Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 18 (27.5.1921)
- Date
- 1921-05-27
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 142 JÜDISCHE PRESSE Nr. 18 deckt. Der Erfolg des Referates äußerte sieb in namhaften Spenden für Keren Erez Jisroel. Wilhelm Kohn (Bratislava) stellt den Antrag, daß die slowakische Aguda eine eigene Kolonie in Erez Jisroel gründe. Nach längerer Debatte, an welcher sich Weiß (Nitra), Pappenheim (Wien), Oberrabbiner Weber (Piestany) beteiligt haben, wurde schließlich die Anregung des Herrn Oberrabbiner Weber und Pappenheim angenommen, keine besondere Aktion zu machen, sondern durch eine größere Sammlung für den Keren Erez Jisroel den Anspruch zu sichern, daß Emigranten aus der Tschechoslowakei berücksichtigt würden. Gemeindepräses David Krausz begrüßt die Versammlung und zeichnet unter dem Eindrucke des Palästinareferates K£ 5000-— für den Keren. Oberrabbiner Ungar referiert über die Jeschibafragen in ähnlichem Sinne wie in Trencin-Teplitz. Betreffs der ukrainischen Pogromwaisen referiert Wilhelm Kohn (Bratislava), der in warmen Worten eine Aktion empfiehlt. Es wird beschlossen, 100 ukrainische Waisen in der Slowakei zu erhalten. Hierauf schließt Vorsitzender die Sitzung mit einem warmen Appell. Einteilung der Sektionen. 1. Ritual-Kommission: Oberrabb. Ungar (Trnava), Oberrabb. Frey (Surany), Oberrabb. Lebowitsch (Joka), Oberrabb. Deutsch (Komarno), Eckstein (Töpolcany), Neuhauser (D. Streda). 2. Presse, Organisation und Propaganda: Oberrabb. Seydl (Galanta),Oberrabb. Hirschler(Modor), Oberrabb. Schill(Pezinok), Dani Rosenbaum (Bratislava), Goldstern (Komarno), Goldstein Mihalovce), Beiner (Presov). 3. Erez Jisroel und Emigration: Oberrabb. Tiegermann (N. Zamky), Oberrabb. Herzog (Stupava), Oberrabb. Glattstein (Kiralyhelmec), Kohn (Bratislava), Haberfeld (Bratislava), Holzer (Piestany), Weiß (Nitra). 4. Jeschiwa-Sektion: Oberrabb. (Berzovice), Oberrabb. Ungar (Trnava), Oberrabb. Lebowitsch (Joka), Kaiisch (Galanta), Eckstein (Töpolcany), Grünwald (V. Surany), Kohn (Bratislava). 5. Finanz-Sektion: Pappenheim (Bratislava), Donnebaum (Bratislava), Gelley (Töpolcany). Fürst (Trnava), Eichner (Kirchdrauf), Braun (Tornaalja), G. Soziale Fürsorge: Oberrabb. Silberstein (Alistal), Oberrabb. Tannenbaum (S. Moldava), Spitzer (Nitra), Friedmann (Presov), Donath (Sala n. V.). Adler (Pezinok). Die Sabbatfrage. Im Bratislaver Realgymnasium waren die schriftlichen Maturitätsprüfungen für Donnerstag, Freitag und Samstag bestimmt. Auf Intervention des Religionsprofessors Herrn Abraham Grünsfeld hat der Direktor die für Samstag anberaumte Prüfung bereitwilligst auf einen Wochentag anberaumt. Tiferes Bachurim. In Velke-Surany veranstaltete der dortige „Diferes Bachurim" Verein am Rosch chodes Ijjar nach Beendigung einer „Mesechte" eine „Syjum "-Feier, welche einen imposanten von sehr schöne „Tivre Tojro" begleiteten -Verlauf nahm. Als Gäste waren anwesend: Herr Oberrabbiner M. Frey, Herr Wilhelm Rosner und Herr Läzär Grünwald, die in würdevollen Worten die große Wichtigkeit des Vereines hervorhoben und anknüpfend an die Sidra — vehodarto pne soken — die Angehörigen des Vereines als Musterbild solcher „Skenim" der Zukunft bezeichneten. Die Mitglieder faßten den Beschluß, auch weiterhin der erhabenen Mizvvoh „Limud Hatorah" Genüge zu leisten. Dem strebsamen Vortragenden des Vereines Herrn R.Braun zollten die Mitglieder für seine selbstlosen Leistungen warmen Dank. Für das Gelingen des Abends bemühten sich Herr R. Braun, E. Donath und Paul Weiß. Die Einnahmen für das „Benschen" betragen K<; 480.— GrKlärung. Im Anschlüsse an die Erklärung der Redaktion der „Jüdischen Presse" in der letzten Nummer erklärt auch die orthodoxe Landeskanzlei in der Slowakai ihrerseits folgendes: Die „Jüdische Presse" wurde von einem Preßkomitee der slowakischen orthodoxen Landesorganisation im Mai 1920 gegründet. Bei der Ende August stattgehabten Weltkonferenz der Aguda wurde vereinbart, daß die „Jüdische Presse" am 1. Oktober nach Wien übersiedle und das gemeinsame Eigentum des Preßkomitees in der Slowakei und einer privaten Societät in Wien bilden werde. Ab l. April ist die „Jüdische Presse" ausschließliches Eigentum dieser Wiener Societät. Das orthodoxe Preßkomitee der Slowakei besorgt nur die Redaktion der unter der Rubrik Tschechoslowakei erscheinenden Mitteilungen, für welche Herr Heinrich Schwarz verantwortlich ist. Alle übrigen zumeist in zionistischen Parteiblättern erschienenen Mitteilungen sind vollständig unwahr. Das Sekretariat der Zentralkanzlei der orth. Gemeinden der Slowakei. JIguaas 3i$roel -üugenddruppe Bratislava. Schiurim-Einteilung. Täglich um 5 Uhr früh: Gmore Kidusin. Sr. Ehnv. Herr Rabbiner S. Hirschler. 7 Uhr abends: Gmore Bloches. Herr Glück. Samstag, 4 Uhr nachmittags: Mögen Awrohorn. Herr Wolf Weiß. Anschließend Perek Owos. Herr Glück. Zweite ordentliche Raupt-Mitgliedcrt>er$ammluri(i der HguMugendgruppe Olsen. (Fortsetzung.) Samuel Stern referiert über die „Jeschiwo-Sekiion". Als wir vor 2 Jahren damit begonnen haben, Jünglinge in die Jeschiwo zu schicken, waren wir trotz größter Anstrengung nur imstande, sechs Bachurim für unsere Aktion zu gewinnen. Vorige Woche haben wir 64 Bachurim in die verschiedenen Talmud Thoras und Jeschiwos geschickt. (Beifall). Ich will Ihnen zwei Episoden erzählen. Ein Vater brachte uns seinen Sohn, der Handwerker hatte werden sollen, zur Unterbringung auf eine Jeschiwo. Wir befürchteten, daß es in diesem Falle mehr drum zu tun war, dem Jungen Unterkunft zu schaffen, als auf eine Jeschiwo zu schicken. Wir boten ihm deshalb eine Stelle an, wo er sich seinen Lebensunterhalt hatte verdienen können. Doch er antwortete uns: „Ich will in erster Reihe Jude, dann Handwerker sein." Es ist Ihnen Allen bekannt, daß einige unserer Mitglieder ihre Gymnasialstudien unterbrochen haben, und auf die Jeschiwos gegangen sind. (Lebhafter Beifall.) Ich will nicht unerwähnt|lassen,\vas der „ Tiferes Bachurim" geleistet hat, um das monatliche Erfordernis von zirka K 100.000 aufzubringen. Ich bitte Sie, für diesen wichtigsten Fond der Jugendgruppe,',den nJeschiwo-Fonds",zu sammeln und je größer die Beträge sind, über die wir vorfügen, um so mehr können wir unser Tätigkeilsfeld erweitern. Der Präsident der Aguda-Jugeudgruppe in Jerusalem Herr Levy Jizchak Kahane fordert nun die Jugendgruppe auf, für Erez Jisroel zu wirken. Unverzeihlich wäre es, wenn wir heute noch zögern würden, wenn wir heute noch nicht uns zu energischer Arbeit aufraffen könnten. In den letzten Wochen war es dem Redner geglückt, unter Leitung des in Erez Jisroel gewesenen Präsidenten der Wiener Aguda-Ortsgruppe in ganz Erez Jisroel das Interesse für „Agudas Jisroel" zu wecken. Der Geist der „Agudas Jisroel" hat in uns allen gelebt. Aber wir waren nicht fähig, selbständig eine Organisation zu schallen und wir erwarten von Euch, Brüder in (lliuz loorez. daß Ihr uns darin kräftig fördern werdet. Ihr habet aus dem Munde R. Wolf Pappen hei ms gehört, welche Menge Thauro noch in Erez Jisroel und speziell in Jerusalem anzufinden ist. Ihr habt aber auch gehört, mit welch furchtbaren materiellen Schwierigkeiten gerade die der Thora treu Gebliebenen zu kämpfen haben. Möge der an Euch ergangene Appell nicht nutzlos gewesen sein. (Stürmischer Beifall.) Vorsitzender Baum garten dankt Kahane, über dessen Tätigkeit mit Messiras Hanefeseh für Agudas Jisroel in Erez Jisroel man schon früher gehört und beantragt die Schaffung eines Fonds zur Unterstützung der dortigen Jugendgruppen und zur Förderung der Jeschiwos in Erez Jisroel. Ueber den Verteilungsschlüssel wird eine für diesen Zweck einzusetzende Sektion in Kürze Beschlüsse fassen. Hierauf referiert Herr Moses Blech über die Sektion „Machsike Lohnde Thoiro". Das Ideal der , Agudas Jisroel" ist nicht neu. Seit Jahrtausenden lebt es in Jisroel. Daß es heute keine Selbstverständlickeit mehr ist und von uns so oft betont und in einer Organisation verkörpert werden muß, ist darauf zurückzuführen, daß das Thorastudiurn im Schwinden begriffen war. Wenn wir die Wiederbelebung des jüdisch-religiösen Lebens durchführen wollen, so ist es notwendig, daß wir mido keneged mido, mit dem Grundübe], das den Verfall verschuldet hat, abräumen und au die Besserung schreiten. Die Sektion „Machsike Lohnde Thoiro" hat im verflossenen Berichtsjahr K 155.000 an arme Talmudisten verteilt, und das Schönste an unserer Aktion ist, daß diese Beteilung als matan beseser vor sich geht, daß nur einzelne Ausschußmitglieder darüber informiert sind, wem die Gaben zugute kommen. (Beifall.) Herr Münz er entbietet die Grüße der Stumpersehul und versichert die Jugendgruppe der weiteren Unterstützung seitens derselben. Tag Ijar Sonntag 21. Montag 22. Dienstag 23. Mittwoch 24. Donnerstag 25. Freitag 26. Samstag 27. Mai 29. 30. 81. Juni 1. 2. 3. 4, Notizen Titus erobert die Neustadt — Tod des Kabbalislen R. Izchok Eisik, Przemysl 5648 Sefira 36 Tod R. Zwi, Wihia (Verf. des Bet Lechem Jehuda) 5493 Sefira H7 Altjüdischer Gedenktag Joschua, Dinow Kreuzfahrer massakrieren Wormser Juden 4896 Tod R. Raphael Chaim Mordechai, Jerusalem (Pi Schnajim) 5573 - Tod R. Sefira 38 Sefira 39 Tod R. Benjamin Oser (Eweu haoser), Salkowa 5470 — Tod R. Saul, Haag 5545 Sefira 40 ~ Sefira 41 Sefira 42 Tod Moses Chaim Luzzato, Akko (begrab, in Tevvarje) 5506 I Bechukossai Ilaftoru: Ad' usi — 5 Perek Herr Kometh überbringt die Grüße der Badener Jugendgruppe und bittet die Wiener Zentrale, der Badener Ortsgruppe mehr Aufmerksamkeit zu widmen und Unterstützung in jeder Hinsicht zuteil werden zu lassen. Die Badener Jugendgruppe, die bereits auf ganz bedeutende Ertolge, besonders auf dem Gebiete des Unterrichtswesens aufzuweisen hat, kann noch weiter ausgebaut werden, doch ist es besonders in der ersten Zeit notwendig, daß diese von allen Seiten gefördert wird. (Beifall.) Herr Abraham Schreiber hebt die hervorragenden Leistungen des Obmannes David Baumgarten hervor. Besondere Verdienste um die Einrichtung der Schiurim hat sich Herr Adolf SchreiLer erworben. Herrn Siegmund Stern gebührt besonderer Dank für seine aufopferungsvolle Tätigkeit um die Organisierung der in der „B "-Gruppe zusammengefaßten jüngeren Altersklasse. In Worten des Lobes und der Anerkennung sprach Herr Max Serebrenik (XVf. Bezirk) über die „Jeschivo-Sektion" der Jugendgruppe. worauf die Versammlung geschlossen wird. In den Ausschuß wurden gewählt: Adler Max, Aschkenazi Sahnen, Adler Nathan, Baumgarten David, Bügeleisen Moses, Beck Abraham, Bäcker Josef, Felsenburg Nathan, Friedmann Max, Felsenburg Emanuel, Hirschler Josef, Löwy Leopold, Mermelstein Lazar. Meier Georg, Richter Siegfried, Roth Eugen, Silberstein Abraham, Schreiber Simon, Steiner Nathan, Stern Samuel, Steiner Alexander, Seidmann Schabse, Schreiber Adolf. Schönfeld Schabse, Serebrenik Max. Türkei Jakob, Weidler Jaques. Jugendgruppe Krakau. Eine eindrucksvolle Generalversammlung hielt die „Zeire Emune Jisroel" in Krakau ab. R. Moses Deutscher hielt eine wirkungsvolle Rede. Die Neuwahl ergab: S. Schönfeld Präses, ferner die Herren A. Friedmann, Gh. Rattner, J. Wolf, A. Friemann, M. Karmel (Kassier), J. Goldstoff, S. Elin, Sch. Fischgrund, J. Appelbaum, Abrain Rittermann, J. Birnbaum (Schriftführer). Geburtstagsfeier. Der in den Kreisen des gesetzestreuen Judentums allgemein bekannte und beliebte Herr M. L. Kohn feiert am 20. Ijar (28. Mai) sein 70. Wiegenfest. Aus diesem Anlasse veranstaltet der Vorstand des Bethhamidrasch „Talmud Thora", IL, Malzgasse 16, einen feierlichen Gottesdienst. M. L. Kohn war durch mehr als 20 Jahre Schriftführer des genannten Vereines und hat vor mehreren Jahren zufolge seiner damals zerrütteten Gesundheit seine Stelle zurückgelegt. Aus diesem Anlasse wurde er zum Ehrenmitglied des Vereines ernannt. Mit Herrn Kohn feiert nicht nur seine Familie, sondern auch seine zahlreichen Freunde ein Jubelfest. Möge es ihm vergönnt sein, noch lange Jahre dem gesetzeslreuen Judentum erhalten zu bleiben. Barmizwa-Feier. Arn Sabbat Emor feierte Eisig Schlesinger, Sohn des Herrn Abraham Schlesinger, Schüler der,Thora Ghesed in Sala nad Vahom sein Barmizwa-Fest. Er sprach besonders gut, so Gharifus wie Mejides. J^If^J^PglVß! >j<*M^&-<>S&j£2*t;fi£feIv,if^T5;i>,;fi{ Briefkasten.;(#^tttf£r«C{jf2 ii&&&&&i&if 'SylfySyS^.^V'K '^^jÜU^j&Ü&jt 7 ' St. U., Oradeamare. Besten Dank für den wirklich schönen Brief. Wir kommen darauf zurück. Persönliches Erscheinen ist für die nächste Zeit ausgeschlossen. Pfarrgasse. Ihre Opferfähigkeit erschöpft sich in einer Korrespondenzkarte und Ihre Begeisterung gebärt nichts anderes als Grobheiten. Wie wagen Sie — wenn es wahr ist, daß Sie religiös sind — die Weizmännlein mit Moses zu vergleichen und unsere Sorge m die Sicherheit der Kolonien mit Efes ki as lioom? Dort befajd G-tt das Vorwärtsziehen! Und wem? 600.000 bewaffneten Menschen! Wenn wir Ihresgleichen hören, so verstehen wir erst die auffallende Art, wie Anfangs Beschalach versichert wird, daß G-lt nicht das Volk durch das Land Plischtim führte. Denn G-tt besorgte, daß das Volk umkehre und G-tt ließ sie einen Umweg machen. Ist es nicht ein eindrucksvolles, plastisches Vorbild der Gewissenhaftigkeit und Fürsorge als Mahnung an Führer? Und Ihr drapiert Euere Skrupellosigkeit, mit welcher Ihr ohne Plan und Ziel agitiert, sammelt, Menschen dirigiert mit dem Mantel des G-ttesvertrauens? A. J. B. Die Bemerkungen der »Blätter" über unseren Chefredakteur beruhen — wenn sie auch wohlgemeint sein mögen — auf irriger Information und sind gewiß nicht von uns inspiriert. Eigentum einer Societät. — Verantwortlicher Redakteur für Deutschösterreich: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772. Adas Jisroel (Schiffschul), i!., 6roBe Schiffgasse 8. Gebetstunden: 19. bis 26. Ijar (27. Mai bis 3. Juni). Freitag, den 19. Ijar: Sabbateingang 7-25. Samstag "IJ-Q'B Morgengebet 6*15 und 9-80, Mincha 12-15. Um 8-30 Vortrag von J"fi!3it *p15) und anschließend Mincha. Sabbatausgang 8'25. 1 An Wochentagen: Morgengebet 5'15 und 6, Mincha 7*80 Köchin Frau oder Mädchen, wird für unsere Küche, II., Malzgasse 12, aufgenommen. üolnsspeisehalle „Einheit". \2%T i t vvr o r> 61 Jahre alt, gut erhalten — besitzt in Ungarn in einem Marktflecken an der Grenze schönes Haus, gutgehende, 26 Jahre bestehende, selbstgegründete Gemischtwarenhandlung — wünscht Ehe mit Mädchen von 40 bis 50 Jahren oder Witwe, ohne »ledige Kinder. Mitgift wird beansprucht. — Nicht anonyme Zuschriften unter »Streng jüdisch" au die Bratislavaer Administration des Blattes. Diskretion verbürgt.