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Der treue Zionswächter · 1848-09-01 · 35 (1.9.1848) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
35 (1.9.1848)
Date
1848-09-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der zur Wahrrrng der ZntereGen des orthodoxen JndeAthnnrs. Re-acteur. vr. Enoch, Direktor und Oberlehrer zu Altona. 4. Jahrgang. 1. September 1848. j Altona. I n"-)O '4 Äon diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Freitags, ein Bogen. Das Abonnement ans ein Jabr ist 5 Cr. t 2 Tblr. pr.. 3Fl. 3NXr.) Man abonnirt der allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeituiigs-Crvckltimien. Inhalt. Leitende Artikel: Reformistische Umtriebe. — Auf welchem Gebiete des neuen Deutschlands soll die deutsche Volksschule erwachsen? - Zeitungsnachrichten aus: Reformistische Umtriebe. I. Als wir in unserem jüngsten Berichte „von der Elbe" yie Hoffnung aussprachen. daß unsere Gegner uns bald wieder Gelegenheit geben werden, ihr unjüdrsches Treiben auszudeekcn, glaubten wir nicht, daß dieselbe sich sogleich realisiren werde, und daß wir so bald auf das von unfern Reformisten angeregte Thema, eine allgemeine deutsche Synode zu bilden, zurückkommen werden. Doch was Wunder? Leben wir nicht »n einer Zeit der schnellen Handlung? Reift nicht in Und sollten unsere Neologen hinter diesem zeitgemäßen Treiben. Zurückbleiben? Auch sie bestreben sich mir Dampkeskrafr schnell jeden von ihnen entworfenen Plan zu .realisiren^auch sie wollen sich in der Zeit der Thalcn als Männer der Thar zeigen, und nichr wie bisher, in einer bloßen Polemik ihre Kräfte verwenden. Offen treten sie nun hervor mit ihren Ansichten, verschleiern sich nicht ferner unter dem Deckmantel äckrer. jüdischer Religiösität, und gestehen offen e«n, daß lene zu berufende Synode den Zweck bade, zu entscheiden ob das Formgesetz (?) noch religiös bindende Kraft habe, od.r nicht? Wahrlich, wir freuen uns mir dieser Offe'iher; akeir, freuen uns mir dem Geständnisse, daß das §a»;e bisherige Treiben nur eine bloße Chimäre war, dag man etwas Anderes wollte, als man vorgad, daß man nicht solche Kleinigkeit, als Abschaffung der hebräischen Gebersprache, der unbiblischen Festrage, der Sabbarhsbesttmmungen u. dgl. bezwecke, sondern, daß man das sie durch?cv gelehrt, dem Volke gegeben, und durch Tradition erhalten wurde, festhälr, während ein anderer der liebevollen Bequemlichkeit huldigende Theil, längst schon das göttliche Gesetz verlassen har. Ist das n«chr Ursache genug, daß eine allgemeine deutsche Synode sich entscheide, ob sie das göttliche Gesetz anerkennen wolle oder nichr, vom Neuen das unserer Ahnen ausrufe oder verwerfe? „Das »st also des Pudels Kern" --Nichts Geringeres, als das Wesen des Iudenlhums mit einem Alhemhauche wegzublasen, ist die Aufgabe der Synode. Und welche Norhwendigkeit erheischt dieses plöhli - e offene Hervorneren mit der so lange zuruckgehalreueit

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