Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 49 (8.12.1848)
- Date
- 1848-12-08
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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-^^ -»M 392 W» . Anzeiger. —^o-ESkyZSWss-v«^— Wolf Fuchs auS Fuchsstadr bei Würzburg, wünscht von seinem Sohne Elieser, einem Zögling an der rn'c' zu Preßburg, von dem seit drei Monaten kein Brief an seine Eltern gelangt ist, der sich aber bis dahin immer als ein braves und folgsames Kind gegen d'eselben bewährte, aus der peinlichen Verlegenheit um ihn befreit zu werden. jenige, welcher sich fähig fühlt, diese drei Aemter vollkommen bekleiden zu können, beliebe sich in frankinen Briefen an Unterzeichneten zu wenden, wo das Nähere zu erfahren ist. Die Hauptbedingungen, welche man zu bemerken bittet sind, daß der sich zu Meldende nnverheirarhet, so wie auch examinirt, hauptsächlich aber über seine Religion und moralische Aufführung glaubwürdige Zeugnisse beibringen muß. Schwerin, am 7. Nov. 1818. ' Heimann Nuben Levy. Es bedarf wol kaum der Erwähnung, daß unser Zions-Wächter, der in einigen Wochen seinen 5. Jahrgang beginnt, ungestört fortfahren wird, in bisheriger Weise zu erscheinen, zu wirken. „Orient" und "Zeitung des Judenthums", die einzig noch vegitirendcn unjüdischen Blätter, mißgönnen ihm freilich das Leben, haben cs zum 10. Male wenigstens ihren Lesern verkündet, das verpönte Organ der Orthodorie wird jetzt gewiß zu cristiren aufhören. Aber sie vergessen, daß wir in Wahrheit Vertreter der vrthodoren Interessen des Judenthums, daß so lange dieses noch gefährdet, oder angegriffen erscheint, unser Bestehen gerechtfertigt, nothwendig gefordert, somit auch zugleich gesichert ist. Die aufregenden Weltverhältnisse sind freilich nicht geeignet, dem ernsten Gange religiösen Lebens, ruhiges Gehör und Aufmerksamkeit zu verschaffen; die politischen Interessen nehmen so sehr jegliches Gefühl, jegliche Herzens¬ und Geistcsregung in Anspruch, daß augenblicklich dem religiösen Felde nicht leicht genügende Aufmerksamkeit geschenkt werden möchte. Aber eben deshalb, weil wir unser Organ nicht gleichfalls zn einem Tummelplätze politischer Leidenschaften hergcbcn, wie dies in den genannten Blättern bis zum Ucberdruß der Fall, eben deshalb, weil uns die religiösen Interessen auch jetzt noch wichtig genug, nicht zu kleinlich erscheinen um neben dem politischen ein eignes Feld zu behaupten, dürfen auch wir mit Gewißheit darauf rechnen, von unfern Lesern nicht mißmuthig bei Seite gelegt, aufgegeben zu werden. Das politisch freie Deutschland bietet den vrthodoren, jüdischrc.igiösen Interessen, einen so weiten Kreis des Denkens Formens und Schaffens, daß wir darauf rechnen dürfen, gerade jetzt den wahren Standpunkt, für unser bisher durch äußere Verhältnisse beschränktes Wirken gefunden zu haben. Nun denn, wir werden fortfabrcn, werden ausharren. Schließlich nur noch den geehrten Herren Abonnenten die Erinnerung, ihre Bestellungen für das kommende Semester bei den Löbl. Post-Ämtern und Buchhanvlungen, und durch diese an die Buchhandlung von A. Lehmkuhl in Altona, so frühzeitig zu machen, daß eine Unterbrechung in der Versendung nickt stattzufinden braucht, zumal die zu spät aufgegebenen Bestellungen nicht immer vollständig effcctuirt werden können. Die Redaktion. Briefwechsel. K—gaffcr No- HI. Das direkte Antworten müssen Sic mir dringende Fälle ausgenommen, erlassen. In dem Worte malige benutzt; von Ihrem Onkel babe dir?krcn Brief von aus erhalten; dock für jetzt abgcrathen. — S. A. in W Erhalten^ Aber w^bcckd jetzt so spärlich? Und L- S? Auch zu guten Zwecken darf das Heilige nicht profanisirt werden, Druck: Gebrüder Bonn in Altona»