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Der treue Zionswächter · 1849-04-12 · 15 (12.4.1849) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
15 (12.4.1849)
Date
1849-04-12
Page
– (sequence 3)
Language
German
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115 vor bk>7L»und mit ihm Gott, der im Lichtmeer thront, von dem das Sonnenmeer nurein Strahl seiner unendlichen Majestät ist? - ' Wahrheit und Licht, meine Hochverehrten, sind die beiden Engel, die ausgenommen in seinem Einzel» wie in seinem Gesamlntleben, find die beiden Cherubim, die mit ihrem-Fkttigen alle Geschicke riftic» bedecken, die Grundlinien ihrer Geschichte bilden. vrch'is» -wfi »2 Als der Gottesruf an erging, die Wanderung unter die Völker anzntreten, waren es die beiden Engel, die ihn geleiteten, und die Saar, welche er auSstreme, schoß hundertfältig hervor, denn der Segen war Gottes Als besorgt um seine Familiesein werdendes Volk nach v'^p zog und in prophetischem Geiste seiner Kinder Koch erblickte, gingen diese beiden Engel mit hinab. Auf k'öinc» Pilgerfahrten durch die-Wüsten bildeten diese ihre Feuersäule durch die Grauen der-Nacht des Aberglaubens, welcher um die-Völker lagert^ belr zeichneten als Wahrheit die Bahn, welch« sie zu durch» wandern harren vpv svo -nvv cw» - Wahrheit wich nicht, wo es in bt>-)L» ragte -'Da- Licht der heiligen Lehre leuchtete fort, wo jene - brach. Unter k'ön Joch erhielten sie .^^aufrechtj unter der Römer Würgen gossen sie den-Äassam-in »'Zf»7c' Herz; seit dem Untergänge feines Heiligkhums bis zum Heur. waren sie der Trost und die HlmmelS» speise seiner Erhaltung. Mit diesen EngelSgestalren dricht verjünge Morgen jetzt für Lftre» an 2s>I ooss! Die Sonne der Liebe der Fürsten und Völker gehr im rosigsten Lichtglanz für -t>25» auf; die Sonne der Religion, der allgemeinen Bundesliebe steigt golden auf der Welt. -w >z4, jp orc» ,2v »3!>i »2b 2V '3Ä rHkt' jp 7>2L» »2b. bf>2L» NO22 erfüllt die Weit mit dem Rufe: Mein Winker ist hin. . . . i'HOt, tw »2 mein Schlaf ist weg, mein Glück» stern «st aufgegangen» mein Frühling blüht, mein Sommer hört nicht auf, mein Herz wacht zu Gorr. Meine Engel, meine Srerne, Wahrheit und Licht strahlen hoch in den beiden Ausflüssen Natur und Religion, - steigen zu immer höheren Lichtglanz, ver» dunkeln mit ihrer heiligen Musik, mit ihren Strahlen. Glanz das Sonnenheer, erringen Lknc.» di« völlige Er, lösung, die höchste Bollendungj der wahrhafteste Segen für den Einzelnen, für die'Gefamckchen'/zu Gort hm. der der Glanz alles Lichteist, dessen Pfad vow EwiA» keit her die Wahrkeit ist. Sind wir hier angelangt, ertönt der- Weltgcsang: . l - I.H' »7i?r »777b »rb - Gore, mein Gott, dir mein Dank! - .j O X ' Ueber Volksbildung. Die Verirrungen der Jugend bilden eine Quelle lehrreicher Betrachtung für das ManneSalrer. Dle Mißtichkeiten, die uns aber unsere Unerfahrcnheik zu gezogen, machen eben die Erfahrung aus, die uns spater, als treu« Begleiterin auf den Pfad des Lebens, bald rächend!' bald warnend, stets zur Seite geht. So söllk« auch unsere Freiheit aus den Verirrungen ihrer Jugendzeit Belehrung schöpfen für ihre Ä^gen- Äart un^ Zukunft. Sie sollte sich bemühen? Vie Stekffe 'deS -Anftoßes kennen zu lernen, an deNen' gestrauchelt,'damit''sie dieselben künftighin vermeid« WeM^l-wa'^ daS vorzügliche, das eigenkftche HÄdÄW,^daß^unstr« Sommersvnne die D'ltlry-'irnhchr r^kftr? kö'Nnte?^'wesche^ die Märzstrahken so freundlÄ Ulkrdifttübtg^ hdrvorgeloctt? Wo ist hier' das e/genriich^ uOel"Zir slich^n?^ 'Etwa in dem Wesen der'm-nfcbliche« Natur? wäre traurig; dann wäre ver Sterb« M!e fÄchle^ F^niheft nicht geschaffen, und der Genius der" 'Menschheit "müßt« ewig trauern. Denn ewia daüerst"allö'G'esttze der Naikur, und ein solches ist ja dre Thärigketr'dek menschlichen Seele, wenn sie aiis denk Wesen, demi rönstitutiven Eigenschaften derselben ent» springt - Dann wäre .bas Menschengeschlecht kn de/ trostlosen Lage, entweder der harren Scylla des Ded, pokismus, oder der gähnenden Charybdis der Anarchie anheimzufallen. Neindakann nicht sein! DaS innerste Selbst des Menschen wiederstrebt diesem Gedanken, der dem Menschen zugleich als Unglücklichen und Unwürdigen stempelt. Wie? deS »Menschen Glück nnvtrcraglich mit seiner Freiheit? Sagt die innere Stimme dem Menschen nicht, daß er, als freies Wesen, nach Glückst! keit zu streben, berechtigt, ja berufen sei Und was di« innere Stimme spricht, DaS täuscht die hoffende Seel/ nichts" ' ' '' '''

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