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Der treue Zionswächter · 1848-10-11 · 41 (11.10.1848) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
41 (11.10.1848)
Date
1848-10-11
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der zur Währung Her ZntereUen des orthsdoxen Zudenthunrs. Redakteur: vr. En och. Jahrgang. II. Setober 1848. > Altona. I V7.7 7*' Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Freitags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5P Ct. (2Thlr.pr.,3Fl. 30Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Expeditionen. Inhalt, Leitende Artikel: Der Wille Gottes in der Natur, zur Nachahmung und heheren Verpflichtung. Bon Rabb. I. Ehrlich. — Fragament einer Rede, gehalten oöi 'o in Deutz. Von Israel Schwarz. — Auf welchem Gebiete des neuen Deutschlands soll die deutsche Volksschule erwachsen? — Zeitungsnachrichten aus: Berlin, Lemberg, Ungwar Comitat. — Preßburg (Im Monat April). — Anzeiger. Briefwechsel. Der Wille Gottes in der Natur, zur Nachahmung und heheren Verpflichtung. i Von Rabb. Z. Ehrlich. Einer zärtlichen Mutter gleich, die liebevoll ihren Säugling pflegt und lehrt, so die allpflegende Mutter-Natur. Sie ist nicht nur die Pflegerin aller lebenden Naturen, sondern auch die große Lehrerin. Schweigend, tönt mächtig ihre Stimme in des Forschers Ohr; ein Wonnegarten, den der Höchste gepflanzt zur Nahrung seiner Kinder zum Vollgenuß; Ueberfluß mit Schönheit gepaart und Segen mit Anmuth. Alles ladet zum Genüsse ein; Alles ruft: genieße! Erkenne, danke dem Spender! labe den Körper, stärke deine Seele! Du zweien Reichen Angehöriger! friste das Vergängliche, bilde, veredle das Heilige, Unvergängliche; der Lockung üppiger Schönheit widerstehe. Wohl und Weh entscheidet dein Wandel und Gang. Du wähnst zwar, des Lebens Weh, des Lebens Wehrmuth geht an der Krücke, schleppend sein Gang, es erreicht dich nicht. Nicht so, mein Lieber! Das ist väterliche Liebe, das dich erwartet, deinen Rücktritt vom Laster zu erleichtern, die Strafe schleicht nur, um mit gestärkter Kraft dich treffen zu können! Daher die Leuchte der Tugendbahn, dir zu zeigen, sie, die dir als Führerin gegeben, erhalte sie in ihrem Glanz, daß sie nicht verdunkele, nicht verglimme, nicht erlösche.!! Das große Buch vor dir aufgeschlagen, vom unerschaffenen Meister gezeichnet; die göttliche Schrift von der Allweisheit geschrieben — die große Schöpfung, in diesem Werke der Allmacht! Lese! Beherzige! In diesem großen Spiegel strahlt der Glanz seiner Majestät, in der unendlichen Schöpfungskette vom größten bis zum winzigsten Geschöpf erschauest du die Allweisheit, seine Vaterhuld und Güte. Alles ruft zur Anbetung, zur Bewunderung, Alles drängt sich dir auf zur Bewunderung; trotz seiner Unsichtbarkeit unseren Sinnen, erscheint er unserm Geist in seiner Allgegenwart als Welten-Schöpfer, als Lenker und Regierer! Mit vielfacher Blindheit sind die geschlagen, die dem

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