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Der treue Zionswächter · 1849-08-24 · 34 (24.8.1849) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
34 (24.8.1849)
Date
1849-08-24
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Der Anwachs dieser Rubrik gewahrt ein interessantes Seitenstück zu der Vermehrung unserer Bevölkerung und Coritribuentfrizahl im Allgemeinen. 4. Bräutigams - Abgaben. Bei jeder Verheirathung ist verfassungsmäßig — zufolge eines Oemeiudebeschlusses von 1782 eine Abgabe zum Besten des Krankenhauses zn entrichten, in der Größe von 2 pr. Ct. des declarirten Heirathsguts, wenn die Trauung hier, und von 1z pCt., wenn sie auswärtig vollzogen wird (weil in die sem Fall auch Gebühren an die auswärtige Gemeinde zu zahlen sind). Diese Jncrade ist übrigens niemals mit dem Krankenhause direkt verrechnet worden, weil sie dessen Ausgabe nie decken konnte. Sie fließt in die Hguplcasse der Gemeinde, welche wiederum das Krankenhaus alimcntirt. Die übrigen zwei Rubriken dieser Abgabe: Stolgebühren und Trauungsgebühren, betragen, außer einigen kleinen festen Ansätzen, zusammen siebenzwölfrel pCt. des Heirathsgnts, und sind wie ihr bekannter hebräischer Name Kolchasnch anzeigt, zum Zweck der Salarirnng der (5ulrusbeamten cingefuhrt. Sie könnten daher, genau genommen, der AuSgaben-Rnbrik für die Eultns-Jnstirnte ins Credit gebracht werden, und diese würde dann um so viel vermindert erscheinen. Bisweilen haben wir unter Benennung „Erlaubniß zur Hochzeit" eine Einnahme von Fremden, die ohne weiteres Verhältniß zum hamburgischcn Staatsverband, oder zu unserer Gemeinde, bloß hier ihre Vermahlung vollziehen. Dies ganze Einnahms-Eapitel gehört zu den wandelbarsten, und ist in dem uns so nachtheiligen Jahr 1848 eines der besseren. 5. Grabstätten-Verkauf. Die Einnahme aus den Verkauf von Grabstätten ist niemals bedeutend, da Hiesige für ihren letzten Platz nichts bezahlen, und bloß für Fremde, die hier sterben, eine angemessene Vergütung beansprucht wird. Was für die sogenannten Familiengräber auf dem Grindel nach dem bekannten Tarif (CrtmK 40 für eine, 60 für 2, und 90 für 3 Grabstätten) eingeht, fließt nicht direkt in die Gemeindecasse, wird vielmehr zum Spar- und Tilgungsfond geschlagen, weil aus diesem die Kosten der Umfassungsmauer entnommen sind. 6. Gewinn der Devosito - Casse. lDer Gewinn dieser Easse bildet sich durch die bei derselben zinsfrei stehenden Brautgelder und accumulirten Braurgelder-Zinsen (zusammen Schluß 1818 Ert.mK 14965. 5 /?) Aus diesem Gewinn war bis 1617 bei dieser Casse ein ursprünglich zur Tilgung etwaiger unbekannter schwebender Schulden bestimmter Reservefonds erwachsen, welcher, nachdem dieser Grund nicht mehr vorlag, mit Bco.mK 12181. 11-Z dem Spar» and Tilgungsfond durch Vermittlung der Gemeindecasse ausgekehrt ist. Seitdem soll der Gewinn jährlich der Gemeindecasse direkt zugestellt werden, was 1818 zum erstenmal mit Bco.-nK 417. 8 /? geschehen ist. (Fortsetzung folgt. 1 Anzeiger. Sehr bedeutende Preisermäßigung. Wesner» Festvorbercitungsredc für Israeliten statt 2 Thlr. für 21 Ngr.; dessen Tranungsrede für Israeliten statt 22^ Ngr. für 10 Ngr.; dessen Eonfirmationsrede für Israeliten statt 22z Ngr. für 10 Ngr. Alle drei Werke zusammengenommen statt 3^ Thlr. für i; Thlr. Zn beziehen durch jede Buchhandlung von Emanuel Mai in Berlin.

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