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Der treue Zionswächter · 1849-10-05 · 40 (5.10.1849) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
40 (5.10.1849)
Date
1849-10-05
Page
– (sequence 7)
Language
German
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»SH AS EE. fungstage zusammen, so ist der heutige Tag dem ersten Schöpfungstage gleich, und somit der Geburtstag von Himmel und Erde. Am heutigen Tage war eS, als vor Jahrtausenden zum erstenmal des Allgütigen Stimme das unendliche Nichts durchtönt, Himmel und Erde ins Dasein zu rufen. Am heutigen Tage war es, als zuerst sein Licht die Finsterniß der Schöpfung erleuchtet, zum Vorbilde seiner großen Lehre welche nach zwei Jahrtausenden, wo zum zweitenmale seine Stimme erschollen, ebenso das geistige Dunkel des Alls zu erhellen begann; zum Vorbilde der vollendeten Seligkeit endlich, welche einst, zum drittenmal ertönend, seine Stimme verkünden wird, wenn das geistige Licht seine Schöpfung durchdrungen. Und wie können wir schöner das GcbnrtSfest der Natur, des Himmels und der Erde feiern, als dadurch, daß wir sie uns im Geiste unsers großen Lehrers als Zeugen für die Lehre Israels, als Muster ihrer Größe, ihrer Beständigkeit, ihres Segens anfstcllcn. um in ihr zu. erstarken? Welches schönere Angebinde könnten wir dem Lichte am Tage seines Werdens darbringen, als das Bekenntnis, daß in seinem Bilde die göttliche Lehre uns erscheint, das Dunkel der Seelen durchdringend, wie seine Strahlen das Erdendunkel? So vorbereitet, befestigt im Glauben und Gehorsam, können wir getrost.der Zukunft entgegen blicken und mit heiterer Miene wieder von einem Jahre unsers Lebens Abschied nehmen. Steigen wir damit auch eine Stufe weiter zum Grabe hinab, so giebt uns ja der Glaube das beseligende Bewußtsein, daß von der Erde der Weg zum Himmel führt, dessen Thore ein gottgewcihkes Erdenlcben uns erschließen, um die Erdensaat dort zu erndten; giebr uns ja das beseligende Bewußtsein, daß auch hienieden schon Gehorsam der Gotteslehre den Vorgeschmack himmlischer Seligkeit verschafft und wir somit hoffen dürfen, das beginnende Jahr werde ein Jahr des Heils und des Segens sein. Zeitungsnachrichten. Freie Städte. Hamburg. (Forts, v. vor. Bl.). Erztehungswesen. DaS ist derjenige unserer Verwaltungsgegenstände, weicher während der Epoche, die diese Darstellung umfaßt, die meisten und wesentlichsten Veränderungen erfahren hat, und wo unsere Geldmittel am erfolgreichsten verwendet sind. Unsere Schulen sind der Srolz unserer Gemeinde, sie sind jedem einzelnen ihrer Mitglieder lieb und werth, und wir glauben chnen mehr als eine trockene Aufzählung der Einnahmen und Ausgaben widmen zu müssen. Die Gemeinde besitzt 2 Knaben- und 2 Mädchen- Freischulen, die im Ganzen von beiläufig Ü00 Kindern besucht werden. Von allen ist Rühmliches zu sagen, und ein freundliches Licht wird über sie geworfen, wenn wir die Angabe vorauSfchickeu, daß Fälle, wo Eltern ihre Kinder dem Schulbesuch emziehen, oder ihnen die Zeir zu den im Hause zu machenden Arvoldurch die Dckleidungeanstalten erleichtert wird. Daß übrigens das Jahr 1818 die Summe der Privat- Beirrage bei allen Instituten vermindert hat, hängt men, und criffr m ähnlicher Weise auch alle sonstigen Sliskungen. Die Armenjchule Talmud Tora ist ein selbststän- Unrerrichtswesens unter dem geistlichen Deamren als Evhsrus steht, daß ein Gemeindevorsteher DireclivnöpräseS ist, und das die Gemeindecaffe einen fircn Haupcrepararnren des ^aujes trägt. Di.'se zeitgemäße Umgestaltung der Anstalt daurr von 182t und ist gleichzeitig mir der Anstellung des Herrn geistlichen Groscherzogthum Hessen. verhafteten Neligionslehrer und Naddinars-Caiididaten Dr. Adler macht die „Deutsche Zeitung" folgende Mittheilung: Dr Adler war schon langst mir einem großen Theil seiner Gemeinde zerfallen und har durch sein demagogisches Treiben, welches überdies seiner Persönlichkeit wenig angemessen sein soll, sich längst in

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