Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 6 (1920)
- Issue
- 20/36 (26.11.1920)
- Date
- 1920-11-26
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 6 JÜDISCHE PRESSE Nr. 20/36 Geschichte usw.; beobachtet sie, was sie für Menschen sind, was sie für Juden sind und urteilt dann. Es könnte sein, daß ihr, die ihr euch einige Stunden mit wenig Versen aus der Sidrah beschäftigt, euch mehr wahres Wissen angeeignet habt als jene. Gewiß, lernet, lernet, beschäftigt euch damit, in die Tiefen des "pn einzudringen, tut es immer mehr, aber vergesset nicht: „Des Wissens Blüte sei das Leben". B. Sch. Uortrag Rabbiner Dr. PincDas Kobn, gehalten bei der Mädchengruppe der Agndas Jisroel, Wien. „Es ist im allgemeinen nicht leicht möglich, im Rahmen eines Vortrages, besonders eines kurzen Vortrages, eine Weltanschauung zu entwickeln und doch ist es eigentlich dieser Zweck, zu dem ich heute gemeinsam mit Ihnen einen Abend verbringen will. Man wird es nötig haben, sich darauf zu besinnen, was eigentlich eine jüdische Weltanschauung ist. Wenn wir ehrlich sein wollen, so werden wir uns zugestehen, daß in unserer ganzen Weltanschauung zuviel Erborgtes ist, zuviel, was wir uns aus fremden Gebieten zu eigen gemacht haben und wobei es uns nicht gelungen ist, das Gute unserer ererbten jüdischen Weltanschauung damit zu vermählen. Ich betone, es spricht nichts dagegen, auch im Rahmen des jüdischen Schrifttums nichts, daß man sich Gedanken und Empfindungen aus anderen Gebieten des Wissens zu eigen macht. Dasjenige, was die heutige jüdische Weltanschauung fordert, von den jüdischen Mädchen und Frauen fordern muß, ist, daß man all das prüft und sichtet an dem, was jüdische Weltanschauung uns sagt und was wir seit Jahrtausenden unter jüdischer Weltanschauung verstehen. Die Agudas Jisroel, über deren Wesen und Ziele, wie ich speziell in Wien bemerken konnte (Sie verzeihen mir dieses Geständnis), noch ziemlich viel Unklarheit vorhanden ist, sie hat als Erstes und Vornehmstes, vielleicht als Einziges die Aufgabe, eine rein jüdische Weltanschauung zu entwickeln. Der Kampfruf, der taglich von anderer Seite gefallen ist, das Schlagwort von der „Jüdischen Kultur", dem setzt die Agudas Jisroel das Wort der jüdischen Weltanschauung gegenüber und hofft, daß auch im Kreislauf dieses Geschehens sich etwas so Gutes und Reines entwickelt, dem keiner auf Erden den wahren Kulturwert absprechen kann. Es ist die Aufgabe einer Agudas Jisroel-Mädchengruppe, daß sie sich ihre Weltanschauung, das heißt, ihr Verhältnis zum eigenen Leben, zu den Ereignissen der Umwelt so gestaltet, daß sie alles an dem Maßstabe dessen prüft, sichtet und ordnet, was uns als Baustein der Weltanschauung von uralten Zeiten her in klaren Worten unserer Weisen und in unserer Bibel überliefert worden ist. So möchte ich es denn vorziehen, im Rahmen dessen, was uns allsabbathlich in der heiligen Schrift verkündet wird, in gemeinsamar Arbeit mit Ihnen, eine in sich gefestigte, abgerundete und abgeschlossene Weltanschauung zu erwerben, was man in einer kurzen Stunde nicht kann. Ich möchte von vorneherein mit einem Geständnis beginnen: Alles kommt auf die Mitarbeit an. Es mag amüsant sein, einen recht lehrreichen Vortrag anzuhören und dann hinauszugehen ins Leben und den Vortrag möglichst rasch zu vergessen; das wäre ziemlich leicht. Etwas schwieriger ist es, wenn jeder einzelne von uns, der Vortragende und die den Vortrag über sich ergehenlassen, sagen kann, daß sie Mitarbeiter sind, daß sie die Gedanken, die sie in sich verarbeiten, auch im Leben bewahren. Das ist ja auch letzten Endes die Bedeutung der religiösen Vorschrift, daß an jedem Sabbath ein bestimmter. Abschnitt aus der heiligen Schrift an uns herangebracht wird. WTir haben heute Morgen etwas gehört, was eigentlich jeden von uns im innersten'Herzen ergreifen müßte; das ist der Gedanke des Segens. Leider ist der Begriff des Segens und des Segnens etwas sehr Verflachtes. Ich glaube kaum, daß es einen Vater oder eine Mutter gibt, die, wenn sie allsabbathlich ihre Kinder segnen, nicht doch etwas in sich fühlen, was sie über den Alltag, über die Erde emporhebt und ihnen eine Ahnung des Himmels erschließt. Ich holte und glaube, daß es auch keine Kinder gibt, die nicht einen heiligen Strom der Ewigkeit empfinden, wenn Vater oder Mutter in segnender Gebärde die Hand auf ihr Haupt legt. Was ich vermisse bei Eltern und Kindern, ist die Empfindung, daß man in dem Augenblicke, in dem man segnet oder gesegnet wird, ein anderer Mensch wird. Dieses Zusammenströmen des Lebens zweier Menschen in segnender Gebärde müßte eigentlich etwas ganz Neues schaffen. Es ist bedauerlich, daß dieser heiligste Akt, den ein sterblicher Mensch vollziehen kann und dem wir anderen eine Ahnung der Unsterblichkeit geben, daß dieser Akt sehr häufig mit dem Staub des Alltags bedeckt ist. Ich wiederhole, wir können die Bemerkung nicht unterdrücken, daß der innere Aufschwung in sehr vielen Fällen unterbleibt. Wenn Sie als Mädchengruppe der Agudas Jisroel sich über das Programm derselben klar werden wollen, so möchte ich Ihnen eines empfehlen: Durchdringen Sie sich mit dem Gedanken und erfüllen Sie sich mit der Empfindung, daß der Weg zu G-tt nur über die Menschen geht. Einen anderen Weg zur Ewigkeit gibt es nicht, eine andere Pforte zum Allmächtigen erschließt sich nicht. Wenn Sie diesen Gedanken sich zu eigen gemacht haben, dann werden Sie ermessen können, wie es der unverrückbare Baustein der Weltanschauung ist, was einst der Ewige zu unseren Ahnen gesagt hat: „Wejehe brocho* (Werde zum Segen). Wenn wir höhnisch oder ernst gefragt werden, was eigentlich das Ziel der Agudas Jisroel, das Arbeitsgebiet einer Madchengruppe ist, so mögen Sie ganz geruhsam, aber auch mit gerechtem Stolze sagen, daß es unser Beruf ist, „zum Segen zu werden". Umsomehr haben Sie Anspruch darauf, daß Ihnen das Wort und der Begriff des Segens näher an das Gemüt, näher an die Seele herangebiacht wird. Sie alle, die Sie hier an der Pforte des Ostens wohnen, und die,;, Sie wohl wissen, daß das jüdische Innenleben des Ostens seit 150 bis 200 Jahren eine andere, eigenartige Entwicklung genommen hat, Sie werden wissen, daß hier im Osten die jüdische Seele von einer Hoffnung getragen, von einer Erwartung bestimmt ist; das ist der feste Glaube, daß es dem Menschen möglich, an Hand der g-ttlichen Vorschriften gegeben ist, jeder in seinem Dasein besonders innige Beziehungen zu G-tt zu pflegen. Diese Durchdringung des Alltages mit Ewigkeitsgedanken (Sie werden den Ausdruck verstehen), diese Vergütung des Einzellebens ist heiliges Erbe des Ostens. Es ist klar, daß die jüngsten sechs bis zehn Jahre in diese Festung gar manche Bresche geschlagen haben und es ist vor allen Dingen Aufgabe der Agudas Jisroel, zu dieser vollen Innigkeit und Heiligkeit des Innenlebens den Weg zurückzusuchen und wer ernstlich sucht, der wird ihn auch finden. Etwa genau so, wie in den exakten Naturwissenschaften die Lehre gilt, daß nichts auf Erden verloren geht, und wie man dieses Gesetz genannt, das Gesetz von der Erhaltung der Energie oder das Gesetz von der Erhaltung der Kraft, so lehrt die jüdische Weltanschauung des Ostens: Jeder Gedanke, den ein menschliches Gehirn erfassen, jedes Gefühl, das in einer menschlichen Seele erzeugt wird und alles im Innenleben des Menschen ist unterworfen dem Einfluß guter Gedanken und guter Empfindungen und andererseits geht nichts verloren, was an Güte jemals durch den menschlichen Geist in Form von wahren Gedanken, durch ein menschliches Herz in Form von reinen Gefühlen gezogen ist. Nun lehrt diese Weltanschauung an der Hand der heiligen Schrift weiter, daß es nur und einzig und allein in die Hand des Menschen gegeben ist, einen anderen zu fördern. Wir allein können uns gar nichts bieten, wir können es nur in Gemeinsamkeit. Und da hat gerade die Ernüchterung der Menschen, die nach dem furchtbaren Kriege Platz gegriffen, ein neues Wort geboren, vielmehr einem alten Worte einen neuen Inhalt gegeben; und das ist das Wort „Gemeinschaft". Wenn sich Menschen zusammentun mit der klaren Frage, mit der klaren Absicht, daß das Zusammensein nur den einen Zweck haben soll, daß einer den anderen fördert, daß einer dem anderen dient, dann ist die Form der Vergesellschaftlichung der Menschheit gegeben, die man eine „Gemeinschaft" nennt. Ich wünsche Ihnen zu Ihrem eigenen Glücke, daß Ihre Gruppe hier sich zu einer solchen Gemeinschaft auswächst, und wenn ich es jüngst gewagt habe, in einem schüchternen Versuche mit Ihnen in der „Jüdischen Presse" in Korrespondenz zu treten, so verfolgte dieser Versuch dasselbe Ziel. Segen ist alles das, was einen anderen fördert und der Allmächtige hat in die Kraft unseres Willens die geheimnisvolle Macht gelegt, daß eine ehrliche Ausströmung des guten Willens einen anderen fördert; und wie alles im Leben seine Kehrseite hat, so ist das Geheimnis weiter verdichtet zu der Erkenntnis, daß die Ausströmung eines schlechten Willens den anderen hemmt. Und so wächst Segen und Fluch auf einem Boden. Und insoferne hat jeder öedanke, den wir in Bezug auf einen anderen hegen, entweder eine fördernde oder eine hemmende Kraft. Jede innere Beziehung, die wir zu einem anderen Menschen uns selbst zimmern, oder die uns durch den Druck und Zwang der Verhältnisse mit anderen Menschen zusammenbringt, kann nur Segen oder Fluch sein. Gleichgültig können Menschen niemals nebeneinander oder miteinander gehen. Sie werden daraus ermessen, wie bedeutungsvoll jedes Wort ist, welches man zu einem anderen oder übereinander spricht. Sie können nun selbst begreifen, welch ein Segen in der sozialen Arbeit liegt. Ich setze voraus, sie tun ein gutes Werk um G-ttes wegen, ohne Rücksicht auf Lohn, ohne Anspruch auf Dank. Dank und Lohn wird Ihnen zunächst nur in Ihrem inneren Bewußtsein. Ich hoffe, Sie gestalten alles so, daß Sie sagen können: Ich habe meine Pflicht getan. Denn selbst eine Welt von Güte, eine Welt von Hingabe reicht doch immer noch nicht hin, dem weiten Ausmaße der Pflicht, das uns der Allmächtige in Bezug auf opferbereite Güte gegeben hat, zu genügen. Merken Sie sich, das Eine: Gut sein ist alles: und was am schwersten ist, auch gut sein gegen den lieben G-tt. Man trifft sehr oft eine Welt von Güte, eine Welt von Treue, und in demselben Menschen einen erschreckenden Mangel an Güte gegen G-tt. Und darum, wenn Sie ein Motto für Ihre Mädchengruppe wählen wollen: „Gut sein ist alles." Das Wort soziale Arbeit klingt vielleicht besser als das alte Gemilus Ghessed. Das Geheimnis der sozialen Hilfstätigkeit liegt nicht in dem allein, was man tut, nicht in dem allein, worin man Armen und Leidenden besteht, sondern Sie alle wissen, letztes Ziel im Sinne einer jüdischen Weltanschauung liegt in den Gedanken und Empfindungen, die sie in dem auslöst, welcher bedacht wird. Wenn Sie wissen, daß selbst im verstocktesten Herzen durch Ihre freundliche Tat eine gute Regung ausgelöst wird, dann sind nicht Sie die Gebende, nicht Sie die Segnende, sondern derjenige, an dem Sie etwas Gutes tun. In der guten Regung, die Sie in dem Bedrückten erzeugen, erwächst durch sie eine Quelle des Segens und es ist klar, daß dieser Segen zunächst auf Sie überströmt. Gerade in jüdischen Kreisen trifft man meistens den Bettelstolz; auf diesen Stolz sollten wir sehr, sehr stolz sein. Der Arme ist die Quelle des Segens» er ist nicht Objekt, sondern wird Subjekt des Segens. Ich glaube, wenn Sie bei Ihrer sozialen Arbeit dies im Auge haben, dann sind Sie die besten Pioniers der „Agudas Jisroel." Das ist das eine, was wir aus dem heutigen Wochenabschnitte lernen können. Und Sie werden es begreifen, wenn im Osten eine Empfindung generell geworden ist, die Sie niemals vergessen dürfen, die Liebe eines Juden zum andern. Das völkische Empfinden des jüdischen Volkes kann nur daran gemessen werden, ob diese Liebe wirklich vorhanden ist, ob man wirklich im Andern eine Quelle des Segens für sich sieht; und wir wollen auch das harte Wort aussprechen, sieht man dies nicht, dann ist man eine Quelle des Fluches für sich und das ganze Volk. Dann wird man vielleicht ahnen, was es heißt, gut sein gegen den lieben G-tt. (Fortsetzung folgt.) Agudas Jisroel-Jugendgruppe, Baden bei Wien. Gleichzeitig mit der an anderer Stelle berichteten Gründung der Aguda-Ortsgruppe wurde auch eine Agudas Jisroel-Jugendgruppe gegründet. Zu diesem Zwecke hat sich auch eine Abordnung der Agudas Jisroel-Jugendgruppe Wien dort eingefunden. Als provisorisches Komitee wurden die Herren Jakob Kornett, Samuel Perlstein, Emil Kohn, Robert Borseovitz und Samuel Spitzer gewählt. Sie haben bereits ihre Tätigkeit aufgenommen. Wir wünschen unserer Schwesterorganisation eine gedeihliche Entwicklung. ____ An die Mitglieder der Agudas Jisroel- Jugendgruppe Wien. Sonntag, den 28, November 1920, um 10 Uhr. vormittags, im großen Saale der Jugendgruppe, Wien, II., Obere Donaustraße 69 (Eingang Floßgasse), nächste Mitgliederversammlung. Tagesordnung: Referate der Sektionsleiter und eventuelle Anträge. JVgudas 3i$roel'3udett(!druppe. Wien, II., Obere Donaustraße 69. 1. Jugendgruppe: A.Timberg (SheveningenK3000, Samuel Hartstein (Antwerpen) K 500, Steiner K 100, gesammelt durch Herrn Nürnberger in Gänserndorf K 450, N. Stodel (Amsterdam) K 100, Jakob Schönfeld K 20; zusammen K 4150. 2. Jeschivo-Aktion: Tempelverein Stumpergasse K 2000, N. N. durch Herrn Gustav Austerlitz K 500, Samson Weiß K. 100, X. Y. (durch Herrn W. P.) K 1200 (halbjährig), A. & B. Hofbauer (durch Herrn Oskar Herzka) K 1200 (halbjährig); zusammen K 5000. 3. Untemchtssektion: Fräulein Anna Lipschitz K 200, Dr. Josef Flesch K 20, zusammen K 220. 4. Flüchtlingsfürsorge: Jakob Rabinowitsch K 2000. Salom. Danziger K 1000, Josef Schick K 480, J. St. K 480, Bankhaus Weinreb (Wochenbeitrag) K 100, Alfred Stroh K 300, N. N. K 6, Wilhelm Braun K 100; zusammen K 4466. 5. Krankenfürsorgesektion: Jenny Kollmann K 150, Sandor Adler (Wochenbeitrag) K 50; zusammen K 200. Weitere Geldsendungen sind zu richten auf Postsparkassenkonto Nr. 170.176 für „Jugendgruppe" und mit dem „Sektionsvermerk", oder an Herrn David Baumgarten, IL, Herminengasse 13. * Verein „Tiferes Bachnrim": Telegrammablösung Hochzeit Pinkas — Stern K 2689 und Kö. 5. durch Herrn Wesei: Heinrich Grünhut K 1000, N. N. K 50, durch Herrn David Breuer: Ladislaus Deutsch K 500, purch Herrn Rosner: Moritz Benau K 200, Heuer K 50, Fritz Rosener K 50: zusammen K 4539 und KC. 5. Kriegswaisenfonds der Agudas Jisroel: Durch Seiner Erwürden Herrn Rabbiner S. Fürst: Siegmund Bondi K 25.000, Lippe Türkei K 10.000, Hermann Feldheim K5000, Anonym K 5000, J. Omer K 5000, Benjamin Felsenburg K 5000, Ludwig Adler K 3000, Moritz Steinhof K 3000, Mendel Feigenbaum K 3000, Salomon Schreiber K 3000, Wolf Schreiber K 3000, David Lemberger K 3000, Oberrabbiner Friedman (Cortkow) K 2000, Hersch Eder K 2000, Bela Deutsch K 2000, durch Rabbiner Ben Tion Katz K 2000, Rabbiner Herschel K 1000, Simon Meier K 1000, Isak Sinreich K 1000, Isak Seidmann K 1000, Salomon Reiß K 1000, Osias März K 1000, Benjamin Schreiber K 1000, Ghaim Koral K 1000, Gerson Weinstock K 1000, Leon Ungar K 1000, Anonym durch Herrn Rabbiner Herschel K 1300, Deutschland K 900, gesammelt durch Herrn B. Hirschler: S. Rothmüller K 5000, Ing. Stern K 2000, B. Hirschler K 5000, Eisig Druckmann K 1000, N. Bernstein K 1000, M. Singer K 2000, M. Sommer (Czernowitz) K2000, Jakob Fischer K 1000, S. Schönfeld K 1000, Josef Kornblüh K 1000, Julius Schreiber K 2000, Philipp Leitner K 2000, Leopold Nadas (Budapest) K 500, Rudolf Bermann K 50, Ungenannt K 20, Bethausverein „Talmud Thora, Wien, IL, Malzgasse 16" K 450; zusammen K 119.220. * Krankensektion der Agudas Jisrael-Mädchengruppe (für Lainz): Poldi Grünhut (Wien) K 324, Roze Binet (Neuhäusl) K 1.00, Mano Adler (Wien) K 10; zusammen K 434. „Keren Erez Israel", Palästinafonds der Agudas Jisroel, Wien (Blocksammlung). Gesammelt durch Herrn Ludwig Fischer, VI.: Josef Fiel K 20, Josef Bibring K 20, Israel Goldstein K 20, A. Kaminka K 60, Direktor Ad. Fürst K 100, Direktor Mor. Fürst K 20, Emanuel Kohn K 20, Sommerfreund K 20, Salomon Münz K 20, Ludwig Fischer K 20, Max Bittig K 20, Bruno Fischer K 20, Kominek K 50, Hermann Steiner K 50, Samuel Braun K 20, Jolles K 40, Josef Lurie K 20, Bela Deutsch K 50, Siegmund Neumann K 20, Salomon Frank K 20, Moritz Maß K 20, Rudolf Garei K 20, Richter K 50, Israel Goldstein K 10, Maier Reiß K 10, Emma Fischer K 10, Arnold Weiß K 10, Hermann Springer K 10, Samuel Fränkel K 10, Max Braun K 10, Emil Magol K 10, Ungar K 10, Heinrich Münzer K 10, Jakob Steinhof K 100, durch Herrn Josef Hirschler: Friedländer K 10, Blasband K 20, Alt (Kobersdorf) K 10, Gabriel Weinstein K 10, M. Alt (Kobersdorf) K 10. durch Herrn Josef Kuppermann: Fischer & Weigler, I. K.20, Franz Weiß, VIII. K 20, M. Karten, XX. K 20, David Keßler, II. K 20, Adolf Brüll. IX. K 20, Beri Kolb, IX., Fuchsthalergasse K 20, J. M. Hirsch. XX. K 20, F. Bienenstock, XX. K 10, Sang K 10, Abraham Vulkan, IX. K 10, Berl Zell, II. K 10, Paßweg, II. K 10,.R. Muschel, IL K 10, durch Herrn Schabse Seidmann : Aron Klier K 20, Seide Fi eibik K 20, Hersch Griffel K 20, Berisch Besler K 20, Moses Scheuermann K 20, Koppel Goldschrnied K 20, B. Leib Offenberger K 2*0, Benzion Tauber K 20, Jakob Babad K 20, Berisch Simowich K 20, Osias Fränkel K 20, Alter Amerand K 20, A. Jehuda Morgenstern K 20, Secharje Sternklar K 20, David Seidmann K 20, R. Moses Jurmann K 2ü, 'Josef Wiznicer K 20, Simon Schreiber K 20, David Tabak K 40, Gh. Zeuer K 20, Schulimunie Heschel K 20, M. Blech K 20. Jakob Meiseis K 20, Chaim Metzger K 20, Schabse Seidmann K 20; zusammen K 1730. flgudas 3i$roel-3uflen(Jgruppc, Bratislava. Jugendgruppe: Max Popper Kö. 100-—, Gustav Leuchter 50-—, Bela Kastner 50-—, Mör Rubinstein 20'—, Schiedsgericht Szencz durch Ehrwürden Rabbiner Hirschler 25*—, Samu Feher 20-—, David Kastner 20—, Adolf Grünsfeld 20-—, Sändor Krausz 200-—, Koppel Spira 50*—, Leopold Ungar 50-—, Wilhelm Fischer 20-—, Josef Frankl 20-—, Bineter (Ersekujvar) 20-—, Bernät Redlinger 20-—, Heim*. Rosenbaum 50-—, David Krausz 100'—