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Der treue Zionswächter · 1848-12-22 · 51 (22.12.1848) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
51 (22.12.1848)
Date
1848-12-22
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der zur WrchvMig her ZNterefserr des orthodoxen ZndenthAMs. Nedaeteur: vr. En och. 4. Jahrgang. 22. Deeember 1848. I Altona. I V1.E) )!>O) s'A 51^ Bon diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Freitags, ein Bogen. Das Abonnement ans ein Jahr ist 5 Zt Ct. (2Thlr. pr., 3Fl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen nnd ZeitungS-Erpedttionen. Inhalt. Leitende Artikel: Das Chanuka-Fest oder die Freiheitslampe. — Beschlüsse, welche von den Abgeordneten der rsr. Gemeinden KurhesscuS in den Versammlungen vom 2l. 22., 23.» 21. Nov in Kassel gefaßt worden sind. — Die Klagen über die Verdcrbniß der Zeit- — Zeitungsnachrichten aus: Hessen-Cassel, Preußen. — Anzeiger. — Briefwechsel. — Das Chanuka-Fest oder die Freiheitslampe. ZedeS Volk, jede Nation feiert ihr erstes Entstehen.^ Die erste Errungenschaft ihrer Selbständigkeit ist eine heilige Erinnerung, die durch kein Geschick verwischt werden kann, und der Tag, an welchem ein Volk seine Freiheit erkämpfte, bleibt noch für die späteste Generation ein Freudenrag, an welchem sie mit neuer Kraft für ihren Beruf sich rüsten. Auch uns Zuden fehlreS nicht an solchen denkwürdigen Ereignissen, unsere seit Jahrtausenden bestehenden Geschichte ist reich an Tharen, die glänzend bekunden, wie eifrig unsere Ähne» ihren göttlichen Beruf zu erfüllen strebten, wie sie mit Hinrenansetzung ihres Lebens die göttliche Lehre und dadurch ihre Selbstständigkeit zu erhalten suchten. Durch diesen Heldenmmh unserer Ahnen, dem wir noch unser jetziges Bestehen verdanken, haben wir jetzt nicht nur Feste, die unö an unser Entstehen als Volk erinnern, sondern auch solche, welche Zeugniß von der Wiedererlangung unserer durch Tyrannen unterdrückten Freiheit ablcgen. Zu dieser Art der Feste gehört die Chanuka-Feier. Ueberflüssig ist eS, hier die historische Entstehung dieser Freiheirsfeier zu erwähnen. Welcher Jude wird nicht die Heldenthaten derMaccabäer wissen? Wem ist nicht in Erinnerung, wie der alte, begeisterte mir seinem Häuflein in*s Gebirge sich zurückzog, und da, dem Gesetze Gottes lebend, den Befehlen des Tyrannen Hohn sprach? Wer kenne nicht den Löwenmurh dieses Greisen, der m«t jugendlicher Kraft den Mann, der der göttlichen Lehre spottete, in Feindes Gegenwart erschlug? Wer weiß nicht zu erzählen, von den siegreichen Schlachten, welche daS geringe, ungeübte Häuflein der Maccabäer gegen das kampfgeübre syrisch,ägyptische Heer erfocht? Wem endlich ist unbekannt, wie diese gorlbegeisterren Helden dru jüdischen Staat von der Fremden Herrschaft befreiet-» und ein selbständiges, jüdisches Reich wieder herstellten? Unnütz wäre eS also, hier daS allgemein Bekannte zu erwähnen. Statt dessen wollen wir lieber uns vergegenwärtigen, was die Ursache des Kampfes war? und welchen Erfolg diese kühnvollen Unternehmungen hatten? Wir hoffen, aus Beiden eine bedeutende Lehre für die Gegenwart zu nehmen, zumal da d-e Anknüpfungspunkte zwischen der damaligen u. jetzigen Ze»r

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