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Der treue Zionswächter · 1849-01-05 · 1 (5.1.1849) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
5 (1849)
Issue
1 (5.1.1849)
Date
1849-01-05
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Der ter. zur WrchL'-mg her ZsztereUerr Ves orthshsxen Zrrhenthums. Ned«oteurvr. Gnoch, Direktor und Oberlehrer zu Altona. MM s Jahrgang. s. Januar 1849. > Altona. I v'in r>:-v 6'' I. Don diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Freitags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist S P Ct. (2 Thlr.pr.,3Fl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpeditionen. Inhalt. Leitende Artikel: Preußen und Deutschthum. — Das ist jetzt an der Zeit? Von S. — Die Schule der Zeitereignisse. — Miscelle. — Zeitungsnachrichten aus: Berlin, Magdeburg, Westphalen, Breslau, Prag. Presburg, Ärakau. — Anzeige. — Briefwechsel. —- Preußen und Deutschthum. Gewiß, lieber Leser wirst du staunen, einen Artikel mit einer Überschrift, die jetzt in allen Zeitungen die Runde macht, auch hier zu finden? Staunen aber wirst Du noch mehr, wenn ich Dir sage, daß eS mir selbst sehr curkos schien, als ich mich genörhigt sah. Dir so Etwas vorzuführen. Zu Deiner Beruhigung will ich Dir aber versichern, dvß ich keineswegs gesonnen sei. dich auf einen der Plätze hinzusühren, wo jetzt die Tagesbegebenheiten verhandelt werden. Nicht will ich Dir zumurhen, daß Du mit mir märkische Sandsteppen betretest, und mir da nach der nordischen Hauptstadt folgest, damit Du hörest, wie die im Ge/ Heimen thqtigr Tamarilla Pläne schmiedet, um sich an die Spitze Deutschlands stellen. Noch verlange ich von Dir, daß Du mich nach der Residenz des Bockbiers geleitest, um die Ranke der Gegenparthei zu hören. Eben so wenig brauchst Du zu fürchten, daß ich Dich an den Donanstrand versetzen werde, wo das Schwert aller Zeirbewegung Hohn spricht. Am allerwenigsten aber gedenke ich in der Mainlust mit Die umherzuwaudeln, und Dich durch die Erzählung der Reden in der PanlSkirche zu ennuyiren. Alles dieses hast Du nicht von mir zu erwarten. Ich bin ein schlichter Jude, und bin darauf so stolz, daß ich es vorziehe mir Dir von unserer Nationalität zu reden, als Dich mit politischen Ereignissen zu unterhalten. Wie aber, fragst Du, theurer Leser, wohl, hänge jüdische Nationalität mit einem Preußenthume und Deulschthum zusammen? Sind dies nicht zwei einander nezirende Elemente? Was die erste Frage betrifft, muß ich dir ganz beipflichren, auch mir schien es unvereinbar, ja undenkbar, die jüdische Nationalität in einem Preußen- und Demschthum aufgehen zu lassen. Doch die Männer welche sich stets in ihrem eignen Intressr unS als Wortführer aufdrängen wollen, und unaufgefordert sters mit ihrem Rache da sind, und Pläne für das Wohl (den Untergang) deS Zudenthums schmieden, diese Männer halten -S wol für möglich, ja. für norhwendtg, daß die jüdische Nationalität sich verlöre in einem Preußen-Deursch-Slaveurhume u. dgl. Hierin liegt aber auch dis tiefe Anschauung dieser Männer. Zudenthum ist ihnen zur Zeit ein leeres Wort, welches ohne Besitz »nd Macht sich nicht zum Ansehen erheben könne. Es b-ecer ai,o

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