkaufen! -rs pb^npDä^pi^s ytoovbb^ srnoy nrroö wto-^d Silber to^x nnKvnjn^T uitstsM lybbx im KÖTS JH J. Rothmann Wien, XX., Jägerstraße 29 Mezzanin 5. Haltestelle der Straßenbahnlinien 3, 5,15, 81 Kein Gassenlokal — Samstag geschlossen Propaganda-Sitzung der Aguda, Wien. Zur Steuer eines längst empfundenen Mangels, berief die Leitung der Agudas Jisroel-Jugondgrüppe, Wien, für Sonntag, den 20. Oktober, die hiefür in Betracht kommenden Herren zu einer konstituierenden Sitzung des Presse- und Propaganda-Ausschusses der Aguda-Orsgruppe ein. Anschließend 'Sil ein eingehendes Referat des Herrn Rnbbiuer Dr. Joel Pollak beschloß der Ausschuß seine Konstituierung, worauf zur Wahl der Leitung geschritten wurde. Ks wurden gewählt: Obmann: Nathan Herzka; Obmannstellvertreter: Alfred Stroh; erster Schriftführer: Abraham Steiner: zweiter Schriftführer: Sieginund Stern (Jugendgruppe). Dem Ausschuß gehören weiters an: Rabbiner Abraham Heschel, Samuel Türkei, David Bondy, Ignatz Brody. Benjamin Roos, Moritz Steinhof, Leopold Schischa, Emil Stroh, Rudolf Leitner, Alter Kamm, Immanuel Felsenburg und Leopold Windholz. Für die .Jugendgruppe: Siegfried Richtet. Zuschriften sind zu richten: An den Presse- und Propaganda-Ausschuß der Agudas Jisroel, Wien, II. Malzgasse 12a. Agudas Jisroel Jugendgruppe, „B"-Gruppe. Nach der ungefähr zweimonatlichen Sommerpause wurde vorigen Sonntag das offizielle Wintersemester durch einen Vortrag des Herrn Spitzer ül>er das Thema „Zweck und Ziele der .,B"-(!ruppe eröffnet. In seinen längeren von echtem Thorageiste durchwehten Ausführungen, welche auf alle Anwesenden sichtlichen Eindruck machten, wies der Vortragende darauf hin, daß die „Bu-Oruppe troty, der Ungunst der Verhältnisse, welche einem geordneten Yereinsbetriebe ungeahnte Schwierigkeiten in den Weg legen, es als ihre unbedingte Pflicht erachten müsse, der Pflege der jüdischen Geisteswissenschaften zu dienen und alle ihr in dieser Beziehung zu Gebote stehenden Mittel aufbieten müsse, um dieser hehren Aufgabe gerecht zu werden. Der erste Schritt hiezu wäre wohldie Einführung eines geregelten und allen Anforderungen entsprechenden Schiurs. — Tatsächlich wurde bereits in den nächsten Tagen an die Organisation eines derartigen Schiurs, zu dessen Leitung sich Herr Spitzer in entgegenkommendster Weise für die ganze Woche bereit erklärte, geschritten. Der Schuir, dessen Beginn allabendlich für 7 Uhr angesetzt ist und der die meisten jüdischen Wissensgebiete, wie zum Beispiel Ohumisch mit Haschi, Gemoroh, Tenach usw., umfaßt, und sich einer konstanten starken Beteiligung erfreut, berechtigt bereits heute zu den schönsten Hoffnungen. Um auch den anderen geistigen Bedürfnissen der Mitgliederschaft Rechnung zu tragen, wurde im Verein mit der Jugendgruppe eine reichhaltige Leihbibliothek, enthaltend «lie bedeutendsten Werke jüdischer Dichter und Autoren sowie wissenschaftliche Literaturerzeugnisse eingerichtet, welche den Mitgliedern in den im Vereinslokale kundgemachten Lesestuiulen zur unentgeltlichen Verfügung steht und parallel hiezu eine Leihbibliothek mit eigenen Statuten und selbständigen Einrichtungen ins Leben gerufen. Es ergeht nun an die jüngeren Altersklassen der glaubenstreuen Kreise, die bisher abseits der „B"-Gruppe gestanden sind und ihren Bestrebungen keinerlei Interesse entgegengebracht haben, die dringende Aufforderung, der ,.B'"-Gruppe beizutreten, um so ihren Willen zur Mitarbeit zu dokumentieren. Beitrittsanmeldungen werden allabendlich vor und nach dem Schiur entgegengenommen. Mitteilungen der Jugendgruppe, Wien. Sektionsleiter-Sitzung. Mozze Schabboth, präzise 7 Uhr abends, findet die nächste Sektionsleiter-Sitzung statt. Mitgliederbeitrag. Die P. T. Mitglieder werden höflichst ersucht, den für das laufende Jahr fälligen Mitgliedsbeitrag ehestens im Bureau der Jugendgruppe, täglich von (> bis 8 Uhr abends, oder bei den kassierenden Mitgliedern gegen Quittung zu erlegen. Bibliothek. Sowohl die Leihbibliothek, als auch die Lesehalle sind bereits eröffnet. Die vorläufigen Bestimmungen sind beim Bibliothekar zu erfragen. Die diesbezüglichen Bestimmungen werden in der nächsten Nummer veröffentlicht. Schümm. Bis auf Weiteres: täglich von 7 bis 8 Uhr abends. Ohumisch und Raschi von 8 bis 9 Uhr abends. Oemoroh (Sanhedrin) Herr Simon Schreiber. Schabboth vormittags 11 Uhr. Mögen Awrohom: Herr David Baumgarten, Uhr nachmittags. Morgen Awrohom: Herr Abraham Schreiber, 4 Uhr nachmittags. Vortrag. Melawo malko. Zu Beginn des Wintersemesters veranstaltete die Jugendgruppe Mozze Schabboth. P. Moach eine überaus stimmungsvoll verlaufene Melawo malko- Feier, die durch die Anwesenheit des Obmannes der Ortsgruppe des Herrn Wolf Pappenheim ausgezeichnet war. Namens der Leitung begrüßte Herr Simon Schreiber in einer glänzenden Anspj-ache die zahlreich Erschienenen und forderte dieselben in beredten Worten auf, ihren Pflichten auf allen Oebieten jüdischer Betätigung nachzukommen und inshesonders dem Thorastudium die gebührende Rolle im täglichen Lehen einzuräumen. Es sei bezeichnend, bemerkte der Redner treffend, daß das Jugendgruppenleben solange dem Lernen die nötige Aufmerksamkeit gewidmet wurde florierte, währeud es bei sinkendem Lerneifer zusammenzubrechen drohte. Der heutige Anfang läßt hoffen, daß das neue Jahr uns neue Erfolge und der Idee des Thorajudentums _ den Sieg bringen wird. Herr Oroß, einer unserer agilsten Mitarbeiter und bekannter Talmud Chochem, würzte das Mal mit köstlichen Diwre Thora. Schließlich sprach Herr Schubse Schönfeld, der auch seinerseits der Aufforderung des ersten Redners Nachdruck verlieh und erklärte im Anschluß an die Rasehi-Stelle des Wochenabschnittes, daß: „jesch dorschen oiso leschwach, we jesch dorschen legnaj". daß es in unserer Hand liegt, der Zukunft die Entscheidung aufzuzwingen. Qas nichtversteigerte Benschen wurde dem anwesenden Mitglied und Kohen Herrn Klein jr. zugesprochen. Jugendgruppe, Wien XX. Auch im XX. Bezirke beginnen sich unsere Jugendlichen zu regen und sie bemühen »ich auch dort, dem heiligen Studium ihre ganz«