Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1849-02-02 · 5 (2.2.1849) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
5 (2.2.1849)
Date
1849-02-02
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2625941-2626254-2626260--1742-2629411
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

Der zur Wshrrmg der ZntereMn des orthodoxem ZUdsNthNNis. Akedaeteur. vr. En och, Directorund Oberlehrer zu Altona. 5. Jahrgang, 2. Febrrrar 1849. > Altona. I L. Inhalt. Leitende Artikel: Bruchstücke aus einer Rede, beim Abschiede des Jahres 5608. Von — Wer wäre, und wer wäre nicht zu wählen? Von - r — Miscelle. Reise Bruchstücke ans einer Aede. beim Abschiede des ZahreS L«V8 Von Die Rede handelte von der Regentschaft GotteS in der Welt und wie sie immer von Menschen anerkannt worden und zur Geltung kommen müsse; «ine Hauprmaxime dieser Regierung ist die Liebe, und diese müsse der Mensch erwiedern.- I. — Du suchst, und weißt nicht recht, was Du von Leben, Kraft und Gur wählen, und als Dankopfer vor den Weltenthron hinlegen sollst? Greif' in den Busen, da schlägt Dir ein munteres Herz entgegen, jeder darin rollende Blurstropf', jedes darin schwimmende Frohgesühl, es sind Gaden Gottes, und in seine Hand trage das Herz, als Dank zurück, so hat's dis Thora befohlen: Lieb' den Herrn, Deinen Gott mir Deinem ganzen Herzen! Stützest Du sinnend noch Deine Dlirn auf die Hand, Nachdenken!) über das so eben von Dir Geforderte? — Freund, meine Forderung steigt nun noch höher, Du haltest die Hand an dem reckten Ort, unter der tiefen Wölbung des Eedankenhimmels, dieser war tausend mal in diesem Jahre, von Gram umichleierr, von Trauer und Kummer gedüstert, Wolkenschichren lagerten an ihm, und machten ihn schwarz wie die Nacht, und doch immer blitzte der Srern der Hoffnung frisch an ihm auf, Gottes Liebe auch erhellte ihn mir seinem lieblichen Morgenftrahl, bis endlich heul' die Sonne des Neujahrsrages freundlich von ihm herablächelr: nun, diesen Himmel Dcrucc Gedanken trage, als Gabe an den Altar deü Herrn hin, so will es Thora: icro Hz:. Und richtest Du fernerhin Deinen Blick nach außen. Dich verlegen fragend, was von den um Dich liegenden Gütern, Dn Gorc als Dank schuldest? Suche nicbr. Alles «st sein, denn all' Dein Gur trägt das königliche Wappen der Gottesliebe, des GorresschuheS auf sich, Znur dieien, Wappenbilde hast Du zu danken Deines Gutes Erhaltung bis jetzt, dieses königliche Jnstegel allein har daö Schicksal rejpekttrt, da es Heuer vielfach mir seinem schweren, welterschürkernden Tritt au Dir vorübergina. Throne und Reiche von ihrer Höhe riß, Landerreihe,, voll Segen und Blüche zerstampfte, und dennoch D«cb Dein Haus, Dem ur unversehrt, oder doch wemgslens ohne all' zu großen Schrden stehen ließ; darum mrc

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.