Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1849-11-23 · 47 (23.11.1849) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
47 (23.11.1849)
Date
1849-11-23
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2625941-2626254-2626302--2120-2629831
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

Per ° > ^, /- -!-> . 1 tz kV , . ZntekeMn -es orthodoxen Jn-enthums. rgan zur Redaeteur. 0 r. Enoch, 5. Jahrgang. 23. November 1849. 1 Altona. I n ^2:2» Bon diesem 'Blatte erschernl' wöchentlicks emmakV'Mrtags.-eiu Bogen. Das Abonnement auf em Jahr ist ä - tZr. (2 Tblr. v7.. 3?rl. NUTr.s- Man abonnirt der allen löbt« Postämtern. soliden Bucbbandlnnaen »nv Zeitnnqs ^rv^»'-"«e r. ..I « Leitende Artikel: Das Leben^ undferne Freuen. Rede, gehalten in Öttingen. von Moses Jefaias GlocjäüÄiis Altona- — Das Wesen des JudenthumS. — Zeitung Sttüch- Das Leben und feine Freuden. Rede, gehalten in der Synagoge zu Otlingen, am EO7 y'?D 03c. ' Von Moses JesaiaS Glogan aus Altona. Meine Verehrten! Durch die Güte Ihres hochwürdigen Rabbiners, ward mir die Ehre ertheilt, diese heilige Stätte zu betreten, um in dre Bahn meines Berufes^ cinzuschreiten. Aber welche Gefühle erregen sich in mir, indem ich zu diesem Zwecke vor Sie, würdige Versammlung hintrete; welch' eine tiefe Ehrfurcht erfüllt mein Herz, indem ich vor diese heilige Lade schreite, um einen Platz, von dem aus schon eine Reihe von Jahren, ein so kräftiges tief gelehrtes, heilig begeistertes Work erschallt, einzunehmen: welch'eine unnennbare Scheu ergreift mich, eröffne ich meine Worte, die in einem so ehrwürdigen gottgeweihten Hause erhallen, nm eine würdige Gemeinde von dem Geist dieses Festes des Herrn zu belehren. — O, allgütiger Vater, der du zu dem Sonnenkörper sprichst, und er leuchtet, erwärmt und beWt, ergießet seine Kraftstrahlen über das große Weltgebäude, und theilt noch andern lodten Körptru von seiner Lichtquelle mit, daß auch sie leuchten, auch ihre glänzende Strahlen die tiefe Finsterniß durchbrechen; O beleuchte mich mit deinem unendlichen Weltenlichte, -sende mir zu die Alles erquckkenden und belebenden Strahlen deines majestätischen .Glanzes, daß mein Geist erhelle,« daß meine Worte-,gleich Lichtstrahlen eindringen in. hie Liefe» dM Herzen meiner Zuhörer, daß sie ihren Geist erwärme belebe und leuchte für dich und reinh^ligeS Wort!— O, Allgütiger, laß gesegnet sein diesen Anfang meines dir geweihten Berufes, grob meiuen Worten Kraft, meinen Gedanken die Weihe deiner heiligen Thora, laß dies mal und immer meine Absicht und mein Streben, rein und edel von dir auSgegange», geweiht sein O, begnadige mich mit dem seligen innigst gewünschten Glucke, mich und auch Andere vervollkommnen Dir »aber bringen zu können, damit wir deinen väterlichen. Willen in kindlicher Liebe vollziehen können! Aber auch von Ihnen, meine verehrten Zuhörer, erbitte ich mir Schonung und Nachsicht. Nehmen Sie meine Worte auf, als die es sinh, Worte des Herzens; hören Sie mich als einen Jüngling, der

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.