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Der treue Zionswächter · 1849-09-14 · 37 (14.9.1849) · page 8

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
37 (14.9.1849)
Date
1849-09-14
Page
– (sequence 8)
Language
German
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uns wieder ein konstitutionelles Scheinleben gegeaufdrücken sollte, war sein Ende so schon, und beben wird,; gegen chas 8er frühere! Verfassungsschimfeligend, twje eS ystr.immerhin das? eines Gerechten wer noch : ein Glück zu nennen^ Wäre« Unsere ^chiemchenv^m^ßaütz.,d-UmrLMt Pov geliebten Kin- Hoffuuug und unser Muth ist, daß man wegen der Vergehung und Uebereilung einzelner Ueberspannten nicht das Ganze leiden lasse, und daß das Uuglisck, das durch radikale und gesinnungslose Individuen über Deutschland gebracht wurde, nicht den größten: iTheil kDkse Volkes Fresse, dessen Herz und Geist von dem'wahren Rechte der Freiheit erfüllt von gesinnungsvoller Treue gegen das freie besetz und die freien Institutionen der Völker durchdrungen und mit Liebe demicnigen zugethan ist, der nicht täuschen, sondern ehrlich und redlich seine Aufgabe erfüllen will. — Gaden. Carlsrnhe. Unsere Gemeinde, unser Land, nein! das Gesammt-Haus Israel hat einen schmerzlichen, einen herben Verlust erlitten. Eine Persönlichkeit, als Mensch bieder im weitesten Sinne des Wortes, als Mann ein wahrhaft anliquer Charakter als Talmudist, ausgerüstet mit immensem Wissen, voller Geistcs-Schnrfe, ein klarer, durchdringender Verstand, als >-7'^'. endlich ein Ueberbleibsel der leider imMcrMehr dahinschwindenden Heroen-Zcit, jener Elfter' in Wort und That für den heiligen Urglanben der Väterschied an Jahren ein Greis, an Geistes-Frische und Thatkraft ein Mann, ein Jüngling V'r, dieser Tage aus unserer Mitte. Der Geschiedene gehörte in Wahrheit jenen 'c-t> an, deren Verlust zumal jetzt so hart auf Israel lastet, und wenn wie hier, mit dieser Treue" dieser Festigkeit im Glauben und Handeln, ein selbst in damaliger Zeit bewährte und anerkannte Fülle des Wissens, eine ächt philosophische Ruhe und geistige Ucberlegcnhcir gepaart war, darf es uns kaum wundern, daß es ein Verlust war, von dem die ganze Gemeinde es mitcmpfand, daß ein Ahron dahingeschiedcn war. Und als ob es die Vorsehung selbst bewahrheiten wollte, daß es ein Frommer gewesen, dem der Todesengel den sanften Todeskuß dern — unter ihnen sein c-'pr p, der würdige Oberrabbiner zu Altona, der nach mehrjähriger Abwesenheit, des greisen Vaters theures Antlitz wiederschauen, seine kindliche Liebe Herz an Herz, Mund an Mund für eine kurze Besuchs-Zeit ihm weihen wollte -—.warmes ihm.vergönnt, fast bis zum letzten Lebensmomente in ungestörter^ ja nach dem Ausspruche ä'lu: in erhöhter Geistes- Thätigkeit sich ganz dem Studium, dem mit seinem geliebten Sohn hinzugeben; so daß das Oiv' >2 rnh bei ihm zur Wahrheit wurde. Wir schweigen von der allgemein bezeugten Trauer um den Dahingegangenen, von der Leichen-Bestattung, würdig eines solchen wie sein jüngerer Sohn, Klausrabbiner zu Mannheim, während der ^v,«der-.ÄlLonaer -Oberrabbitter am -rzp dem hochgeehrten und geliebten Vater ö'tl im innigsten, kindlichen Gefühlewaren, genug vcrcvv v'p'-L und ^r>2 w'-rnb'pm v'ir? mv Own. Anzeiger. Webrärsches Gebetbuch Gebunden 10 /? oder 74 Sgr. Bei vier Exemplaren das fünfte gratis. Gebe. Bonn, Buchdruckereibesitzer in Altona. Briefwechsel S, in M. Ihre Betrachtungen jener Artikel sollen uns durchgchens;n jeder Zeit lieb sein- — A. in L. Ich erwarte Verlag: Lchmkuhl'schc Buchhandlung in Altona. Druck: Gebrüder Bonn in Altona.

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