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Der treue Zionswächter · 1849-04-27 · 17 (27.4.1849) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
17 (27.4.1849)
Date
1849-04-27
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der schier. rga» zur Wshxrmg Rer Znterrfsen des orthodoxen JndenthnMs. Re-aeteur. vr. En och, Direktor und Oberlehrer zu Altona. s. Jahrgang. 27. April ISIS. I Altona. I v'io 1V. Bon diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Freitags, ein Dogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5 - Ct. (2 Thlr.pr..3Fl. 30Xr.) Man abonnirt der allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitunas-Erpeditionen. Inhalt Leitend c Artikel: Auf was haben wir besonders in der Jetztzeit unsere Blicke zu richten? Vom Religionslehrer M. H.— Ueber die Literatur des Dr- I Heinemann. — Die Jahreszeiten, ein Bild des Judenthums. Fragment von I. Schwarz. — Assav und» Lirza», ^Gldicht-von I. Schwarz- — Zeitungsnachrichten 'aus:.Wo«M, dem Würtembergischcn. München. — Anzeiger. — Briefwechsel. — Auf was haben wir besonders Lu der Jetztzeit unsere Blicke zu richten? Vom Religionslehrer M. 8 ........ m. So manche Krankheit wäre schon in ihrem Entstehen erstickt worden, hatte der Arzt zugleich dareckte Mittel ergriffen. Weil er aber da-Uebel leicht zu verscheuchen meinte, so ward dadurch die Krankheit in ihrer Entwickelung nicht gestört, und als eines Morgens der Arzt vor das Krankenbett tritt, da fand er seinen Patienten im höchsten Grade bedenklich. — Zehr galt es ein Menschenleben zu retten; es wurde auch alles versucht; jedoch dauerte eS lange, bis der Kranke sich erhvire. — Za, manchmal giaubre der Arzt seinen Patienten gerettet zu haben, aber die Krankheit schlug neuerdings um, um in den krassesten Gestalten wiederzukehren, bis endlich durch ein einfaches Mittel, dem der Arzt nie eine solche Wirkung zugerrauer harre, die Krankheit beseitigt wurde. Dieseeinfache Mittel hatte dadurch von den andern den Vorzug, daß ,S die Krankheit an der Wurzel ergriff, und so den Körper frei machte. ES wäre unnütz. Dir mein frommer Leser naher zu erörtern, was dieseausgestellte Bild bedeuten soll. Du verstehest mich! Denn wer sollte nicht wissen, baß in Israel eine Krankheit au-qebrocken ist, wer erkennt nicht, wie diese Krankheit leider täglich um sich greift und Tausende von >hr heimgesucht werden — Hungersnorh zieht immer Pest nach sich, und eine Hungersnorh wükher ja schon lange Zahre in'ZeraeU .ö^I rvyvo p'slh ti'IV ksi v'2'v 72 Wird nicht vor unfern Augen die Speise ireggenommen, aus d.m Hanse unseres Gorres jede Freude in Wonne. Ivel 1, 10. Sind auch unsere Tonnen gleich voll von Gekreide und fließt gleich unsere Keirer über von Most, so ist dennoch ein Hungern, ein Mangel an geistiger Nahrung. Diese geistige Nahrung, diese Himmels; speise ist die Torah, welche nur wenige kosten — Unsere Voreltern labten sich an »hr. seitdem sie alldem heiligen Lande vertrieben wurden, sie gab ihnen die Kraft und Ausdauer den Kelck der Leiden zu leeren. Jahrtausende hindurch diente diese Himmels« speise, nicht schimmelnd, noch trocknend, unfern Vor altern, als Stürme jeglicher Art über »hr^ Häupter schwebten, zur Nahrung. Mir der Muttermilch sog

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