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Der treue Zionswächter · 1849-02-09 · 6 (9.2.1849) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
6 (9.2.1849)
Date
1849-02-09
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der ^WseNer. zur Wshrrmg brr Interessen Des oxthydvxeN ZrrderrthNMs. Redaeteurvr. Cnoch, Direktor und Oberlehrer zu Altona. 5. Jahrgang. g. Februar 1819. j Älltona. > v'l,1 «L s'' Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Freitag-, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5A Ct. (2 Thlr. pr.,3Fl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erreditionen. Inhalt Leitend e Artikel: Bruchstücke aus einer Rede, beim Abschiede des Jahres 5608. Von — Das politische Betragen der Schullehrer. — Religiöse Reform und gesellschaftliche Bildung. Von S. — Zeitungsnachrichten aus: Karlsruhe, Kurhefsen, Berlin, London, Presburg. Einladung zur Subscription. -- Anzeiger. — Briefwechsel. — Bruchstücke aus einer Rede, beim Abschiede des Jahres 5GV8 Von!>"'2 (Beschluß.) Die Weit also naher sich jetzt von Tag zu Tag immer mehr dem GotteSgesetz, und dabei sagst Du, die Anstalten zur Gottesresidenz feien noch nicht da? Ziehe Deinen Blick von außen ab, und kehr' ihn nach innen, dem Zudenchrnn zu, vergleiche seine Stellung heute mit der. die «S vor Jahrhunderten, ja erst heme ein Jahr noch, eingenommen, und dann sag' mir, ob die Anstalten zur Gorresrestdenz noch nicht sichtbar sind? — Frage die Vater Deiner Narren nach ihren Schicksalen, die sie ob ihrer bewahrten Nationalität und ihres behaupteten Volksrhumeö zu dulden hatten, frage nach den Kämpfen, in denen sie darum fallend und aufstehend, sich durchzuschlagen hatten? — Ich will und, kann nicht die Blutstropfen zählen, die auf alle Blatter der Weltgeschichte, das jüdische Herz hingefpringt, als Zeichen der Treue gegen Gott und Glauben, ich mag nicht die Seufzer, als Nachegeister heraufbsschwören, die der jüdischen Drnst, ob des unsäglich erlittenen Leides alle enrstiebt sind, nichts davon am sirßew Tageslicht der Aussöhnung, damit die Menschheitdie ans jetzt warm an's Herz drückt, nicht erräthel Aber die Kampfplätze will ich Dir Jndenrhum hier kurz bezeichnen, die Du seit Deinem ersten Hineinwurfr unkevdie Völker durchschritten, damit Du begreifst Deinen Standpunkt jetzt. Du standest einst, als Reich mir Krone und Scepter den Reichen des morgen- und abendländischen HeidenrhumeS gegenüber, kämpftest diS Dir die Krone vom Haupte fiel, der Scepter in der Hand zerspitterte — der Kampf und die Niederlage waren nichts Gefährliches für den innekn Geist in Dir, denn eS betraf nur den Crdbesitz, sonst stand der Helle Mittag deS Wischen Glaubens, der stockfinster»' Nacht des HeidenrhumeS entgegen, und das Licht siegle, mußte siegen! — Du standest schon halb Geist, in Ser Luft schwebend, dem Mittelalter entgegen, eine Reli« gionSform sprang hervor, die sich an Deinem Gk den ausgrschliffen, und dann gegen sie zu Felde zog, der Kampf war diesmal nicht mehr um Reiche u.nd Länder, denn das arme, flüchtige Juda hatte schon keine; a^r um Principe und Ideen drehet sich der Kampf, die Menschheit kam zum Bewußtsein, und wollte den

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