Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 24 (15.7.1921)
- Date
- 1921-07-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 24 JÜDISCHE PRESSE Seile 183 Adas Jispoel (Schiffschul), II., BpoBb Schiffgasse 8. Gebetstunden: 9. bis 16. Tanms. i Freitag. 9. Tatnus: Sabhaleinganjr 730. Somstaj.'. HpiTS- Morsrengebtl. 615 und '.»-SO, Minclia 1215. Uni 3-30 Vortrag von HON "piSanschließend Minclia. SnbbatausgariL' 8'35. An Wochentagen: MorjreiiLrcbc-t 5*15 und G Uhr, Minclia 7'3D, Konkurse. Art der Bürgerschule der orthodoxen israelitischen Kultusgemeinde zu Großwardein ist eine organisierte Professorenstelle vom hebräisch-jüdischen Fache zu Beginn des neuen Schuljahres zu besetzen. Bewerber, die die hebräische Sprache in Wort und Schrift vollkommen beherrschen und die Fähigkeit besitzen, Hebräisch als lebende Sprache den Zöglingen beizubringen, mögen ihre Offerte mit Angabe ihres Alters. Familienstandes, so auch mit Beischluß von Kopien ihrer Befahigungsdokuniente und solcher über den religiösen Lebenswandel bis zum 30. Juli 1921 unter Adresse: Orth. izr. iskolaszek, Oradea-Mare, einsenden. Jahresgehalt laut der diesbezüglichen Professoren- Gehaltsbestimniungen der Kultusgemeinde. Oradea-Mare (Großwardein), 27. Juni .1921. Der Gemeindevorstand: Abraham Ullmann Samuel Nußbaum" Sekretär. Präses. Bei der israelitischen Gemeinde Prag ist die Stelle eines Schächters (Schochet) der auch Maschgiach sein soll, zu besetzen. Gehalt nach Uebereinkommen. Gesuche über die Befähigung, bisherige Verwendung, über die Staatsbürgerschaft und die Familienverhältnisse des Bewerbers sind binnen vier Wochen vom Tage der Verlautbarung an einzureichen bei der Israelitischen Kultusgemeinde- Repräsentanz Prag. In der orthodoxen Filialgemeinde Udrarnok (bei Frastak) wird ein zeitgemäßer Vorbeter, der Kabules von anerkannten orthodoxen Rabbinern hat, aufgenommen. Gehalt Kö 3000 — fix, 2000- — zugesicherte Scnechite und 400 Kilogramm Brotfrüchte. Freies Quartier. Nur Berufenen werden Reisekosten bezahlt. Simon Wild, Präses. pö yw für eine orthodoxe Gemeinde in der Slowakei, der auch den Religionsunterricht leiten kann," gesucht. Offerte sind an die orthodoxe israelitische Landeskanzlei Bratislava zu richten. In der israelitischen Volksschule Velke-Suräny sind pro 1. September 1.921 zu besetzen: 1. Ein diplomierter Iv^taur^jr vorzügliche Lehrkraft, streng jüdischen Lebenswandels, der nebst der slovakischen Unterrichtssprache auch der deutschen und ungarischen Sprache mächtig ist. Gehalt laut den gesetzlichen Normen. 2. Ein tüchtiger R eligei on. aslehirer der xnüsai pHpl W WH in deutscher Sprache gründlich zu unterrichten vermag. Bevorzugt werden ledige und solche, die Eignung haben, zugleich als Vereinsvortragende zu wirken. Gehalt laut Uebereinkommen. David Ehrenfeld, Schul-Präses. Pälyäzat. A tornaljai (Gemerska Z.) aut. orth. izr. elemi nöpiskolamil 1921 szept. 1töl kezdve egy hitoktatöi alias töltendö be, aki külön dijazYisert a sajögömöri polgäri iskolänäl a hitoktatäst ellätni szinten köteles. A hitoktatötöl a teljes hebertüdäs es a nemet nyelv ismerete megkiväntatik. Fizetes megällapodäs szerint. Nötlen vagy gyermektelen pälyäzök elönyben ivszesülnek. Okmuny mäsolatokkal felszerelt pälyäzati k('*rvenyek f. ev augusztus 1-ig küldendök be alülirt iskolaszekhez. Tornalja 1921 julius 4. Lengyel Sandor Dr. Fenyö Adolf ' isk. sz. jegyzü. isk. sz. elnök. Siegmund Schreiber, Sohn Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbiner Simon Schreiber aus Eger (Erlau) und Emilie RabbiflOWitSCh, Tochter des Herrn Juweliers Rabbinowitsch, empfehlen sich als Vermählte. Der Wohltätigkeits- und Bethausverein „Gemilas Chassadim" in Wien. XVII.. Telemangasse 8. sucht einen « « ■» , i n Bewerber müssen streng religiös und nicht über 40 Jahre alt s.ein. Gehalt nach Uebereinkommen, Offerte an den Vorstand. V e r 1 o b u n g s a n z e i g e. Fräulein BOZSike SChrÖtter, Tochter lies Herrn Ludwig Schrötter. Holzhändler, und Herr Femes LäSZlO (Friedmann), Generaldirektor der technischen Maschinenindustrie A. G.. Oradea-Mare (Nagyvärad), empfehlen sich als Verlobte. Der Ausschuß der Agudas Jisroel-Jugendgruppe gratuliert dem verdienstvollen Mitarbeiter und eifrigen Vorlerner Herrn Abraham Schreiber zu seiner Vermählung mit Fräulein Sarah Schreiber und danfct ihm für seine bisherige Tätigkeit mit dem gleichzeitigen Ersuchen, seine Dienste auch weiterhin der heiligen Sache zu widmen. Soeben erschienen in zweiter, vermehrter Auflage: Gerem Hamaloth (Hebräisch) Biographie des berühmten (Jnon Rabbi Meschulim Igra s. z. I. aus Tysmienica, Rabbiner in Preßburt,' (1752 bis 1&02) von Schewaeh Knobil. Verlag, des Verfassers:' Wien, XX., Romanogasse 11/13. t—3 Lehr er stellen. Der Mangel an qualifizierten Lehrkräften an den jüdischen Schulen, wie auch der Umstand, daß an der Wiener Universität ein,e große Anzahl Absolventen .1er philosophischen Fakultät konzentriert ist, veranlafiten den Jüdisch-akademischen Philosophen-Verein an der Wiener Universität, ein Lehrervermittlungsarn I. zu gründen. Dieses Amt stellt sich zur Aufgabe, zwischen den in Betracht kommenden Organisationen sowie Institutionen und den qualifizierten Lehramtskandidaten zu vermitteln. Auf diesem Wege wendet sich der Jüdisch-akademische Philosophen-Verein an alle maßgebenden Stellen mit dem Appell, in allen, die Besetzung vakanter Lehrerstellen betreffenden Angelegenheiten sich direkt an das neugegründete Lehrerverrnittlungsamt zu wenden. Adresse^ Lehrerrerniittlungsamt beim Jüdisch - akademischen Philosophen-Vereine an der Wientr Universität, Wien, XVIII., Schulgasse 35, 6. Waisenkinder gesucht. Dem Kriegswaisenfonds der Agudas Jisroel, Wien, IL, Malzgasse 12 a, wurde zur Kenntnis gebracht, daß ein bis zwei Waisenkinder, Kriegsdoppelwaisen, im Alter von zwei bis fünf Jahren, Knaben, adoptiert werden. Sofortige Anmeldung erwünscht an obige Adresse. Junger Mann mit guter, deutlicher Jiddischer Handschrift kann gelegentliche Beschäftigung finden. Näheres bei: Kreppel, Wien, V1IT.. Alserstr. 55. Gr esuoli t wird ein Vereins-Verwalter gegen gute Bedingungen. Zuschriften an den Arbeits-Ausschuß der Agudas Jisroel- Jugendgruppe, Wien, IL, Obere Donaustraße fi9. Einen Rollstuhl für ein junges Mädchen im Lainzer Versorgungshaus zur unentgeltlichen Ueberlassung erbittet die Aguda - Mädchengruppe. Anträge an Amalie Löwy, II., Große Schiffgasse 8.!Aufruf! Infolge Auflösung des Joint Distrib. ist der Verein Frauenhilfe der Adas Jisroel von Unterstützungsgesuchen derart überlastet, daß der Vorstand desselben sich veranlaßt sieht, an die Oeffentlichkeit heranzutreten und um ausgiebige Spenden zu bitten. Die Betrüge werden ausgewiesen. Durch die Administration der „Jüdischen Presse" sind zu beziehen: Vor dem Wanderstnrm. Dr.NathanBirnbaum. K 15-— In Golns bei Jnden. (Jiddisch.)Dr.Nathan Birnbaum. K 10-— Der Zusammenschluß dor Thoratreuen. Zwei Referate von * Jacob Rosenheim. K 15*— Was sind Ostjaden? Dr.NathanBirnbaum. K 20— G'ttes Volk. Doktor Nathan Birnbaum K 30-— Weltkonferenz der jüdisch-orthodoxen Verbände in Zürich. (Deutsch u. Jiddisch.) K 6 — Bankhaus SingerS Frankel Budapest Vll. Rombach u. 12 Filiale Wien: 1 Singer 8 Comp. l.f RotenturmstraRe 29. Valutenkauf und -verkauf aller Art. Börsenaufträge. EfTektuiert lieberweisungen kulantest und zahlt spätestens binnen 24 Stunden. 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