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Jüdische Presse · 1921-05-20 · 17 (20.5.1921) · page 6

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
7 (1921)
Issue
17 (20.5.1921)
Date
1921-05-20
Page
– (sequence 6)
Language
German
Belongs to
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Seite 13$ JÜDISCHE PHESSE Nr. 17 Jugendgruppe gewallet hat, soll uns ein Ansporn sein, zu fernerer, aufopferungsvoller Tätigkeit lichwaud haschem u lesiferes Taurossau". (Siürmischer Beifall). (Fortsetzung folgt.) (Jon der (Utener jugendgruppe. Siumfeier. Anläßlich der Beendigung der näfO rDDtt durch den von Herrn Simon Schreiber geleiteten Abendkurs veranstaltete der Unterrichtsausschuß Sonntag, den 8. Mai, im großen Saale der Jugendgruppe eine schone DVD-feier. Herr Simon Schreiber eröffnete die Feier durch den Vortrag der letzten Gemoro in Bezoh. Der Obmann der Jugendgruppe Herr David Baumgarten würdigte die Feier des Tages in kurzen Worten, in denen er das Zusammentreffen des Tages der Abreise unserer Jeschivokindor mit der Beendigung der ersten rODtt innerhalb der Jugendgruppe in geistreichem Znsammenhange brachte und aufforderte, das Begonnene mit vervielfachter Kraft fortzusetzen. Hierauf hielt Herr Simon Schreiber einen überaus scharfen Pilul-Voiy trag, indem er geistreich den nWÖD zwischen ppD Bezoh und der neu begonnenen DD*0 rDDtt verwirkte. Im darauf folgenden Magidus schilderte er die Entwicklung der Jugendgruppe, in denen er die Erinnerung an manchen längst vergessenen Umstand, der bestimmend auf unsere Entwicklung war, wachrief." Als nächster sprach, von der Versammlung lebhaft begrüßt, Herr Moses Blech in gewohnt sympatischer Weise zur Feier des Tages, wobei er unter anderem die neubegonnene Vortragsschillrim besonders würdigte, Vor der erfolgten Verteilung des D"ty an die Mitglieder der Jugendgruppe sprach noch als Gast Herr Salomon Schreibe)', der die erste fi3D£ die erste von sechzig, mit dem Erstiingsopfer des Bar Jisroel verglich, der eins von sechzig seinem G-tte weihte und dem das Volk begeistert zurief: „so wie Du es gebracht in diesem Jahr, möge es Dir vergönnt sein zu bringen in dem nächsten und in den darauffolgenden Jahrenh. Herr Rosenfeld (Warschau) brachte in tiefsinnigen Ausführungen das Ende von Bezoh mit dem Beginne der neuen n^DÖ durch das analoge KITTIN xrn>Ö im Zusammenhange. Begeisternd sprach Herr Hönigsbeer für die Jugend. Hierauf brachte der Unterrichtsausschuß unter die Mitglieder der Jugendgruppe ü'Xff zur Verteilung, das bis ^"JJDn "HK m ausgelernt sein muß. Besondere Maßnahmen des Unterrichtsausschusses sollen dafür bürgen, daß die übernommenen Verpflichtungen vollkommen erfüllt werden. In vorgeschrittener Stunde wurde das Benschen mit einem Endergebnis von K 20.000 zur Versteigerung gebracht. Tn überaus gehobener Stimmung verließen die Teilnehmer das unter Leitung der Herren Nathan Steiner und Adolf Schreiber arrangierte Fest. Mitgliederversammlung der „B^-Gruppe. Die die jüngeren Jahrgänge der Mitglieder der Wiener Jugendgruppe umfassende „B'-Gruppe hielt zu Beginn des Semesters ihre Mitgliederversammlung ab, die einen überaus befriedigenden Verlauf nahm. Der Obmann der „B'-Gruppe Herr Weiss eröffnete die Versammlung und begrüßte nebst den Erschienenen die Vertreter der Jugendgruppe. Herr David Baumgarten begrüßt hierauf die versammelten Jugendlichen in herzlichen Worten und führt dann aus: „Zur Lösung der jeweiligen jüdischen Gesamtheitsaufgaben im Geiste der Thora ist es unerläßlich, daß wir ein in diesem Geiste herangereiftes Geschlecht erziehen, und dazu ist es wiederum unerläßlich, daß gerade die Jüngsten der Jungen, die noch ungebeugtvon den Stürmen der Zeit und unbeeinflußt von den Widerwärtigkeiten der Gegenwart empfänglich sind, für das reine Wort unserer Thora hakedauscho, wirken. Bezeichnend ist es, daß wir die „B"- Gruppe nicht gebildet haben, dieselbe sich vielmehr selbst herausgebildet und durchgesetzt hat zu dem, was es heute ist": das Band, das alle jungen religiösen Juden Wiens zu ernster und heiterer Arbeit zusammenschließt. Die Vollendung der Agudas Jisroel nach oben ist vollzogen, und sie bedeuten die nicht minder wichtige Vollendung nach unten". Mit der begeisterten Aufforderung, unentwegt so weiter zu arbeiten, wie es begonnen wurde, schloß Redner seine begeistert aufgenommenen Ausführungen. Nun sprach Herr Simon Schreiber namens des Unterrichtsausschusses über das „B"-Gruppen- Lernen und kam in seinen gewinnenden Ausführungen zu der Erzählung unserer Weisen, daß der Tauai Rabbi Josua einst an den Kerkern, in denen die Verbannten Jisroels schmachteten, vorbeikam und ein gelocktes, wohlgepflegtes Kind an den Kerkergittern sah. In seiner Verzweiflung rief er aus; ifo DMrD? ^N^Wl WlMlA 3pJT worauf das Kind die Fortsetzung dieses Verses in Jesaia <fo UKlSn 17 7! K^H Wer gab dem Erbfeind Jakob und Jisroel den Plünderern? fragte der Tanai. Fürwahr, ist es nicht der Ewige, unser G-tt, dem wir gesündigt haben! gab das Kind zur Antwort, worauf der Tanai mit allen Mitteln an die Auslösung des Kindes schritt, da er zuversichtlich war, daß er einst Lehrer und Meister in Jisroel werden müsse. Die Deutung mag nun sein, daß das Kind in richtigem Verständnis der Entwicklung zur Antwort gab 17 TJKtDTT IT 71 XS*7 £s Jie£l fcl>en a» Urnen, denn Sie sind die Träger der unbestimmte!] Last der nächsteii Zukunft und unsere Sache ist es, Sie für die unausbleiblichen Stürme des Lebens zu rüsten und zu festigen. Begeisterter Beifall lohnte die Ausführungen des Redners, worauf Herr Siegmund Stern über den Sommerlehrplan referierte: „Wir haben bei der Zusammensetzung des Lehrplanes darauf Bedacht genommen, daß sie in den wenigen Stunden, die Sie dem Lernen widmen, alle das Notwendige gelehrt bekommen, was für ein späteres, intensives Thaurostudium die Voraussetzung bildet". Mikro und Mischno. Zweimal jede Woche wird Mischno gelernt, zweimal Mikro. Vor ersterein etwas Mussar, vor letzterem Dinim aus dem Ghaie Odom und einmal den ganzen Abend Ghumisch und Raschi. Der Donnerstag-Abend soll allwöchentlich einer geselligen Zusammenkunft gewidmet sein, in der abwechslungsweise verschiedene Themen religiöser Natur behandelt werden sollen. Wir haben unserer Pflicht bei der Auswahl des Stoffes und der Vortragenden zu entsprechen. Mögen Sie ihre Pflicht gewissenhaft und treu erfüllen. Lehagdil, thauro ulehadiro*. Der Obmann, der »B"-Gruppe, Herr Weiss, dankte den Rednern und eröffnete die Diskussion. Nach einem Schlußwort des Obmannes Herrn David Baumgarten wurde die Versammlung geschlossen. Tag | tjar Mai j Notizen Sonnlag 14. 22 Ende Kid. Lewono. - Tod des Rabbi Meir Baal hancss, Tewarja 3831 nicht am 13.) Sefira 2« Montag 15. 23. : Scheni II. - Märtyrertod R. Sohmuel Sanwill. Krakau 5301 — Tod; Przemysl und Krakau 5431 - Tod H. Nessanel Weif, Karlsruhe 5529 R. Arje LH>. Sefira 30 Dienstag lfi. 24. Römer massakrieren Juden in Jerusalem 3094 — Tod Maharam. Lublin i Fischeis, Krakau (ebenfalls hoher Rabbi Leb genannt) 5431 - Tod R. Leb Sefira 31! Mittwoch ' 17. 25. Beginn der Sintflut (nach Rij) — Tod R. Saul, Amsterdam — Tod i Landau, Prag fZ'lach, Nöda byhuda) 5593 R. Jechoskesl Sefira 32 ----------- . j Donnerstag j j 18. 26.! Lag baomer. — Tod R. Schimon ben Jochai 3881 — Vierlftnderr.it der 1 dem Vorsitz Tossnfos .lomtow beschließt Issur auf Kauf von Rabbonus Rabbiner unter Wischnitz 5395 Sefira 33 Freitag | i i 19. 27. | Tod R. Meir Rothenburg im Kerker 5053 — Märtvrertod des R. Pinchas Katzenellenhogen.! Lublin 5436 " Sefira 34 Samstag j 20. 28.; Behar. — Haftoro: Wajomer .lermijohu — 4 Perek — Tod Rascbis 4868 Sefira 35 Lag baomer gilt als Halbfeieifag: .es wird kein Tuehnug gesagt und die Trauergesetze der Sefira haben keine Geltung. Die Kinder sind schulfrei, um (navh alter Tradition) sich im Bogenschießen zu üben. Der Ursprung dieser Feier liegt in der lalmudischen Erzählung, wonach Rabbi Akiba 12.000 paar Schüler halte, welche alle in dem Zeitabschnitte von Pessach bis Lag baomer starben. Noch einen anderen Grund hat die Feier des 33. Omerlages. Der Mann begann am 18. Ijar zu fallen (Ghas. Sofer Jora dea 233). Den Kabbalistcn gilt Lag baomer als der Feiertag des Simon ben Jochai, der Tag. wo er seine Mysterien seinen Schülern offenbarte, bevor er starb. (Sohar 291, 296). Besonders wird dieser Tag in Meron, wo Rabbi Jochai begraben liegt, gefeiert. Aus Syrien, Aegypten, Marokko, Persicn, wallfahrt man da nach Meron. Aul' einer hohen Säule ruht ein großes Kupierbecken, gefüllt mit Olivenöl. Die Teilnehmer werfen Tücher, Schleier und Hüte in das Becken. Das »Entzünden" wird verkauft an den Meistbietenden, der die Schüssel mit einer Kerze entzündet. Die Menge tanzt um das Becken und klatscht in die Hände. Einer ruft: „All dies zu Ehren dos Frommen", die anderen erwidern: „Dieses und Jenes zu Ehren des Frommen.'' Im Lehrhaus neben dem Grabe wird Sohar gelernt. Die Flauen sitzen in einem besonderen Winkel des Hofes nach Art der Orienlalinen, die Aeltesle erzählt von Rabbi ben Jochai; die anderen rufen: „O Rabbi ben Jochai, wie teuer sind die Verdienste des Frommen!a Nach dem Morgengebete wird das Belhamidrasch siebenmal mit Thorarollen umkreist. Die Kinder werden zum ersten Male geschoren, bis auf die Schläfenlocken. Dunajska Streu1 a. Die nimmehr neu organisierte Jugendgruppe, in welcher bereits alle hierortigen .lugend Vereinigungen fusionieren, hat mit einer großen Aktion, eine Kinderbewahranstalt gegründet und eingerichtet. Es ist dies in streng jüdischen Geiste geleitet und wird zirka 60 Kindern einen angenehmen Aufenthalt und Zerstreuung, dem Publikum große Erleichterung bieten. Joka. Der hiesige Jugendverein „Tifereth Bachurim" hat sich der Anregung unseres Ew. Oberrabbiners Lebowitsch gemäß und auch der des Landesverbandes der Jugendgruppe, in eine Agudas Jisroel- Jugendgruppe umgestaltet. Unter Leitung des bisherigen Präses, Herrn David Gandl, hat sich der Verein bis nun auf dem Gebiete des „Limud Hathora" große Verdienste erworben. Auch auf sozialem Gebiete war es dem Verein gegönnt, ersprießliches zu leisten. Sobotist. Vor einigen Wochen hat sich hier auch eine Agudas Jisroel-Orts- und Jugendgruppe gegründet. Unter Leitung des Präses der Ortsgruppe Herrn Jakob Ehrentreu und den der Jugendgruppe Herrn Lasar Bledy leisten diese schon zu Beginn auf dem Gebiete des „Limud" ersprießliches. Allabendliche Schiurim und Sabbat-Vorträge, bei weichen Herr Ehrentreu großen Anteil nimmt, werden stark besucht und ist ein Aufleben des Gemeindewesens zu erhoffen. flgudas 3i$roel-3ugenagruppe. Wien, 11., Obere DonaustraJJe 69. Jugendgruppe: Benschen-Erlös beim Siem Bezoli 20.000. Jugendgruppe: Sammlung beim Referate des Herrn Wolf Pappenheim am 13. April K 2220, N. Heine 100, Ignatz Grünwald 50, Ahr. Borenstein 50, David Fröhlich 10, Salomon Aschkenazy 50, Gottlieb Schenk 300, Schabse Sack 40, Hermann Fruck 10, Josef Kanner 20, Isak Schicha 50, S. Friedlander 25, Israel Friedlander 25, Josef Diamant 50, Markus Weiß 50, Josef Schick 200, Julius Kritzler 100. Leopold Glück 30, Lye Billet 200, Josef Freund 50, Max Freund 50, Emil Klein 25, Max Klein 25, Bernhard Klein 50, Markus Kafnm 50, Gustav Pappenheim 50, Wolf Pappenheim 50, Adolf Fürst 50, Alexander Lasar 100, Eleina Felsenburg 50, Meier Rosenblatt 50, Benno Rabbinowitsch 190, M. Rubin 40, Josef Bäcker 50, David Steinhof 100, Nathan Felsenburg 50, Moritz Schreiber (T. S.) 200, M. Schwarz 200, Siegmund Sarill 48, Daniel Bonyhady (Salzburg) 67, Salomon Schreiber (Sereth) durch Herrn Forst 50, B. Deutsch 50, Robert Hofbauer 5, Leopold Königstein 15, Elieser Landsmann 20, Isak tioldberg, Salomon Lau/er 20, Josef Feldstein 40, Samuel Hauptmann 20; zusammen K 4995. Keren Erez Jisroel: Sammlung beim Referate des Herrn Wolf Pappenheini am 13. April K 2830, Maximilian F. 20, Thoraspende Thora Ez Ghaim 8018, Sammlung durch J. Goldberg 250, Moses Bergmann (Stanislau) [Neder] durch Rabb. Friedmann 800, Israel Skin (Bucaz) (Neder] durch Rabb. Friedmann (poln. Mk. 1000) 10O, Preminger Meier (Skalit) durch Rabb. Friedmann 200, Bezolel Wirt(Stanislau) [Neder] durch Rabb. Friedmaun 100, David Frenkel 200, Sammlung durch B. Stroh 500, Sammlung durch Rabbiner Lewithan (Christiania) Mk. 500, Wolf Pappenheini (Wien) Kö 100, Adler Mör 50, J. Arnstein 50, J. Bunozel 100, J. Eisenstadter 50, Josef Fischgrund 100, Adolf Frankel 100, Ignatz Fa:kas 100, Lazar Fonfeder 50, Sab. GuLtmann 50, M. D. Goldberger 100, M. Hertz 100, Mör Kornfeld 50, S. Lencz 50, Sam. Leuchter 50, H. Müller 50, Lajos Preis 500, M. PahmerlOO, J. Pollak 50, S. Reiner 50, Juda Rosenfeld 100, F. Reinitz 300, Mor Stopintzky 500, J. Sternbach 100, Wolf Schreiber 50, S. Wahrman 100, Salamon Zipser 50, Nändof Zipser 100, S. Aschkenazv 36; zusammen K 16.854, KÖ 100, Mk. 500, pol. Mk. 1000. '. Soziale Fürsorge: Oskar Weinreb (Wochenbeitrag) K 100, Martin Goldschmidt durch Alfred Stroh 2000, Dr. Josef Tieho 100, N. N. 50; zusammen K 2250. Krankenfürsorge: Sandor Adler (Wochenbeitrag) K 50. Jeschivo-Sektion: Braun u. Rabbinowitsch K 500, Daniel Bonyhady (Salzburg) 100, Julius Schreiber 20, Lumpi Schreiber 10, B. Deutsch 100, Kotoman Steiner 8000; zusammen K 3730. Kriegswaisenfonds der Agudas Jisroel: Thoraspende Thora Ex Chaim K 518, gelegentlich der Verlobung seiner Tochter spendete ein ungenannt sein Wollender 15.000: zusammen K 15.518. Verein „Tiferes Bachurim". Benschen-Erlös beim Siem „Gitin„ K 28.000. Spende L. Selmezv 1000, Sammlung M. Grünhut 860, anläßlich Verlobung J. K. 1000, Sammlung S. Schreiber 35.800, Hochzeit Schischa 5506, Hochzeit Brüder Müller 341T C0, Hochzeit Emil Ilerman 3190-52, M. Leitner 2000, F. Leitner 1000. Heinrich Schlachet 1000, Wolf Schreiber 1000, M. Sternfeld 1000. Koppel, Mödling 500, Spiegel 500, f). Schischa 10O, M. Hofbauer 2000, N. Adler 300, R. Stroh 200, Brüder Kritzler 500, Ig. Feigelstock 50, N. N. Kr. Gh. 50, Georg Mayer 200. zusammen K 89.177-12. Agudas 3i$roeM11ädclungruppe. Krankensektion: Gesammelt durch Frieda Herzog K 520, gesammelt durch Hanny Deutsch 730, gesammelt durch J. Ehrlich 900, gesammelt durch Roszi Schenk 1000, Leopold Grünhut 200, Bela Deutsch 100, Emil Büschitz *>00: zusammen JE 4050. Mädchengruppe: Bela Deutsch K 100, Emil Büschitz 500; zusammen K 600. Machsike Loimde Thoire: Daniel Bonyhady (Salzburg) K 200, Daniel Bonyhady (Salzburg) für Trebifcsch 100; zusammen K 300. Jesod Hathora, Schulverein der Adas Jisroel: Zur Errichtung einer Wilhelm Kritzler-Stiftung: Moritz Loitnor K 10.000. Spenden werden in der Kanzlei der Adas Jisroel und in der Kanzlei der Jesod Hathora (II., Nestroygasse 11) entgegengenommen. Jeschiva Litauen: Mk. 500. Ukrainer Flüchtlinge: Mk. 1500. Preßfonds : Harry Schiff (Wiener-Neustadt) K 1000, Ludwig Brisk (Klausenburg) für einen Artikel des Herrn S. Bettelheim 1000, F. F. bei Vortrag Pappenheim 100, Franz Fischof 50; zusammen K 2150. Gesamtsumme der Spenden K 169.121-12, KÖ 100, Mk. 2500, pol. Mk. 1000. Verlobungen. Pepi Nestel (Strzeliska Nowe) — Leon Strauchler (Chodoröw). Lajos Eppstein (Mezolar) — Bözsi Goldmann (Ankota). Elzuska Hirsch — Josef Sugar und Aranka Hirsch — Ärpad Gutlmaun (Budapest). Mihaly Neumann — Fancsika Schillinger (Nagyszalonla). Hochzeit. Jenö Berczeller (Ipolsag) — Zsazsa Sandor (8. Mai). Goldene Hochzeit. Sandor Wittmann und Frau (Rohrfabrikant), Budapest, 8. Mai. Eingelaufene Biicber.* Volksbildung*. Erage und Wege. Von E. K. Beriull. Im Anhang Volksbildungsmaßnahmen in der Tschechoslowakei, Genieindebücherei, Gesetz und Durchführungsvorschrift. Verlag von Paul Sollors' Nachf., Ges. m. b. H., Reichenberg. Vom nationaldeutschen Juden. Von Dr. Max Naumann. 1920. Mk. 1'50. Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W 35. Von der Schande eurer Namen. Ein Ruf an die zionistische Jugend. Von Awraham Schwadron. 1920. Mk. M. Hickl-Verlag, Wien und Brünn. Von menschenersonnenem Leid. Pazifistische Gedichte. 1. Reihenfolge. Zusammengestellt von Hans Rudolf. Mk. 1-—. Verlag „Friede durch Recht", G. m. b. H., Stuttgart. Die Wandlung. Das Ringen eines Menschen. Von Ernst Toller. Dramatischer Wille. Dritter Band. Mk. 6-50. Gustav Kiepenheuer Verlag, Potsdam. 1920. * Ausführlichere Besprechung vorbehalten. Eigentum einer Societät. — Verantwortlicher Redakteur für Deutschösterreich: Jakob Deutsch. Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz. — Druck: Genossenschafts-Buchdruckerei, Wien, VIII., Hernalser Gürtel 20. — Telephon Nr. 19.772.

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