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Jüdische Presse · 1922-07-21 · 26 (21.7.1922) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
8 (1922)
Issue
26 (21.7.1922)
Date
1922-07-21
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Seite 168 JÜDISCHE PRESSE Ni. 26 Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung bezüglich des Kaschrus im Annoncenteile und ist es Sache der Leser, sich zu informieren. waren, wie auch jene, deren Zugehörigkeit nicht bestimmt ist, die aber mit den höchsten Symbolen des katholischen Glaubens verknüpft sind. Die Araber gegen Jabotinsky. Das Exekutivkomitee des arabischen Kongresses telegraphierte dem Kolonialministerium in London, daß Jabotinsky die Einreise nach Palästina verboten werde. Wie die Londoner „Zeit" meldet, hat Jabotinsky seine Reise nach Paiästina tatsächlich verschoben. NeuerlicheVerschiebungderMandatsratiftzierung. Der Genfer Berichterstatter des „Daily Telegraph" erfährt: Das brasilianische Mitglied im Volkorbnndrate wurde vom Vatikan beeinflußt, bei der Behandlung desPalästina-Mandats in der bevorstehenden Sitzung des Völkerbundrates sich gegen die Beibehaltung des gegenwärtigen Arrangements bezüglich des britischen Mandats über Palästina auszusprechen. Da für die Abstimmung im Völkerbundrate die Einstimmigkeit notwendig ist, wird sich der Völkerbuhdrat in seiner bevorstehenden Sitzung bemüßigt sehen, die Palästina-Frage einer neuerlichen Revision zu unterziehen. f CschcchoslowaRcL Schlußverhör an der Preßburger Jeschiwa. Dienstag, den 15. Tamus, hatte Oberrabbiner Schreiber das Schlußverhör an seiner Jeschiwa vorgenommen. Seitens des Rabbinats waren die Herren Rabbiner Rubinstein und Kallisch, seitens des Vorstandes Herr Vorsteher Kraus anwesend. Das Ergebnis der Prüfung war sehr zufriedenstellend. . Wieder eine Ritualmordhetze. Nächst des aus der Hilsner-Affäre bekannten Städtchens Polna an der Grenze zwischen Böhmen und Mähren wurde in den letzten Tagen ein Mord an einem verübt, der. wohl in Erinnerung an die vielerörterten Ereignisse vor 23 Jahren in der Gegend lebhafte Erregung hervorrief, da .gleich wieder Vermutungen laut wurden, die dem Morde wieder rituelle Beweggründe unterschieben wollten. Es kam zu kleineren Ausschreitungen gegen jüdische Einwohnung des Ortes. Diesmal allerdings wurden solche mittelalterliche Bezichtigungen rasch niedergeschlagen. Vor allem dadurch, daß man die Spur des Mörders gefunden zu haben gjaubt und verschiedene Anzeichen aut einen Raubmord schließen lassen. Bemerkenswert wäre noch, daß ein tschechisches Blatt in diesem Zusammenhange die etwas kühne Vermutung aufstellt, daß der Mord mit dem Unwesen der deutschen Erzberger- und Rathenau-Mörder in Verbindung gebracht werden könnte, in deren Sinn es liege, auch außerhalb Deutschlands die Bevölkerung gegen die Juden aufzustacheln. ^SL_| Pmonalia. | Verlobung. Rabbiner Emanuel Groß in Kunszentmartdn verlobte sich mit Frl. Sari, Tochter des Oberrabbiners Benedikt in Szombathely.' Todesfälle. Rabbi Jiczchok Goldberger, ein Sohn des berühmten Nänäser Rabbi Borech, vertarb dieser Tage in Nanäs (Ungarn). Eine unübersehbare Menge gab ihm das letzte Ehrengeleit. An seiner Bahre würdigten die Rabbiner von Büdszentmihaly, Dorug, Nanäs, Balmazujväros und Somkut in ergreifende Hespodim sein frommes Wesen und seine tiefe Gelehrsamkeit. Dentist Dawid Nachman Klotz, Vorsitzender der Zeire Agudas Jisroel in Dwinsk und verschiedener orthodoxer Organisationen, 45 Jahre. Spcndcnauswcis. <3£h3£><3£» W<95><96> Jeschivosektipn. Thoraspenden im Beth-Hamidrasch „ Thoraez Chaim" K Ö.510, Jakob Omer 5000, Simon Schreiber (5000, Anonym 100.000, Nathan Steiner 5000, D. Spitzer 1000, Anonym 500, Emst Stern 10.000, Beth-Hamidraach Thora ez Cliaim" 45.000, Ernst Engelsralh 20.000; zusammen K 196.016. David Schlesinger <5K 750, Ludwig Adler 47. Adas Jisroel (Schiffschul}, II., Große Schiffgasse Gebetstunden: vom 25. Tamus bis 3. Ab Freitag, den 25. Tamus rftty fl^SO : 780 Uhr. Samstag'ÖT flllöD 'S, Morgengebet 615 und 9 Uhr, Mincha 12-15. Um 8-30 Vortrag von "•p'HSJ, anschließend Mincha P"W ^nfc: 8-26 Uhr. An Wochentagen, Morgengebet 515 und 6, Mincha 7*30 Uhr. Freitag, den 3. Ab f-Qttf fib2p: 7-30 Uhr. Herausgeber: „Jüdischer Verlag G. m. b. H." — Verantwortlicher Redakteur: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. Die 6 mal gespaltene i'etitzeile d.-ö. K 300* —. Fürs Ausland 100 Prozent Touerungszaschlag. Bei Wiederholungentsprechender Rabatt. Statt jeder besonderen Anzeige Irenke Fischer (Nitra) Ve rlobte. Adolf Adler (Pesinok) Machsike Lomde Thora. Wien, gratuliert herzlichst ihrem Vorstandsmitglied Herrn Nathan Felsenburg (Wien) anläßliph seiner Verlobung mit Fräulein Betty Kohn (Nürnberg). HB Konkurse. g§H An der orth. isr. Volksschule mit slowakischer Sprache in Nitra ist mit 1. September 1922 die Stelle einer I^ehrerin zu besetzen. Bezüge: Bisheriges Stammgehalt und Quartiergeldpauschale seitens der orth. isr. Gemeinde und die gesetzlich bestimmte Subvention. Bewerberinnen ledigen Standes, die der slowakischen Sprache vollkommen, mächtig sind, wollen ihre Gesuche mit Nachweis ihres streng religiösen, moralischen Lebenswandels und tschechoslowakischen Pleimatsrechtes bis 31. Juli 1922 an den Gefertigten einsenden. Nitra, am 28. Juni 1922. Dr. Julius Rado, Schulpräses. . -\ _ Bei der israelitischen Kultusgemeinde Neunkirchen (Niederösterreich) ist die Stelle eines orthodoxen pH, der gleichzeitig ffllttlö sein muß, sofort zu besetzen. Reflektanten müssen gute Vort)eter sein, ferner rv63p von anerkannten orthodoxen österreichischen, ungarischen nnd slowakischen D\D*1 besitzen sowie den Nachweis eines moralisch einwandfreien und streng religiösen Lebenwandels erbringen. Die Stelle ist zunächst provisorisch, nach Ablauf eines Jahres definitiv mitPensionsversicherung. Gehalt nach. Uebereinkomnr&n nebst, bedeutenden Nebeneinkommen. Nur solche, die dem Obigen entsprechen, wollen ihre Dienste anbieten ünd nur Berufene werden zum Probe vortrage zugelassen und diesen die Regiekosten ersetzt. Ludwig" Neumann, Vorsteher, In der orth. isr. Kultusgemeinde zu Jpka ist die Stelle eines pmai tomar zu besetzen. Bewerber, die gute hb'Sn •'bjD sind und irtap von anerkannten orth. Rabbinern besitzen, mögen ihre Offerte nebst Angabe ihres Alters samt Zeugniskopien an Unterfertigten einsenden. Gehalt laut Uebereinkommen. Adolf Lampel, Vorsteher, Joka Z., Bratislava. KIN DE RFRÄULEKN der deutschen Sprache mächtig s^zu 8 und 9 jährigen Mädchen nach Senta (Jugoslawien) per sofort. g^stAOlvt Ungarisch sprechende Fräuleins werden bevorzugt Honorierung nach Uebereinkunft Näheres bei MARKUS K:i^E>I^T Wien, I. Bezirk, Kleeblattgasse Nr. .11 Intelligentes Mädchen Ungarin, sucht Stelle als Hausfräulein* Kinderfräulein nur in besserem jüdischem Hause. Adresse: Ilona Leipnik bei J. Adler, IX., Pelikangasse 4 16 bis 17 jähriges, braves, reines, ehrliches Mädchen, eventuell *5UCiÄ^ ^5 Kriegswaise oder Flüchtlingskind, als Stütze im Hause zu zwei Personen. Adoptierung nicht ausgeschlossen. Zuschriften unter „Gesund" an die Wiener Administration. Beteilige mich mit mehreren Millionen an einem geschäftlichen Unternehmen. Anträge erbeten unter „Wien" an die Administration des Blattes. ■fcdWMMMhMhdflBuflByflHMBIMHfcd^dnMnMI pifima leichtblasende JTHÖW Offerten an Sänger & Friedberg, Buchhandlung, Frankfurt a. M. Wer liefert KOLOMAN STEINER WIEN. I., WILDPRETMARKT 9 HAUS- UND KÜCHENGERÄTE STAHL- UND EISENWAREN EN GROS TEL. 62.176 EXPORT Baden-Baden Streng rituell. 3Tc ' Töchtorpensionat nnd Haushaltungsschule Marta Marens mmmammn 4 Albrecht Dürerstr. Tel. 246. Bewährteste Lehrkräfte. — Erste Referenzen Sehr tüchtige STENOTYPISTIN per prompt oder später GESUCHT Offerte unter „Samstag frei 4628" an die Expedition DULDNER & DEUTSCH SBidenurapen-Bond u. 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