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Jüdische Presse · 1922-02-03 · 5 (3.2.1922) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
8 (1922)
Issue
5 (3.2.1922)
Date
1922-02-03
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 5 JÜDISCHE PRESSE Seite 29 Frau Lea Lok s. A. Eine Esches Chajil im eigentlichsten Sinne des Wortes ist mit Frau Lea Lok in der Blüte ihrer Jahre aus dem Leben geschieden. Die Verblichene war in jeder Hinsicht eine würdige Tochter des rühmlichst bekannten R. Gawriel Fischer s. 1. Ihre aufrichtige Frömmigkeit und ihre außerordentliche Wohltätigkeit waren, man kann es ohne Uebertreibung sagen, beispiellos. Sie gab und gab wieder in einer besonders taktvollen und edlen Weise, mit einer solchen Freude und Bereitwilligkeit, daß die Wohltat den Empfänger ja nicht beschämt. Die außergewöhnlich rege Beteiligung bei der Lewaje war ein beredtes Zeugnis für die Beliebtheit und Wertschätzung der Verblichenen. Im Trauerhause hielt Herr R. Fürst einen ergreifenden Hesped, ferner Herr Rabb. Schenk als Schwager rühmte mit ergreifenden Worten ihre seltenen Tugenden und ihr großes Zidkus, dann sprachen Herr Josef Lok als Gatte und Simon Fischer als Bruder. Das Wirken dieser edlen Frau wird unvergeßlich bleiben und ihr Andenken bei all denen, die sie näher kannten, fortleben. Möge ihr Sechus den Ihren beistehen und der Allmächtige der trauernden Familie seinen himmlischen Trost angedeihen lassen. mx:n Prof. David Kohn s. 1, Beim Schluß des Blattes erreicht uns wie ein Blitz aus heiterem Himmel die traurige Nachricht von dem Tode unseres teuren Professor David Kohn, die Zierde und der Stolz unserer Gesellschaft. Edler Menschenfreund, strenggläubiger Jude und Künstler, das war.der Ghut hamschulasch seines reinen Seelenlebens. Was er der großen Oeffentlichkeit bedeutete, wird die Tagespresse schildern. Uns war er noch mehr, Mitbegründer und Erhalter der Talmud Thora, Vater von zahllosen Witwen und Waisen. Eine eingehendere Würdigung dieses edlen Mannes folgt in der nächsten Nummer. Rabbiner Dr. A. Nobel (Frankfurt) s. A. Die erschütternde Kunde von dem im besten Mannesalter dahingerafften Rabbiner Dr. Nobel ist bereits durch die Tagesblätter bekannt. Ueber der Parteien Gunst und Ungunst steht das Bild einer edlen Persönlichkeit, die sich selbstvergessen, den Interessen des Judentumes gewidmet hat. Wir behalten uns noch eine eingehendere Würdigung des allzu früh Dahingeschiedenen vor. Agudatätigkeit in Velke-Topolcany. In unserer Aguda-Ortsgruppe hat eine rege Aktivität begonnen. Gemäß den Anregungen, die Herr Generalsekretär Braun während seiner Anwesenheit uns gegeben hat, wurde unser Ortsgruppenvorstand in Sektionen eingeteilt und jeder Sektion ein eigenes Tätigkeitsgebiet zugewiesen. In der am 14. Jänner stattgefundenen Sitzung wurden einstweilen folgende Sektionen gebildet: I. Propagandasektion. Diese hat die Aufgabe, die Mitglieder unserer Gemeinde mit den Bestrebungen der Agudas Jisroel vertraut zu machen und sie zur Teilnahme an der Aguda heranzuziehen. Leiter der Propagandasektion sind die Herren Josef Porges. Julius Schwarz und Moriz Schenk. 2. Erez Jisroel-Sektion. Zum Zwecke der Vornahme von Sammlungen für den Keren Erez Jisroel, den Keren Hajischuw und die anderen Hilfsfonds, die von der Agudas Jisroel für die Erez Jisroel-Arbeit bestimmt sind, sowie des Verkaufs von Aktien der Bau- und Tabakpflanzung.-gesellschaft, eventuell auch von anderen Unternehmungen in Erez Jisroel, sofern sie von der Agudaleitung empfohlen -werden. An der Spitze dieser Sektion steht der Vizepräsident der Ortsgruppe Herr David Löw-Beer. 3. Soziale Fürsorgesektion. Vorläufig zur Beteiligung an der Ukrainer Waisenkinderaklion. Unter Leitung der Herren Mark Zarkower und Sah Katzburg. 4. Pressesektion zur Verbreitung der orthodoxen jüdischen Zeitungen und guter orthodoxer Lektüren unter der Bevölkerung der Stadt, sowie zur Versorgung der Presse mit zuverlässigen Nachrichten. Leiter Herr Hirsch Kornfein. — In der gesamten Bevölkerung unserer jüdischen Gemeinde zeigt sich ein warmes Interesse für all das, was die Aguda unternimmt, und besonders unsere Jugendgruppe ist bestrebt, auf dem beschrittenen Weg weiter zu gehen und für die praktischen und organisatorischen Arbeiten der Aguda ihre Begeisterung und ihre volle Kraft einzusetzen. Chanukafeier der Jugendgruppe Wien. Am letzten Tage Chanuka veranstaltete die A. J. Jugendgruppe Wien, eine durch die Anwesenheit zahlreicher, hervorragender Gäste ausgezeichnete und glänzend verlaufene Chanukafeier. Der Obmann, Herr David Baurngarten, eröffnet die Feier in einer schwungvollen Ansprache und begrüßte das zahlreiche Publikum und die Festgäste, unter denen! sich Se. Ehrwürden Herr Rabbiner Josef Baurngarten, Professor Maler Kohn u. a. befanden. Sodann hielt Se. Ehrwürden Herr Rabbiner M. Flesch eine tiefdurchdachte, begeisterte Festrede, die in der kraftvollen Aufforderung ausklang, den verheißungsvollen begonnenen Kampf gegen den Zeitgeist, der alle bleibenden Werte des Judentums untergräbt, weiterzuführen bis zum siegreichen Ende, das so sicher ist, wie der Erfolg Juda Makabis gegen die tausendfache Uebermacht. Nicht endenwollender Beifall lohnten die erhebenden Ausführungen des ehrwürdigen Redners. Herrn Geldwert, dessen iw künstlerischer Vollendung und inniger Empfindung vorgetragenen Violinstücke den tiefsten Eindruck erweckten, zollte das begeisterte Publikum reichen Beifall, der erst durch die Wiederholung des Vortrages beschwichtigt werden konnte. Herr Professor Kohn, der die Hilfsbereitschaft der gesetzestreuen Jugend würdigte, forderte dieselbe auf, ihn in seinem schwierigen Werke der Nächstenliebe, den jüdischen Kranken in den Spitälern Koscherkost zu versorgen, zu unterstützen. Herr Präsident Isak Thumini beleuchtete in kurzen Worten den Aufschwung der Jugendgruppe, um Sr. Ehrwürden Herrn Rabbiner Dr. Joel Pollak das Wort zu seinen Ausführungen zu erteilen, in denen er den Unterschied zwischen den wahren Makkabäern und den sogenannten Makkabäern unserer Zeit geistreich beleuchtete. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Fürst, welche infolge anderweitiger Inanspruchnahme erst später kam, wurde beim Betreten des Saales seitens der Anwesenden mit begeisterten „Jechi" Rufen empfangen. Das Renschen wurde zugunsten des Bibliotheksfondes um K 240.000 — verkauft, sodaß der Abend nebst des moralischen Erfolges, daß sich viele hundert junge Leute, die durch ihr Erscheinen ihre Zusammengehörigkeit eindrucksvoll bekundeten, mit uns vereint fühlten, auch, noch einen bedeutenden materiellen Erfolg brachte. Auch die in der jüngeren Altersklasse zusammengefaßte „B"-Gruppe veranstaltete am 3. Ghanuka-Abend eine Chanukafeier, die einen glänzenden Verlauf nahm. Trnava. Vor kurzem fand die Generalversammlung der hiesigen Aguda Jugendgruppe statt. Herr Beck hielt ein ausführliches Referat über den III. Delegierten! ag der Jugendgruppen. Hierauf folgte die allgemeine Debatte. Es wird eine Bücherauslosung zur Hebung der Finanzen in nächster Zeit erfolgen. Presov. Die Jugendgruppe trachtet nun den ihr angehörigen Kreis fester aneinander zu schließen, indem im Rahmen geselliger Veranstaltungen von den Mitgliedern abwechselnd Vorträge gehalten werden. Dieses Beispiel ist im Interesse der Ausbreitung der heiligen Idee allen Gruppen bestens zu empfehlen. Sijjum der Agnda- Jngendgrnppe, Bratislava. Am 24. Kislew fand im Saale der Mensa der Sijjum auf Kiduschin statt. Eine reich dekorierte Tafel, an deren Spitze Ehrw. Oberrabbiner Schreiber n. j., Rab. L. Rubinstein, Rah. D. Wessely, Rabbiner Kaiisch, ferner Oberrabbiner Hirschler (Modor), Rab. Herzl und Rab. Donath Platz nahmen, war aufgestellt. Die anläßlich des Delegiertentages der Jugendgruppen herbeigeeilten Vertreter der orthodoxen Jugend, wie die Vertreter der Aguda-Ortsgiuppe und auch die der Landesorganisation die Herren: Isidor Pappenheim, Philip Benedikt und Berth. Donnenbaum waren erschienen. In Vertretung der Jugendgruppe begrüßte Herr H. D. Singer die Anwesenden. Er erwähnt in seinen mit „Diwre Thann)* gewürzten Auslührungen, daß in erster Linie besonderer Dank Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Hirschler gebührt, der trotz seiner vielfachen Beschäftigung, sehr gewissenhaft und in seiner bekannten faszinierenden Weise die Schiurim leitete und laut Schlußwort des Talmud hiebei den Standpunkt vertritt: „Meniaeh ani kol urnnos, scheboolorn weeni melamed beni elo Thoro". Er zitiert hiebei den Ausspruch Salomos: „Wenn ich der Stimme meiner Wegweiser nicht gehorche und meiner Lehrer mein Ohr nicht hinneige, so verstricke ich mich in allen Bösen, in der Versammlung und in der Gemeinde"; aber wenn: „Trinke das Wasser deiner Belehrer, so werden deine Quellen sich hinaus verbreiten und dein Beginnen wird sein gesegnet". Die trefflichen Worte wurden vom Publikum mit großen Applaus aufgenommen. Herr Oberrabbiner Hirschler beendigte sodann mit den üblichen „Hadron" die durchgenommene Messechta. Nachher begann die Abhandlung der von Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Schreiber bestimmten Sugje Scheliach naase ed. Seiner Ehrwürden begann und hielt das ganze Publikum im Banne mit seinem glänzenden „Charifus". Es folgten sodann die vortrefflichen Gharifus-Erörterungen der Ehrw. Herren Oberrabbiner Hirschler, Rab. D. Wessely, Rab. Kaiisch, der durch schöne Kombination den Schluß und den Beginn der Messechta verband. Von der Jugend beteiligten sich auch mit schönem Charifus: Präses der Jugendgruppe Herr Samuel Schreiber, Nandor Kohlmann und Wolf Weiß. In seiner bekannten humorvollen Vortragsweise trug z m Schlüsse Rab. A. Herzl, eine Behandlung der Sugje in heiterer Weise vor. Die „Sudah" dauerte bis Mitternacht. Um das Arrangement hat sich Herr Wolf Weiß große Verdienste erworben. Das Renschen wurde um Kc 800 verkauft. Das finanzielle Ergebnis ist Dank den Bemühungen der Frauen des Vorstandes um die Tafel ein zufriedenstellendes. Barmizwa. Am Sabbat Wajchi fand im Hause des Oberrabbiners Schlesinger in Zlate-Moravec (Aranyosmierot). Slovakei, die Barmizwa-Feier seines Sohnes statte Fast sämtliche Gemeindemitglieder waren bei diesem schönen Familienfest erschienen. Die schöne Droscho des jungen Knaben fand großen Beifall. Eine erhebende Barmizwa-Feier fand am Sabbat Schmoth im Hause des Ehrenpräsidenten der Agudas Jisroel, Herrn Alois Koppel, in Wiener-Neustadt statt. Erhebend dadurch, daß der gefeierte Jüngling eine Charifuth-Drascha hielt, was in unserer Gemeinde noch nicht der Fall war. Gerührt war die große Festversammlung, als das jüngste Kind seinem greisen Vater gelobte, stets in seinen Wegen wandeln zu wollen. Möge es dem Herrn Koppel gegönnt sein, daß der Jüngling in seinem Geiste heranreife zur Blüte unserer Gemeinde. Ukrainer Pogromopfor: Adolf Pollak K 500. Keren Erez Jisroel: Berthold Stroh K 200, S. Knöpfelmacher 100, N. Lewi. durch Rabb. Beer Friedmann 3000, Kersch Preminger durch Rabb. Beer Friedmann 2000, N. N. durch Richter 100, gesammelt durch Alfred Seidl (Galanta) Kc 52, Inda Licht (Przemysl) durch Rabb. N. M. Friedmannn K 1000, Baruch Chamowitz durch N. M. Friedmann 800, Koppel Knaul (Wien) durch Rabb. N. M. Friedmann 200, Tempelspenden Thora Ez Ghaim 1630, Tempelspenden Adaß Jisroel 10.100, Salomon Ehrenreich 100. Soziale Fürsorge: Samuel Braun K 1000, D. Schwarzstein 100, J. und M. Borek 1000, Dr. Bondi 1000, Scharfberg 100, Adolf Weiß 100, A. Büschel 1000, M. Buchner 1000, Emanuel Blankstein 1000, durch Alfred Stroh 2040, Fräulein Germaine Bloch (Straßburg) franz. Francs 500, Arnold J. van de Bergh (Rotterdam) durch Prof. M. Eisler holl. Gulden 60, J. van de Bergh (Rotterdam) durch Prof. Eisler holl. Gulden 50, Pröf. Oppenheimer (Haag) durch Prof. Eisler holl. Guldon 20, van Dien, van Uden & Comp. (Amsterdam) durch Prof. Eisler holl. Gulden 300, Hermann Narzisenfeld 1000, Brasch & Roltenstein 1000, Valentine Springer Bo.ronin v. Rothschild 2000, Dr. Bernhard Manheim 200, Arthur Jellinek 100, Moritz Pappenheim 100, Sammlung des Prokuristen der Basler Versicherungsgesellschaft gegen Feuer 700. Kriegswaisenfonds der Agudas Jisroel: Perez Stark K 100, Moritz Tauber 2000, Julius Einhorn 200. Sammlung durch Moses Landan 1000, /Verein Thora Ez Ghaim 5018, H Rosenstein durch Bernhard Hofbauer 200. Alexander Rosenthal durch M. Hofbauer 800, N. N. durch Josef Lerner 1000, Verlobung Kastner-Neumann Kc 50. Gesamtsumme der Spenden: K 47.194, holl. Gulden 420, franz. Frcs. 500, M 102. Herausgeber: „Jüdischer Verlag G. m. b. H." — Verantwortlicher Redakteur: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. A^UOMHWIMM (Idas 3isroel (Schiffsciiul), II., Große Schiffgasse 8. Gebetstunden: 5. bis 12. Schebath. Freitag den 5. Schebath, Sabbateingang 4-55 Uhr. Samstag '£}: Morgengebet 7 u. >30, Mincha 12-15 und 3-30 Uhr, Sabbatausgang: 5'40. An Wochentagen Morgengebet: 6*40, Mincha 5 Uhr. Freitag, 12. Schebath, Sabbateingang 5 05. DDnb^D nvb DTns it w a»6 ■•nin« rur6 •pniS p«3 rra m ^byz dp misnxö na mm mnyn unnatoo niKsnbi unox nb nnnb mixb nwiwn vw1? ij^hmi inbu m iwk -rjn iwb unipn ♦«3.15 pnac vb .rrnman ♦d^ijm ppb 0 5000 -.nna ,tro m*6 Tag Sonntag Februar 5. Schvvat 7. Montag 6. 8. Dienstag 7. 9. Mittwoch 8. 10. Donnerstag 9. 11. Freitag 10. 12. Samstag 11. 13. Notizen Tod R. Naphtah Schor, Brisk-Lublin 5347 — Mürtyrertod R. Zwi Hirsch Hakohen, Krakau 544l! — Tod R. Mordechai David Doinbrowo, 5603 Tod R. Ghaim Raba Walku, Aegypten 5459 — Tod Landesrabbiner R. Benjamin Schapira, Prag 5475 — Tod R. Zwi Hirsch Kroo (Neda Schaschuim) Buczacz 5574 Tod R. Elialsroel (Kisse Elia) 5544 Issar Ulhnann, Zenta 5G09 Tod R. Jakob Heilpern, Ada 5609 — Tod R. Isroel Tod R. Meir Katzenellenbogen (Mharam Padua) 5325 — Tod R. Isak Zorfati, Jerusalem 5482 — Tod R. Nosson, Sohn des Chacham Zwi, Brody 5538 — Tod des Kabbalisten R. Sch alom Schrebi, Jerusalem 5547 — Tod R. Awrohom Braude, Tarnopol 5552 — Tod des S koler Maggid R. Salomo, Schüler des Meserit«cher 5573 Autodafe von Marrannen, Sevilla 5245 — Tod R.Juda Leb, Dessau-Berlin (Korhan hoedo) 6566- Tod R. Isroel Bisenz, Bonyhäd 5541 Vertreibung der Juden aus Portugal 5256 — Tod R. Jakow Kohen, Venedig 5356 — Tod R. Zwi Hirsch Schor (Toras Ghaim) 5392 — Tod des Dubna Maggid R. Nechemja 5568 — Tod R. Abraham Wiener, Miskolcz 5592 Beschalach — Sabbat Schira — Haftoro: U-Deweuro — Tod R. Isroel Samuel Kalihari, Krakau 5400 — Geburt Samson Wertheimers 5418 — Tod R. Abraham Beck, Holics 5611 Sabbat Schira. Die Sidra enthält den Lobgesang Moses wegen des Unterganges der Aegypter, damit korrespondierend ist die Haftoro aus dem Buche der Richter mit dem Gesänge der Debora gewählt. Beim Morgengebet wird eine der schönsten Hymnen Jehuda halevis eingeschaltet. Zu Mittag ißt man nebst anderem gekochten Weizen.

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