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Der treue Zionswächter · 1849-11-02 · 44 (2.11.1849) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
44 (2.11.1849)
Date
1849-11-02
Page
– (sequence 2)
Language
German
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geS Emporhkben der angestrengten Kräfte? Nun.das bietet rein und edel unser Fest dar, und darin habet; ihr ein Zeichen der Liebeeurcs himmlischen Vateredrr Hinter den strengen von Der Welt scheidenden VrrsöhnungSrag gleich ein Freudenfest naMscndet mir dem liebevollen Ruf: d rrcnpJ am zehnten »ir/ikasteie deinen sondern auch zu crha'ren in diesem, sie ist — das merkt euch? — in höherem Sry!e das Ebenbild'der Natur) sö wie die Natur das Werk Gottes, so wie hie Natur tief rmgcgraben in das Element unseres sich verbreitend, tönend und belebend: 2212 '21?. 2-27 E Die Wege der 2210 sind Wege fteb- Itcher Vereinigung zwischen Seele und Körper (2v2v2) und darum ist auch aus jedem ihrer Stege, Vvllkomfaltet sich auch Kraft, daS ist die zweite Gabe des Festes. Ihr habt euch gesehnt, da das alte Jahr zu Ende ging und ein neues anrückre, nach einem neuen Herzen. 0 könnt ick doch,, sprach mancher von euch, mir Hem alten weggehenden Jahre allen dunkeln Staub der Sorge, alle Kummer und Grämgrdankeii von meinem Herzen abschütteln, daß mein inneres und äußeres Leben die junge frische Gestalt dxs neuen muß sogar auch ein sinniges, tiefes Insichgeheu und Versinken folgen, dann das Neue im vollen Glanze und Licht aufsteigen — und damit ist das neue Leben für das neue Jahr fertig und die neue Welt erschließt sich dann zum Eintritt der neuen Seele: Da habt ihr tiefer m sich hinein. 2"2' war der vollkotnmene Lichtnnd Glanzaufbruch deS neuen Seelenlebens und das nviv-Fest ist nun der Erschluß der neuen Well für die neue geschaffene Seele, eS ist erster Genuß im neuen Jahre mit erneuetem Gemürh am Welrentische rwiw ,'Lln, wo die Rechnung für die an der Tafel speisenden^Gä^e augehr, O! heilige Harmon «e die du dem Gotttebuch und seinem Gesetze enischwebst und dich denkst in uysex Herz, um allda wir kräftigem Schlage Einklangzu..bringen zwischen die wildrauschenden Saiten des GemülhS. Und ich Hab euch nun bisher gesprochen von dem zeitlichen Verhältnisse, daS dieses Fest zu den ihm vorangegangenen einnimmr, habe kaum einen SclumeS führet ein die neue Seele in eine neue Welk, daS nannte ich Erquickung und Kraft des Festes. Wie aber erst, wenn ich nock tiefer hineinqreife mir meinem^ Wort in das Herz des Feste?, in die innere übersprudclnde Gedankenfülle des Festes, a enn ich dir zeige, wie viel unerwartet T'efcs schon für den Menschenbil'ck darin ruhet? — Siehe, das was du Worte „Zeitgeist" auesprickst, oder in einem dunkeln philosophisch klingenden Ausdruck „Geist der Geschichte" hüllst: H-er im Fest har es seinen Sinn und seine Deutung, daS Heden und Sinken der Völker im 'Strome der Zeit unter d.m geheim leitenden. ZViiik der Vorsehung und der offenen aufge:ollren Fahne des NarnreiustuffeS, es ist der Wiedcrhall jener Wörter unter dem grünen stillen Zweigendach von Israels Fcsthükte gesprochen: ^12122 '2 2201117 w?»;vv!> '23 t-f» '03W, so wild der Völkergeist in Israel willst du dein Indenrhum im Bilde schauen, hier in der v'öc 01212, in der Frieden- und Festhürre stehet es, oben der grüne Zweig der Hoffnung durch den Himmel schimmern, von den Seiten lose Bretterwände, die den schmächtigen Leib schlaff zusammenhalten, und dennoch heitere stille Festtagswonne in dem von Vertrauen gehobenen Busen. Siehe, behagl'S dich, ferner

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