Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 25 (22.7.1921)
- Date
- 1921-07-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 25 JÜDISCHE PRESSE Seite 189 Ilia Gurfinkel, aus Rowno, den erschienenen Rabonim, Referenten und Anwesenden herzlich dankte und versicherte, daß die Regierung die Unterstützung der glaubenstreuen Jehudim auf diesem Gebiete zusagte, verließ die begeisterte Menge halb 12 Uhr nachs die große Synagoge. EmigrationswEsen. Auswanderer Aber Deutachland. (Nr. 5. Nachrichten des Zentralbüros für jüdische Auswanderungsangelegenheiten. Hiltsverein der deutschen Juden.) Wir machen die über Deutschland nach den überseeischen Ländern gehenden jüdischen Auswanderer auf folgendes aufmerksam: Viele Emigranten, die beim Antritt ihrer Reise ihr Gepäck bloß bis zur deutschen Grenze aufgegeben haben, versäumen es, das Gepäck an der nichtdeutschen wie auch an der deutschen Grenze persönlich revidieren zu lassen. Des weiteren versäumen sie dann, das Gepäck der Eisenbahn zur Weiterbeförderung zu übergeben. Es kommt daher sehr oft vor, daß die Emigranten erst in Berlin merken, daß infolge des von ihnen begangenen Versehens das Gepäck an der nichtdeutschen oder an der deutschen Grenze liegen geblieben ist. Sie sind dann gezwungen, zur Grenze zurückzukehren, was mit vielen Spesen und großem Zeitverlust verbunden ist. Manche Reise wird hiedurch gefährdet. Daher beachte jeder Emigrant, dt r über Deutschland nach •den überseeischen Ländern fährt, folgende Verhaltungsmaßregeln : 1. Der Emigrant muß sein Gepäck sowohl an der nichtdeutschen wie an der deutschen Grenze zollamtlich revidieren lassen. 2. Der Emigrant muß sein Gepäck zur Weiterbeförderung •übergeben. 3. Hat der Emigrant das Gepäck dann wieder nur bis zur Grenzstation auf deutschem Boden zur Beförderung aufgegeben, dann muß er, dort angekommen, das Gepäck nach erfolgter Zollrevision wieder der Eisenbahn zur Weiterbeförderung übergeben. Die oben erwähnten Fehler werden meist von Emigranten begangen, die obwohl sie keinem Emigrantentransport irgend einer Schiffahrtslinie angehören, sich doch während der Reise einem solchen anschließen. Diese Emigranten befinden sich dann in der irrtümlichen Annahme, daß der den Transport begleitende Agent der Schiffsgesellschaft sich auch ihres Gepäckes annimmt. Es muß daher betont werden, daß die Agenten der Schiffahrtslinien sich nur um das Gepäck derjenigen Emigranten kümmern, die Fahrkarten der vom Agenten ver tretenen Linie besitzen, wie auch ausdrücklich von der Schifffahrtsgesellschaft der Obhut des Agenten anvertraut worden sind. , ,, .. Pmonalia. ..... Verlobungen. Herr Heinrich Schwarz, leitender Sekretär der orthodoxen \Landeskanzlei der Slowakei und verantwortlicher Redakteur der „Jüdischen Presse" in Bratislava, hat sich mit Fräulein Professor Sabine Grünfeld in Bratislava verlobt. <ä£>4ä£>V3£> <S#<S5><35> 4ä&<2£><3£> $pcndenau$u>ei$. $§>$^§> <3ß>*3£v<2S>> <3e> Jfgudas 3i$rocl. Fltichtlingsrepatriierong- (Palästiaafonds): Sammlung der Esra-Gruppe Fuld Mk. 220'—. leren Erea Jisroel: Sammlung durch Rabbiner Lewithan {Christiania) Mk. 500-—. Ukrainische Flüchtlinge: Sammlung durch Rabbiner Lewithan (Christiania) Mk. 600*—. Soziale Fürsorge: N. N. durch Natan Steiner K 1000—* Für Agudas Jisroel: Dr. Kohn für Telegrammablösung Hochzeit Rab. Schreiber-Schreiber K 100-—. Kriegswaisenfonds der Agudas Jisroel: Salomon Aschkenasy durch S. Aschkenasy K 600-—. Gesamtsumme der Spenden E 1700'— und Mk. 1220-—. » Richtigstellung. Im Spendenausweis der vorigen Nummer soll es richtig heißen: statt M. Friedraann auf der Hochzeit Rab. i. Friedmann aus Czortköv und statt Otto Deutsch Otto Stern und Samuel Nüssenbaum. (Summe von K 45S64-— für die Ukrainer Pogromopfer gesammelt.) Jfguüas üisroel'üugendgruppc. Wien, II., Obere Donaustraße 69. leren ojle Erez Jisroel-Fonds für Palästinawanderer. Sammlung Jakob Barbasch K 470, Ziegelheim 150, Brotschauer 30, Tennenbaum 20, Wellitschka 150, Schreiber 100, Reiß 88, Gottfried 88, Feller 25, Schabse Schönfeld 50; gesammelt durch Joel Barbasch: Wolf Prinz 10, N. Felsenburg SO, Sch. Landau 80, A. Stroh 100, D. Z. Fürst 50, M. L. Blaukopf 50, N. N. 40, Abraham Gruber poln. Mk. 25, Rotstein 100, A. Schmarak 100, Manhart 100, Ch. Katz (Proskurow) 100, J. A. Gelbard 50, Friedmann (Lemberg) 100, Dr. Mahler 100, Eichenkatz 50, Perlstein 100, diverse anonyme Spenden 270; zusammen K 1481, poln. Mk. 1095. Eigentum einer Societät. — Verantwortlicher Redakteur für Deutschösterreich: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Bnchdruckerei, Wien, Vm., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. Idas Jisroel (Scfiiffschöl), II., Große Scbiffgasse 8. Gebetatunden: 16. bis 23. Tarnns. Freitag, 16. Tamus: Sabbateingang 7-25. Samstag, pfjjj 'fi, Morgengebet 6*15 und 9-30, Mincha 12-15. Um 3-80 Vortrag von filSN p^Q, anschließend Mincha. Sabbatausgang 8*25. Sonntag, Fasttag flöfl p Mincha 7-30. An Wochentagen: Morgengebet 5*15 und 6 Uhr, Mincha 7'80. Konkurse. Die Talmud Thora in Baia mare (Nagy Bänya) akzeptiert zwei Melamdim (Religionslehrer). Die Bewerber müssen K*1Ö3 "Ul unterrichten und auch Anfänger im Gemoro einführen können, ferner Chumisch-Raschi in dem in dieser Gegend gesprochenen Jüdisch - Deutsch lehren. Die Schule ist mit einer privaten Profanschule verbunden; Bewerber, welche bereits in solchen unterrichtet haben, sind daher bevorzugt. Der Posten ist am 1. Elul anzutreten. Die Leitung der Talmud Thora ist bestrebt, den Melamdim eine würdige Existenz zu sichern. Offerte sind zu richten an das Oberrabbinat in Baia mare, Rumänien (Siebenbürgen). Oberrabbiner Moses Aron Krauß Präses der Talmud Thora. Bei der orth. isr. Gemeinde Cuz (Zupa Komarno) gelangt die Stelle eines Sriiochet ubodeh und guten Bnl-Tefilo u hori zur Besetzung. Bewerber, nicht über 40 Jahre alt, die tschechoslowakische Staatsbürger sind, JTDp drei aner kannter orthodoxer Rabbiner besitzen, können bis Ende Juli ihre mit Zeugniskopie, bisherige Tätigkeit, versehenen Offerte einreichen. Gehalt laut Uebereinkommen. Die zu besetzende Stelle ist mit der Leitung unserer Mikwe verbunden Reisespesen werden nur den Akzeptierten vergütet. Mikolos Markstein, Präses. In der Preßburger orthodoxen israelitischen Kultus gemeinde ist die Stelle eines nnöiö yw per sofort zu besetzen. Offerte mit Angabe über bisheriges Wirken und Familienstand wie auch Abschrift der ffaap sind zu senden an den Vorstand der orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde Preßburg. - Pension am Semmering Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden des Herrn Rabbiner Fürst, Raf der „Adas Jisroel" (Schiffschul). Adresse: Pension Hirsch, Semmering. Telephon 87. -WD (60—65% Fettgehalt) liefert A.« 1ZZekl£tA&az9 Spisska-Staraves. Badgastein Pension-Restaurant Max Kokisch orthodox tos Soeben erschienen in zweiter, vermehrter Auflage: Gerem Hamaloth (Hebräisch) Biographie des berühmten Gaon Rabbi Meschulim Igra s. z. 1. aus Tysmienica, Rabbiner in Preßburg (1752 bis 1802) von Sehe wach Knobil. Verlag des Verfassers: Wien, XX., Romanogasse 11/13. 3_2 Aeltere verlässliolie Köchin wird für Küche und Wirtschaft aufgenommen bei Jnwetltr Forst, IX., fllserstrasse 10. 3m jfof«. Bonhhaus Singer & Frönhel Budapest vii. Hombach u. 12 Filiale Wien: 3. Singer 8 Comp. l.t Rotenturmslrafle 29. 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