Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 7 (1921)
- Issue
- 9 (11.3.1921)
- Date
- 1921-03-11
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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Seite 68 JÜDISCHE PRESSE Nr. 9 Arbeit verrichten.* Im Hebräischen klingt es anders. Hier wird Awoda und Melocho unterschieden. Awoda ist die Erhebung der Arbeit zu höheren Zwecken. Mit der Feier des Sabbats wird bezeugt, daß unsere Melocho Awoda ist, daß selbst unser Erwerbsleben höheren Zielen dient. Auch die Arbeit der sechs Tage kann wahre Awoda werden, wenn nach dem nicht genug rühmenswerten Beispiele der Jugendgruppe, auch der Werktag mit Thora geheiligt wird und ein Schimmer der sabbatlichen neschomo jessero auf die der Thora gewidmeten Abendstunden fallt. Die Bezeichnung Ewed ist die schimpflichste, wenn die eigene Arbeit einem anderen Menschen gewidmet ist; sie ist aber der höchste Ehrentitel, wenn es ewed haschem heißt, wenn alles irdische Streiten rentlos in den Dienst des Ewigen gestellt wird. Diese kehillos kehillos. im Sinne Mosis. der sich mit der Verleihung des Namen „Ewed neemon11 gefreut, hat, bilden ein Zeugnis des wohlerfaßten Awdus haschem. In dem Titel des Vortrages: „Wir und das amerikanische Judentum", läge schon die Gegenüberstellung des beiderseitigen Schicksales, die eine Moral enthält. Die Weltgeschichte galt selbst den Ungläubigen als Weltgericht. Wie muß sie erst denjenigen, die überall die Finger G-ttes sehen, bedeutungsvoll erscheinen. Die alten Stätten der Thora, die großen Zentren des Judentums leiden schwer unter der Hand des Allmächtigen; das andere, jüngere, verkannte, steigt hoch über uns empor, ist unsere Hilfe, unser Trost. Redner skizziert die Geschichte der jüdischen Einwanderung nach Amerika, von dem Juden de Torres, der bereits mit Columbus nach Amerika kam, die spanische, holländische, polnische, deutsche bis zur epochemachenden russisch-jüdischen Emigration in den Achtzigerjahren des vorigen Jahrhunderts. Das amerikanische Judentum, so glücklich und reich es uns scheint, bestehe ans Familien, deren jede ihre Leidensgeschichte hat; jedermann trägt vernarbte Wunden im Heizen, die zu schmerzen beginnen, wenn es durch neuerliches seelisches Leid an seine Vergangenheit erinnert, wird. Darum ist ihr Herz empfänglicher. Die meisten von ihnen haben die Bitterkeiten des Losreißens von der Heimat, das Ahasverlos, das schwere Ringen im fremden Lande kennen gelernt. Schwer ist es dem Imperativ: lech lecho rnearzecho Folge leisten zu müssen* schwerer noch mimoladcho, das heimliche Leben der frommen Kleinstadt, aber ein Drittes und Schwerstes ist dem russischen Emigranten die Trennung mihes owicho gewesen: von den Traditionen des Vaterhauses, die ihm die neue Heimat niemals ersetzen kann. Reichtum und Ehre konnten drüben errungen werden, aber zwischen Vater und Kind entsteht drüben ein unheilbarer Riß. Wie viele fromme Väter standen wohl auf dem Deck des Ozeandampfers und fragen zu dem Sternenhimmel wie Abram empor: „Bamo eda ki iroscheno?-* Wer die große Reise übers Wasser, mit allen Mitteln und Erfahrungen ausgestattet, macht und sich dennoch von banger Ungewißheit befangen fühlt, wenn er in den Hafen der Wunderstadt einfährt, von dem rücksichtslosen Drängen und Hasten zwischen den Ungetümen von Haüsriesen erfaßt wird, muß wohl an die Millionen jüdischer Brüder denken, die diesen Weg gezogen sind, ohne Mittel, ohne Erfahrung, gebrochen von dem jahrelangen Ringen mit der Not, die sie schließlich verjagt hat von der Heimat, vom Geburtsort, vom Vaterhaus! Vielleicht war es der bitterste ihrer schmerzlichen Gedanken, daß es nicht sein mußte! Es gab wohl immer drüben Brüder, Schwestern, Väter, Söhne, Schwäger, Freunde, die ihnen leicht die Heimat retten konnten, wenn ihnen das Thoragebot heilig gewesen wäre: „Wenn dein Bruder verarmt neben dir, hast du ihn aufrecht zu erhalten!1' Viele haben sich wie Josef verkauft gefühlt von herzlosen Brüdern, nach fernen fremden Landen. Jawohl, das ganze Bild des Verhältnisses des amerikanischen zum osteuropäischen Judentum ist die in riesenhafte Dimensionen übertragene Parabel von Josef und seinen Brüdern, sie sind uns geworden lemichja ulhachjos am row. Gemilas Ghassodim, die eine der drei Grundpfeiler des Gebäudes der sittlichen Wejtordnung, hat in Amerika eine nie geahnte Höhe erlangt. SioJist mehr als das: Sie hat sich zur zweiten Stufe zur Awoda hinauf entwickelt. Siehst nicht wie bei uns als billiges Trinkgeld den armen Brüdern hingeworfen. Seit Jahren arbeiten Hunderttausende Männer, Frauen, Rabbiner, Arbeiter mit persönlicher Hingabe an diesem größten Werke. Gemilas Ghassodim ist didbreite Basis, die das ganze Judentum einigen kann. Das Wort „Joint" heißt „Vereinigt" und enthält eine große Moral. Diese Vereinigung war drüben möglich, weil die bei uns herrschende Vergewaltigung der Thora ungekannt ist. Die wahre Demokratie erhöht die Thora, die Souveränität der Thora ist drüben unbestritten, selbst in Kreisen, die der Religion ferne stehen. Die Männer der Thora haben vom Beginne an einen Ehrenplatz im Joint erhalten. Die irreligiösen „Reverends" genießen nicht die Achtung die die Rabbiner Joffe, Dr. Klein und Margolies genießen. Thora, Awoda und Gemilas Ghassodim bedeuten Religion, Nationalismus und Menschentum, alle drei harmonisch vereinigt, würden eine ideale jüdische Gesellschaft schaffen. Gemilas Ghassodim ist wie die breite Basis eines Berges, sie wird von der breiten Schichte der Gesellschaft verstanden und gerne geübt, Awoda die persönliche Hingabe, der natiionale Altruismus bedeutet eine höhere Entwicklung eines engeren Kreises, die Spitze aber, die dominierende muß die Thora sein. Der Berg wird nach der Höhe gemessen und geschätzt, ijicht nach der Breite. Jede andere jüdische Gesellschaftsform gleicht einem auf die Spitze gestellten Berge und kann nicht zur Ruhe kommen. Das amerikanische Judentum steht noch in bezug auf Thora weit hinter uns zurück, aber es entwickelt sich mächtig zum Thoraleben zurück, währenddem wir uns davon entfernen. Drüben begann die Entwicklung mit breiter sozialer Basis, auf welcher sich sicher die nationalen und religiösen Schichten aufbauen, bei uns ist man von der Thora hinweg erst zum Nationalismus, dann zur sozialen Weltanschauung geschritten. Beim Wiederaufbau des Judentumes im Golus und in Erez Israel werden wir an materiellen Mitteln und national-demokratischen Kollektivismus nichts bieten können, im Vergleiche zu den gigantischen Mitteln Amerikas, unser Kapital bleibt aber die Thora; diese unsere Eigenart müssen wir daher eifrig pflegen; noch können wir von ihr sagen: „lo ineever lajarn hi", sie ist kein Produkt des Landes jenseits des Ozeans. Und die Kraftquelle der Begeisterung ist nur die Thora. Die erschreckende Demoralisation der jüdisch-nationalen Organisation, der brutale Egoismus ihrer Führer ist ein warnendes Exempel für die Entwicklung eines thoralosen Judentums. Thorastudium ist die schwerste und höchste Uebung des Altruismus, dessen wir, die im Golus auf freie Berufe, aul individualistische Betätigung gewiesen sind, doppelt nötig bedürfen. Redner schildert die Entwicklung der yiddischen Presse in Amerika, ohne welche das amerikanische Judentum niemals eine solche Höhe erlangt hätte und die aufsteigende Begeisterung für das Thoraleben. Abraham Isak und Jakob, die Repräsentanten des Gemmilas Ghassodim, der Awoda und vier Thora, bezeichnen diese Entwicklung. Abraham ist der von der breitesten Schichte der Menschheit gefeierte, aber Jakob, der weniger gewürdigte „Joschew oholim" ist doch der „muwehar". Wenn in der Tochacha, nach allen Katastrophen des büßenden Volkes, die Verheißung der Geula ertönt und des Bundes der Väter gedacht wird, wird zuerst des Jakobs, dann des Isaks und Abrahams gedacht; so reiht sich die Bedeutung der Kräfte für die Erfüllung unserer Sehnsucht „wehoorez eskor*. Agudas Jisroel-Jogendgruppe, Wien. Für die in der B-Gruppe eingeteilten jüngeren Mitglieder wurden Parallel-Schiurim mit leicht faßlicherem Lehrstoffe eingerichtet. (Siehe Schiurim-Einteilung.) Den Mitgliedern steht auch eine eigene Jugendbücherei zur Verfügung. Anmeldungen bei Herrn Wilhelm Weiß. ..... Am letzten Dienstag wurde die neue fflXö '^D 3"J? "T j^TTp Köna'jÖTO Http begonnen. — Wegen einer wichtigen Vorstandssitzung entfällt Mozze Schabbos das TTDbtfrTVbü — Gesamtvorstandssitzung Samstag abends, pünktlich um halb 8 Uhr. Agudas Jisroel-Mädchengruppe, Wien. Der aufopferungsvollen Arbeit der damit betrauten Damen ist es gelungen, für die am Mittwoch, den 30. März, im Saale des Kaufmännischen Vereines stattfindende Wohltätigkeitsakademie eine Reihe hervorragender Kräfte zu akquirieren. Der Veranstaltung begegnet allgemeines Interesse, was in den zahlreichen Anmeldungen auf Karten Ausdruck findet. Vorverkaufskarten sind bei Frl. Heddy Hirschler (Antiquitätengeschäft Hirschler, Wien, I., Fleischmarkt 18) erhältlich. Keren Erez Jisroel Der Landesverband der Agudas Jisroel-Jugendgruppen der Slovakei befaßt sich mit dem großzügigen Ausbau der Keren Erez Jisroel-Aktion und ist in Preßburg bereits bei der jüngst stattgefundenen Generalversammlung die für jedes Mitglied verpflichtende „Maaszer min hamaaszer- Abgabe" beschlossen worden. Es werden demnächst Blocks angefertigt, die hernach zur Austeilung gelangen. Organisationsabgäbe für die Slowakei. Das vor kurzem neuorganisierte Bureau trachtet, seinen Aufgaben vollauf zu entsprechen und es sind schon besondere Erfolge auf dem Gebiete der Organisation und Propaganda aufzuweisen. Auf sozialem Gebiete kann durch die Kanzlei Bedeutenderes geboten werden, als bisnun. Um aber den noch harrenden, dringenden Aufgaben entsprechen zu können, ist es notwendig, daß alle Jugendgruppen, gemäß den Trnavaer Beschlüssen, ihre noch nicht erfolgte einmalige Organisationsabgabe, welche für jedes Mitglied verpflichtend ist und zwischen Kc 5-— bis 50-— variiert, ehestens einzusenden. Herr und Frau Moses Stern-Rosenberger, Bratislava, teilen hocherfreut dfe Geburt eines gesunden Knaben mit. \r£t4 Pmowalia. Verlobungen. GustaLehensohn (Podwoloczyska)—Josef Ginsberg (Buczacz), Wien, März 1921. Hochzeiten. Malka Altschülcr (Wien II)—Max Berdischewski (Nürnberg), Jerusalem. Mali Grünberg—Isaak Scharl (New York). Geburten. Leo und Rosa Frachter (Baden bei Wien) einen Sohn. Todesfälle. Emma Dietrichstein, pens. Lehrerin des isr. Waisenhauses, 75 Jahre, Wien. Dr. med. Ludwig Pollak, 56 Jahre, Wien. Alexander David Kohn, 48 Jahre, Wien. Auguste Mayr geb. Friedmann, Wien. Leopold Schönhauser, Oberbuchhalter der Firma Hochmuth & Gevstmann, 67 Jahre, Wien. , Samuel Koch, Gutsverwalter, 70 Jahre, Wien. Desider Goldner, 70 Jahre, Wien. Philipp Sandauer, Wien-Lemberg. Rechtsanwalt Dr. Alfred Boskowitz, 68 Jahre, Wien. Jubiläum. Oberkanlor Landau (Myslowitz), 25 jähriges Jubiläum. Hgtidas 3i*rttl-3«gui4grtiwe. ' Wien, II., Obere Donaustraße 69. Jugendgruppe: Isrnatz Mehrer K 100, Heinrich Segall 50. Adolf Berkovicz (Szombathely) 100, Rudolf Kohn 50, Eduard Kohn 20, Josef Kohn 20, David Kohn 20, David Hirschler 20. Leib Margulies 100; zusammen K 480. KrankenfUrsorge: Jenny Nollmann K 200, Sandor Adler (Wochenbeitrag) 50; zusammen K 250. Soaiale Fürsorge: Oskar Weinreb (Wochenbeifrag) K 100, Moritz Benan 50; zusammen K 150. Jeschive-Sektion: Oskar Hosner K 300, Moritz Benan $0: zusammen K 350. Kriegswaisenhans: Julius Fürst (Wien) K 25.000. Keren Erez Isroel: Lajos und Dezsö Kastner (Bratislava) weitere Kö 1000. Preßfonds: Fräulein Jetta Rosenheim durch Herrn Fischof K 50, Vermittlung 90; zusammen- K 140.^ Gesamtsumme der Spenden: K 26.370 und Kö 1000. Citcratur. Jüdische Bücherei. Herausgeber Dr. Karl Schwarz. Verlag für jüdische Kunst und Kultur, Fritz Gurlitt, Berlin W 35, Potsdamerstraße 113. Eine zwanglose Folge von schön ausgestatteten Bündchen. Alte und moderne jüdische Dokumente von künstlerischem, literarischem oder kulturhistorischem Werte. In kartoniertem Künsllerümschlag. Preis Mk. 4*50. (Band 1, 2, 14, 15, 16 ä Mk. 3-50.) Numerierte Luxusausgabe in 100 Exemplaren je Mk. 40'—:. Band 1. „Eldad und Medad." Von Leon da Modena. — Band 2. „Sei nicht wie deine Väter/ Von Profiat Duran. — Band 3. „Bilder aus der Prager Hagadn." — Band 4. „Bilder aus der Mantuaner Hagada." — Band 5. „Bilder aus der Amsterdamer Hagada." — Band 6. „Minnelieder.-" Von Süßkind v. Trimberg. — Band 7. „Zions-Klänge.4 Von Israel Schwarz. — Band 8. „Das Buch Ruth." — Band 9. „Bilder zum alten Testament. I." Von Hans Holbein d. J. — Band 10. «Bilder zum alten Testament, IL" Von Hans Holbein d. J. — Band 11. „Bilder zum alten Testament. III." Von Hans Holbein d. J. — Band 12. „Bilder zum alten Testament. IV." Von Hans Holbein d. J. — BanM 14. „Heinrich Graetz." Von Sch. Gorelik. — Band 15. „Scholem Alechem." Von Sch. Gorclik. — Band 16. „Mendele." Von Sch. Gorelik. — Band 17. „Lesser Ury.* Von Karl Schwarz. — Band 18. „Hermann Struck.» Von Adolf Donath. — Band 19. „Joseph Budko." Von Hans Friedeberger. — Band 20. „Lasar Segall." Von Theodor Täubler. — 0 r t Sabbateingang Sabbatausgang 11. März 12. März 5-41 6-26 5*34 6-19 Györ ..,.............. ß-39 624 5-15 6 - - Großwardein.......... 5-21 606 ß-39' 6-24 518 6-03 514 5-69 5'24 609 5'45 630 5-45 630 In Jerusalem ist gegen unsere Zeit um 1-17 früher Sabbatteingang (nach osteuropäischer Zeit 4 Minuten später); in Bukarest um 44 Minuten früher (nach osteuropäischer Zeit gleich Wien); in Warschau um 28 Minuten früher (nach russischer Landeszeit 4 Minuten früher); in Moskau um 1*37 Stunden früher (nach russischer Landeszeit 7 Minuten früher); in Riga um 44 Minuten früher (nach russischer Landeszeit 8 Minuten früher). ~ In New York um 5*57 Stunden später (nach Eastern Time um 1 Minute später); in Paris um 49 Minuten später (nach westeuropäischer Zeit um 2 Minuten früher); in London um 56 Minuten später (nach westeuropäischer Zeit um 4 Minuten früher); in Mailand um 23 Minuten später; in Zürich um 20 Minuten später; in Berlin um 3 Minuten später als nach Wiener Ortszeit. KALENDARIUM. Tag |" Sonntag! Montag i Dienstag j Donnerstag März 13. Begräbnis des Mahararn Rothenburg nach 14jähriger Kerkerhaft, Worms 5067 Acha bar Huna 4265. Einweihung des Tempels unter Esra — Tod R. Abraham S. Heilprin, Hamburg 5522 — Tod R. Mordechar Jofe (Lewusch), Posen 5877 — Tod R. Noa Gh. Zewi, Altona 5562. Letzter Tag der Führerschaft Mosis — Tod des Wiener Rabbiners Weidel 5399 — Tod Rabbi Sew Wolf Tewarje 5583 — Tod R. Moses Meir, Ostroha-Kunitz 5578 — Tod R. Abraham Halevy Bing, Landesrabbiner in Würzburg, 89 Jahre alt, 5601. LfebejgaLe der Führerschaft an Josua — Pogrom wegen schwarzer Pest in Worms 5109 _ 'rrt,i P,.anK„,.,,„,. navnn r. Daniel, Frößnitz 5606 — Tod R. Isak Auerbach, i Freitag Samstag — fod des Preßburger Dayan Lentschitz (Diwre Ghaim) 5608. | Geburtstag Mosis 2369, gleichzeitig dessen Todestag 2489 am Sabbat-Nachmittag (Sederj olam) — Manna fällt nicht mehr — Inquisition verbrennt tausende Juden, Toledo 5246 i i — Tod Rabbi Sehlome Ephraim, Prag (Ollelos Ephraim) 5379 — Tod R. Moses Katzi! Rappaport, Tarnopol 5443 — Pogrom In Lentschitz 5384 — Exhumierung R. Mordechai j Benet in Lichtenstadt und Begräbnis iu Nikolsburg.! Tekufas Nissan. Tod R. Esra Selig Bal-Schem, Lublin 5465 — Tod R. Gabriel Abraham, i Pintschow 5543 — Tod Rabbi Arje Leb (Pne Arje, Sohn des Pne Joschna), Hannover 5549 — Freudensignal wegen erbeteten Regen in Jerusalem. Wajikra — P. Socheur. — Freudensignale wegen erbeteten Regen in Jerusalem (am 8. und 9. Adar) — Tod R. Mordechai Meisel, Prag 5361 — Tod R. Simche Bunem, Krakau (Eidam des Rmo) 6384 — Tod R. Simon, Lublin — Tod R. Chaim Kolomea, Lemberg 5433 — Tod R. Menaschem Mendel, Sziget 5594.