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Jüdische Presse · 1921-08-12 · 28 (12.8.1921) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
7 (1921)
Issue
28 (12.8.1921)
Date
1921-08-12
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 28 JÜDISCHE PRESSE Seite 207 nekrolog. N^f^rw^f^iV Josef Brody s. z. 1. Am 21. Siwan ist leider R. Josef Brody nach zwölftägiger Krankheit von der irdischen Laufbahn abberufen worden. Die Lewaja fand am anderen Tag unter Beteiligung der ganzen Kehilla statt. Auch viele Leute von auswärts und Andersgläubige gaben ihm das letzte Ehrengeleite. Es war eine Menge von ungefähr 3000 Leuten bei der Lewaja. Zuerst hielt Herr Oberrabbiner Jungreiß einen tiefempfundenen herzerschütternden Hesped. Nach Schilderung der hervorragenden Persönlichkeit des Dahingeschiedenen, wies er auf seine vielseitige unermüdliche Tätigkeit innerhalb der Gemeinde hin. Daß unsere orthodoxe Gemeinde eine weem bejisroe) wurde und daß sie in unverfälscht streng konservativem Sinne geführt wurde, sei der Erfolg seiner segensreichen Tätigkeit und sein persönliches Verdienst. Wurde doch in der Gemeinde seitens des Rabbinats oder des Vorstandes niemals etwas Wichtiges unternommen, ohne vorher seinen Rat eingeholt und sich seiner Unterstützung versichert zu haben. Mit besonderer Schärfe wies der Redner darauf hin. daß Reb Josef Brody nicht ein Mann der bloßen Theorie war,' sondern verstanden hat — nicht zuletzt durch die Kraft seines unbeugsamen, vor keinem Hindernis zurückweichenden Willens — das einmal für gut erkannte auch zur Ausführung zu bringen. Aber nicht nur dieKosicer orthodoxe Gemeinde verliert durch seinem Heimgang eine feste Stütze, sondern auch die Landeskanzlei der slowakischen Orthodoxie, deren Verwaltungsausschuß er angehörte. Nach ihm widmete' der Sohn des Verstorbenen im Namen der Familie wehmütige Worte des Gedenkens. Nachher sprach der Ehrenpräses der Gemeinde, Herr Simon Scharmann, sowohl -in seinem als auch im Namen der Gemeinde zu Herzen gehende Worte des Abschieds. Sodann hielt Herr M. Zafir, Präses der Ohas Chewra, im Namen der Chewra kadischa, deren Präses der Verstorbene während einer Dauer von 29 Jahren war, einen rührenden Hesped. Herr Zafir hob insbesondere hervor, welche segensreiche Tätigkeit der Verstorbene für die Chewra kadischa entfaltete, wie er alle ihre Einrichtungen zu mustergültigen ausgestaltet hat. Es sprach noch der derzeitige Präses der Gemeinde, Herr Beni Bayern und Herr Menachem Bineth, Schwiegersohn des Dahingeschiedenen. rDUUn Jakob Eckstein. Ganz plötzlich verschied vergangenen p"'Z\ den 17. Tamuz, in seinem 65. Lebensjahre Herr Jakob Eckstein in Velketopoläany, ein Mann von musterhafter Thoratreue und Thorakundigkeit, dessen von jedem.hochgeschätztes Wesen der unverfälschten, wahrhaften Jüdischkeit nicht nur in der Gemeinde, sondern in der ganzen Umgebung stets als Musterbild galt. Die Gemeinde verlor an ihm ihren Hort. Erstand seit Jahrzehnten mit zähester Willenskraft mit durchgedrungener naiöK an Spitze derselben, widmete seine ganze Kraft, physische und materielle Opfer nicht schonend, dem religiösen Auf- und Ausbau der Khehilla und scheute nichts, dort, wo es hieß für PHim pp nttTl einzugreifen und tätig zu sein. Seine irdischen Ueberreste wurden unter Beteiligung der ganzen Gemeinde und Umgebung Sonntag zu Grabe getragen. Es sprachen Ehrw. Rabb. Deutsch, für die Gemeinde Vorsteher Herr Salomon Gelley, sein ältester Schwiegersohn Herr Salamon Katzburg, für die Machsike Thora — dessen Präses er war — Herr Chaim Fürst und •Herr Hirsch Kornfein, für die Chewra Kadischa Herr Markus Zarkower, für die Aguda Ehrw. Rabb. Aron Katz aus Neutra, ferner Ehrw. Rabb. Schenk aus Wien und sein Sohn H. Samuel Eckstein. Die Institutionen der Gemeinde betrauern in ihm ihren eifrigsten Förderer, so auch die Ortsgruppe der Agudas Jisroel wie der Landesverband ihr Vorstandsmitglied. J. L. ~& Personalia. _Jg^ Verlobungen. iene Strow'e (London). — Otto Ullmann (Antwerpen). 'Jfcs/Xsforty'Xt&fS', Briefkasten. 'Si'p/'^^/Mt-hi ^V^-t^>X-'>:3'-< Bratislava. Dank für das eingesendete Blatt. Wie fallt Ihnen ein, daß wir auf den Artikel des berüchtigten Mosserers antworten sollen V Diese Spottgeburt von Idiotie und Gemeinheit kompromittiert die Partei selbst. Eigentum einer Sozietät. — Verantwortlicher Redakteur für Deutschösterreich: Jakob Deutscht Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. nillWM<IWWM«MW'MW""»*'wlll|W''WWW"W>"WW^ Adas lisroel (Schiffschul), II., Große Schiffgasse 8. Gebets tunden: 8. bis 15. Ab. Freitag, 8. Ab: Sabbateingang 7-05. Samstag, D^l^l '£ Morgengebet 6"15 und 'J-30, Mincha 12-16 und 4. Sabbatausgang 765. Sonntag, 9. Ab: Morgengebet 6, Mincha 6-45. An Wochentagen: Morgengebet 5*15 und 6, Mincha 7. 0 r l j Sonn.'n- » , ,. , »np Ks ist nach l. nt(?V'ramr UitTTT .,, , ... <»rtsz.it |:m,Hel.>W.«-h- /.fit 19. VIU.;20. VUI., j Wien..................... 708 706 703 7-01 640 6-39 5 19 5-18 6 53 i 6-52 , 12-49 12 48 Bukarest.................. 7 00; G 59!' 616 615 7 02 7 00 7-25 7 23 7 03 , 7 01 ■ 6 59 6 57 Zürich ................... 7 06 7 04 7 32 7 30 7 09! 7 07 8 00 7'68 7 16 7 14 8 16 8 14 Warschau................. 718; 7 16 6 54 6 52 i Berlin.................... 718! 7 16 7-25 7-2:5 Moskau ................... 7-28 7 26 i 5 58 : 5'56 Higa..................... 7 82 ' 7-30 ' 6 56 6'54 i Dor Landesverband der Agudas Jisroel-Jugendgruppen in der Slowakei gratuliert herzlichst dem Präses der Nove - Zamkyer Jugendgruppe Herrn" Rudolf Fleischer zu seiner Verlobung mit Frl. Serena Ehrmann (Komarnoi. Zur Verlobung unserer vielgeliebten Klassenprofessorin Fräulein Zabine Grflnsfeld mit Herrn Sekretär Heinrioh Schwarz gratuliert herzlichst die IV. Klasse der orthorl. israel. Mädchenbürgerschule in Preßburg. Konkurse. In der Preöburger orthodoxen israelitischen Kultusgdtaeinde ist die Stelle eines nnttifc a-itr? per sofort zu besetzen. Offerte mit Angabe über bisheriges Wirken und Familienstand wie auch Abschrift der rhäp sind zu senden an den Vorstand der orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde Preßburg. Die israelitische Kultusgemeinde Wr.-Neustadt akzeptiert einen streng orthodoxen Scliäoliter welcher auch Vorbeter und Religionslehrer sein muß. C4ehalt nach Uebereinkommen. Mit Zeugnis belegte Offerte sind an den gefertigten Vorstand zu richten. Avon Weiß Kultusvorstehev-Stellvertreter.. Die israelitische Kultusgemeinde Wr.-Ifenstadt akzeptiert für die hohen Feiertage zwei Vorbeter und zwar einen für Mussaph und einen für Schacharis. Reflektanten, welche streng konservativer Richtung sein müssen, wollen ihre Offerte an den gefertigten Kultusvorstand richten. Honorar nach Uebereinkommen. Der Kultusvorsteher-Stellvertreter: Aron Weiß— Die orthodoxe israelitische Kultusgemeinde Cseszte (Schattmansdorf) sucht für sofort einen K-npi rva yiv der von orthodoxen Rabbinern flh^p hat. Gehalt K 10.000, Wohnung und Nebeneinnahmen. yto")W wird bevorzugt. Gesuche nebst Angabe des Alters und Familienstandes sind an den unterzeichneten Vorstand einzusenden. Spesen werden nur den .-zur Probe Berufenen vergütet. Casta (Zupa Bratislava), am 31. Juli 1921. __Max Steiner. Bei der hiesigen isr. konf. Schule ist die Stelle 11 Religionslehrers baldigst zu besetzen. Unverheiratete Reflektanten, die fähig sind in Iwzi, Chumesch, etwas Gemoro raschi gründlichen Unterricht zu erteilen, mögen ihre Offerte mit Zeugniskopien an Unterfertigten einsenden. Gehalt laut Uebereinkommen. Der Posten ist sofort zu besetzen. Joka (Zupa Bratislava), 27. Tamus 5681. Adolf Lampel, Vorsteher. Die aut. orth. isr. Gemeinde zu Zlate Moravce sucht für Jomim neuroim einen tüchtigen »rben ^jn *piö Gehalt laut Uebereinkommen. Offerte sind zu richten an Samu Ascher, Präses. w»* -ito der befähigt ist Chumesch Raschi, Tnach und mit Anfänger Gemoro, wie auch die Gegenstände der vier Elementarklassen (wöchentlich Slowakisch) und die der zweiten Bürgerschule, Deutsch zu unterrichten, wird zu 8—10 .Kinder aufs Land, per 1. September als Lehrer aufgenommen. Gute und volle Verpflegung gesichert. Gehalt laut Uebereinkommen. Offerte zu richten an Moritz Herz, Ghminjan, letzte Post Sv. Novaves, Sarisska Zupa. Größtes und streng orthodox Restaurant „WIENEÄ" Wien, IL, Obere Donaustraße 91 in der Nähe des Dianabades Modernst renoviert. Renommierte Küche. Separierte Säle für Hochzeiten und Festlichkeiten. Verkaufsstelle von feinsten Selchwaren eigener Erzeugung. Unter Aufsicht Seiner Ehrwürden des Herrn Rabbiner J. Fürst der Adaß Jisroel-Schiffschul. 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