Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 52 (28.12.1849)
- Date
- 1849-12-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2625941-2626254-2626307--2168-2629884- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
d§r--K»ydhe,'r, m Hem und mir der Mutter geübt und, hervorgerufen, bleibt und Hafter »VWeklhlPnbar in,Der Sefle, wir kiefeingesrnkttr^ Mauerr WWdckprr den,schweren Bau tragen soll, . Dieser'lohr Nkyd§-^xso^ z;«gr ssD dem Beobachter eben so oft und .her.. de-, strafenden ^egemheilS WLUN FeMe^^jiAlösx. Hä,usitchc, Erziehung starrgkfimden. ^t'rrshLtMch'sßN wzr, ttts« die .Sache aus dem Stand- PM^tz^bex^s^aelitifchen Religion selbst, so ßnden wir keine Pflichj )fn dxm Gesetze deutlicher ausgeiprochen, ^nd, b^r^, Wiederholung nachdrücklicher hervorgehoben, <zls, d^e efterliche Religiöse Erziehung. Za, k!aS ganze G.eseh .deurer^ vom Anfang bis zu Ende (schon 'Genes. 47., .49. »pttchr diese Tendenz aus) b-i jeder Geiegenbensbckentttniß^ Dcükr. 6, 4—8. Welch, ^Prägnanz und, unvelkennbare Göttlichkeit in dieser VerpfilÄtU^ng an israelitische Eltern, ihre Kinder zur Religion' zu erziehen? Naüh und b»« dem innigen Glanhen üüi)'der Erkennrniß des ewigen, einzrqen Gottes', Ver^Värer, zuvörderst Einprägung 'und Nahrung der unbedingten Liede zu Gott, als das Grundprinzip aller Religion ünh Ausbildung der religiöseu Anlage nachallen Richtungen der Seele. Dann MirtheNung; Vtiänsäjaultchung dieser innern und aüßeriicheü Ausbiltzuich an den Kmdern ,.V. 7 -viwü) einpragen, einfcharfen! unablaßlich darauf halten. dasi die teliqiöse Anlage in der Liebe zu Gott den ganzen anqehenben Menschen und ZSraeliren umfasse, und bei ihm praktisch werde in uud nach allen Situationen des Lebens, verlangt daS Gesetz. Einschärfen und davon reden! ÄZie sehr wurde man diese Klarheit und Scharfe verkennen oder verdrehen, wollte man bloße Belehrung und Mitkherlung von Kenntnissen darin finden. Hier kann nur rhätigeS, geistig wirkendes Leben, praktische Llebung mir beständiger Wachsamkeit auf Nahrung des Sinnes und WandelnS in und mir Gott — Religiöfirär in jeder Lehenebczichung gemeint sein. Etnschärfen und beständig davon reden: was anders will das bedeuten, als religiösen Takt und Ton haben, welche alle Glieder der häuslichen Umgebung an- und umzieht in daS religiöse Interesse, daS die Kinder gewöhnt an GötkeSfürÄr ünv^ Liebe, Dönkbarkert und Vertraunr zu 6iött.' und^sie so Mvillkührsich aüsw'achsen laßt in Dor^eÄung^'G'eU^un'!»''" W'^rn zu religiSser Einheit/ wie sie üüwiÜ'kMli'E' 'ij'erän'w'ittdseir au Körper. Nicht geregeltes, nach Zerr und'Lehrstoff abqrmess,nie, Unter-' riLbien waS'be^rs serr Zahrraüsende' n»chr und unter tausenk» Eltern kaum von einzelnen geschah, und wegen der allgemeinen giesellschafklichen Kultürverhältnisse nicht geschehen kann 'und konnte — meint hier das göttliche Gesetz; sondern eindringliche Mittheitung des frommen Glaubens, die Religion des Herzens der Eltern an ihre Kinder. Die aufblühenden Seelenknvlpen, noch ganz Glauben und Unschuld, sollen am Frühlmgsmorgcn der Kindheit vom zarten Muttersinne angehaucht und gepflegt, vom sorgsamen Baterschuh bewacht und gehütet werden, ehe noch gar erwacht ist das Seldstbewußrlein eines religiösen Bedürfnisses, ehe die. Tagcsglulh der Leidenschaften und die Nachtfröste des Unglaubens und Zweifels die hoffnungsvollen Dlüthen verdeiben. Religionsschuh und Reltgionkpfiege für d^k^nfl^ (v. 7 ) soll den Kindern di, feindlichen Degegnisse, bevor sie etndringen: das ist reltgiöse Erziehung Der geduldigen Mutter steter Um^anZ mir den Kleinen im liebenden Glauben, der Barer für die Erwachsenen ein leitendes Vorbild der ^La^rhert' des Nechkö und der Pflicht. Dann erstarken ^ünglin^e und Jungfrauen 'in' Gort und werden" krafr ttg^ Srühltn. deS ZeraeiirenkhumS, denn sie bringen Religion in Schule und Gotteshaus und empfangen in beiden die Neligionstehren uud werden achtbare ^Genessen ihrer Gemeinde, weil sie selbst gründen ihr M.nes Haus auf die Säulen dSS angestammten Glaubens in Gottesfurcht und Humanität. Indische MLscellerr Bedrückung und Verfolgung der Inden und Kampf derselben für ihren Glauben. Nach dem Tode d^S Seleucüs^ ivelchemjÄutiochüS EpiphaneS in der Negierung folgte) rrai für die Juden unter syrischer Herrschaft eine höchst traurige Zeit ein. Die Hohenpriesterwürde, die bis jetzt nur frommen und heiligen Männern zugerheilt war, wurde jetzt verkäuflich und wie eine" Wäare von Dem syrischen Könige demjenigen ^ell 'geböten, welcher eine höhere Summe