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Der treue Zionswächter · 1849-09-07 · 36 (7.9.1849) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
36 (7.9.1849)
Date
1849-09-07
Page
– (sequence 6)
Language
German
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I in der Oberpfalz abgehaltenen Volksversammlungen als Redner auftrat, in Verhaft genommen. Anhalt Sernburg. Beritburg. Zn Bezug auf die in diesen Blättern mitgetheLfte7?r'Ov d es Dr. Herrheimer sind die dortigen. Dissidenten jetzt aufgefordert worden, schriftlich isich gegen jene Anklage zu verteidigen. Zn einer- Privat-Andienz. Lndeß, die die Häupter derselben bei der betreffenden Behörde hatten, äußerte sich vou vorne herein eine so günstige Sllmmuug ftir dieselben und die heilige Angelegenheit der - Von ihnen zu ihren Gunsten in Anspruch genommenen Gewiffens-Freiheir. Daß es keine» Zweifel unterworfen, es werde jene verrätherische -,2p auf das Haupt ihres Urhebers zuruckfallen, ihn mit, ewiger Schmach brandmarken, dahingegen anderer,nur dazu dwule, nn,t.-r höeystes Gut, unser» angestammten Väter-Glauben zu kräftigen, ihn zu stärken gegen Angriffe seiner äußeren, mehr noch seiner innern Feinde.! - Freie Städte. Hamburg. (Forts, v. vor Bl.) Obgleich die.e Anstalt sich nicht auf den Kreis der eingezeichneten Armen beschränkt nod eigentlich — noch bisher vergeblich — darauf gerichtet ist, daß minder bemittelte Familien Suppenzettel kaufen mögen, so ist sie doch zur Verhütung jedes Mißbrauchs mit dem Arme!-Kollegium eng verbundene Die^ ' esammtkosten, die in dem Theurnngsjabr MM Crt.mK 40,438. 8/i, fast das Doppelte der gewöhnlichen Summe, betrugen, sind selbst 1818 doch auf der Höhe von Crt.L 8211. 7^ geblieben. Obue Zweifel wird das gegenwärtige Zahr ein günstigeres, Resultat liefern. §) Die ärztlichen Honorare die Gehalte der Wärter, der Boten und des Secretairs bilden seit vielen Zabren eine fast unwandelbare Rubrik, die 1848 Crt.A 3347 betragen hat. k) Die Rnbrik Diverse, Cxt.mK 916, umfaßt vornehmlich Ausgaben für Betten, Kleidung, Abfindung der Hauswirthe, - Reisegeld für hiesige AuSwandernde und sonstiges Unvorhergesehenes^ i/ Wlr l/aben nun^noch den Arukcl Ertra- Vertheilungen älft'zufuhWi-^obgleich er keine Positiv» unserer ' Cäsft bildet. Er beknsst nämlicl) solche Gelder, welche der Ärmenänstälr als bcsondere beschenke, gewöhnlich-äüf Veranlassung fteudiger oder trauriger Familieri-Ereignisse zugestellt werden. Zn sofern nicht die Geber sofortige AuStheilung vorschreiben, werden diese Gelder nebst den Etlrägcn der Armenblocke ' jährlich im Herbst, umgcwandelt in Winterröcke, Betreu rc. durch eine aus dem Armencotlegiüm hervorgehende Commission vcrtheilt. Der Ertrag dieser Gaben ist bisweilen nicht unbedeutend. Diejenigen Spenden, die zur sofortigen Baarrerthcilung bestimmt sind, wie dies namentlich bei den gebräuchlichen Leichenbegängniß-Gaben der Fall ist, werden jedesmal dieser Commission zur Repartition zwischen den verschämten svwol als den eittgezelchnelen Armen ubergebenr Die jährlichen Summen Vieser Spenden seit 1836 finden sich auf unserer Tabelle angegeben. Die Anschauung daß die regelmäßige Versorgung der Annen unumgängliche Pflicht des Gemeinwesens sei, und daß außergewöhnliche Spenden auch den Armen außergewöhnlich zu Gute kommen müssen, weil sonst nicht die Hnlssbedürftigen, sondern die Besitzenden den G ewinn davon hätten, wurzelt bei uns so rief, daß dies Verfahren keiner besonderen Rechtfertigung bedarf. Feuerung vcrtheilt unsere Armenanstalt nicht, da dies durch einen seit vielen Zähren in der Gemeinde beuchenden Verein, der jährlich Crt.A 3000 — 3ä00 verausgabt und Crl.mK 12,000 Capital besitzt, regelmäßig geschieht Auch die Sorge für arme Wöchucrurnen ist ihr durch einen hiezu bestehenden Frauenvcreiu abgeuommen. k... Unser Krankenhaus Hab zwar seit 1846 ein abgesondertes Verwaltungs-Collegium-ist jedoch, durch ein gemeinschaftlich Präsidium und viele Lerwaltungsdestiminungen an unsere Armenanstalt geknüpft. Auch bildet sein Budget eine der Positionen desjenigen der Armenanstalt, und wird unter diesem mir ausgcfuhrr. Die Art, wie das splendide Gebäude in St. Panli erlangt wurde, ist, und zwar weit über

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