Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 31 (3.8.1849)
- Date
- 1849-08-03
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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und Iver. -ü auch vermöge des Raths- und Bürgerschlusses .vom S1. Februar d. 2. die Rechts7 und Communal. Verhältnisse der Juden einstweilen noch beibehalten sind, so steht doch der Ablauf des gegenwärtiger * Zustandes ganz nahe bevor. , Die Flna nzdarstellung selbst freuen wir Uns mit der Anga be eröffnen zu können, daß die Schuldenlast der Gemeinde während dieser ganzen Periode^ mchi^allel!'« unvergrößert geblieben, sondern nicht unbeträchtlich vermindert; daß hingegen sich unsere Activa namhaft verbessert sind. Und dabei eristiren mit Ausnahn 'e der wenigen 5)ypöthekarien keine anderen wirklichem Gläubiger als-die-wohlthäHeV unss frommen Stiftungen, deren Einkünfte, wie"'dw Annereu zu zeigen, zum geriüMI Ml einigen von den Stiftern angegebenen kirchlichen Zwecken, sonst aber, da eigentliche Familienstistungen nicht darunter befind ^lichsind,.anUchMMA^ den Armen, den Kranken, den' Schuten, den Wittwen und den unbemittelten Brä uten in der-Gemeinde selbst zu Gute kommen. Zwi cke- "die'- wdb! mie einer Anfechtung unterliegen köc '.nen-'-Un^ so: mehr als gemäß der alten Gemeindever fassmig^di^ Verwalter jeder Stiftung von dem Ge. neiudevoMande, dem auch vom Obergcrichte: ranek kaunten^Mbek- Curator aller jüdischen Stiftungen ernannt,.und überwacht werden. - ttrcknL-lrft . - . . .-LForFktzppg Ms,) vosse - Schenkungen von vnsv weniger fühlbar zu machen, zu ersetzen. Doch VieltS, sa das Meiste bleibt in dieser Beziehung noch zu thun übrig. Im Vertrauen daher aus jenen altbewährten, da wo es die Förderung eines religiösen Likbes-ZweckeS galt, nie vergeblich angernfcnen jüdischen MohlLhätfgkeitssinn, in der festen Ucberzeugnng,7 daß das Mefühl fiir '71O und '-M 7i»!>O, zumal, wo durch Vereinigung des 7»^i des Studiums höchste Blüthe und Bedeutung erreicht wird, noch mächtig in der Brust vieler Glaubensgenossen wiederhallt, iMäuben sich die Unterzeichneten Vorsteher ihre Mitbrüder von nah und ferne, so im Besitze hikher gehöriger '7m '7OO oder 71»)^ '7DO sich ' besittden-.solltet, zu. bitten, solche als Opfer an heiliger Stätte niederzulegen, '7 rwiiO nb ln!) '7 1^' 77' r>37) r>O». Möge der Erfolg dieser unserer Bitte den gehegten Erwartungen entsprechen! Mögen zugleich die edlen Spender -Woraus schon auf unsere volle Dankbarkeit rechnen, mehr aber noch auf das Bemchtseimeiuer-Gutthat, heilbringend, segenspeudcnd, wie nicht viele Andere mehr. O7MO wn '7m rr!>vv O'-7)n»O bv pn O'?ni^ .31V W73 innr O»^v ON7M Hamburg, 5609. Die vor fasteinem Jahre abgebrannte Klaus L7Y1 p' ist setzt wieder st'weit au'sgebaut, daß O v3 zu nächst«» ö'vZv ef>^ .der-en Einweihung beabsichtigt wird. Jenes mrglückselige Ereigniß zerstörte bekanntlich die reichen -Schätze, die die ehrwürdige Anstalt an'71N'7VO rmd 7i»^n '7vO besaß, fast gänzlich. Seit-der Zeit hat zwar religiöser Sinn und Hochherzigkeit, gepaart mit ächt jüdischer Wöhlthätigkeitliebe darin gewetteifert, den bedeutenden Verlust des L77»?O'3, durch theilweise werth- . x. 1. Vorsteher der Klaus: nm p» A. S. Marburg. Laz. Sams. Cohn. Briefwechsel L- C in V ES möchte sehr schwer zu beweisen sein.— B. E. Wircrstreitet unsere Principien, wie der bisherigen Praxis. — 25. Zch habe davon gehört, kann mich aber nicht davon überzeugen. Zo. Ich weiß allerdings den Geeigneten! — : Verlag: Lehmkuhl'sche Buchhandlung in Altona. Druck: Gebrüder Bonn in Ptona.