Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 5 (1849)
- Issue
- 25 (22.6.1849)
- Date
- 1849-06-22
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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2W werden sollte, würde eine entschiedene Verletzung deS Rechtes sein, ^das die Gemeinde ans die freie Selbstbestimmung in ihren eigenen Angelegenheiten har. Und lia wir gegen eine solche Absicht unS aufS Bestimmteste verwahren müßten, so würden wir gewünscht haben, daß durch eine unzweideutige Fassung dieses Passus jeder Anstoß und VjedeS Mißverständniß von Seiten der Betheiligten vermieden worden wäre. Möge - ein wollöblicher Vorstand auch in den von unS ausgesprochenen Bedenken ein Zeichen der regen Theilnahme erkennen, die wir dem von ihm getroffenen Anordnungen zuwenden und schließlich die Versicherung annehmen , daß wir dem begonnenen Werk eine glückliche, zu dauernder Einheit und wahrhaftem Frieden führende Vollendung wünschen und so viel an uns ist, dazu beizutragen entschlossen sind. Die Bevollmächtigten der Genossenschaft für Reform im Judenthum. Mecklenburg-Stretch, Strelitz. Unter den hiesigen Juden herrscht eine äußerst gereizte Stimmung. Dieselben können noch immer nicht zu ihrer, ihnen durch die Reichsverfassung gewährleisteten Rechte, Gemeindebürger zu werden, gelangen, da der Chef des Magistrats kurz vor der beabsichtigten NecWion, in der ,Mtgegenstehenden Ansichts theils seiner eigenen CLiegen, theils mehrere Bürger und Einwohner.hes Orts nicht zu beseitigendes Hcmniß fand. Letztere drohelen sogar mit thätlicher Widersetzung, sobald ein Jude rccipirt werden England London. Gestern im Unterhaus? wurde die Bill wegen Veränderung des Parlaments - EidcS, d. i. wegen Zulassung der Juden zum Parlament zum dritten Male verlesen, und zwar mit 272 gegen 206 Stimmen. Gegen dieselbe sprach Herr Law, der von dem Herrn Raphael unterstützt wurde; Erstcrer aus politischen. Letzterer aus religiösen Gründen. Lord I. Russell schloß die Discusion zu Gunsten der Bill. Anzeiger. Derselbe nimmt jüdisch-religiöse Mittheilungen gegen II Sgr. Gebühren für die gespaltene Zeile auf. Die Red. Ein israelitischer Geistlicher in einer unweit Hamburg am User der Elbe bclegenen Stadt» welche ein Gymnasium und mehrere Bildungsgnstaltkn chictet. - wünscht einige Penfio« naire unter billigen Bedingungen >l sich ins Haus zu nehmen. Nähere Arrskunft erthcilen: in Hamburg die Herren Dr. Michael und Dr. Unna, so wie die Herren Generalsuperintendant Dr. Köster und Landrabbincr Dr. Heilbut in Stade. Die hiesige Israelitische Dissidenten-Gemeinde wünscht zu nächsten Michaelis ein Subjekt älS Schächter, Lehrer und Vorsänger zu engagiren, daS in asten diesen genannten Fächern geprüft, resp. mit den nöthigen Zeugnissen versehen sein muß. Hierauf Reflectirende haben sich portofrei an den Unterzeichneten zu wenden. Bern bürg. B. L. Holländer. Bei den Unterzeichneten ist vorrächig: .NVN isv ndsn ins', Oebrälsches Gebetbuch Gebunden 10 ^6 oder'74 Sgr. Bei vier Exemplaren das fünfte gratis. Dieses Gebetbuch ist hinsichtlich seines starken und dauerhaften Papiers besonders Schulen und Kinder zu empfehlen- Gebe. Bonn, Buchdruckereibesitzer in Altona Briefwechsel WB. Gerne erhalten mch. mit. Freuten ersehen — S. in W. Ilrtheilcn Sie nicht, bevor Ihnen Alles bekannt. — 58. Ich wußte selbst nichts davon. Verlag: Lehmkuhl'sche Buchhandlung iu Altona. Druck: Gebrüder Bonn in Altona.