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Der treue Zionswächter · 1848-08-25 · 34 (25.8.1848) · page 8

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
34 (25.8.1848)
Date
1848-08-25
Page
– (sequence 8)
Language
German
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denn so bchagt es mir. Also keine Nabbinerversammlung. Allein der Zeitgeist zeigte auch, daß eine gewisse Ordnung nothwendig ist, daß man Freiheit und Willkür wol von einander zu unterscheiden bade, und daß der Einzelne, damit Vieser sich nicht ans Kosten jener erhebe, nun sich doch in manche Beschlüsse fügen müsse. Damit jedoch auch die Rechte des Einzelnen wieder gesichert werde, so soll dieser in Berathung mit der großen Menge seist Urthcil abgeven; alsdann aber den Beschluß der Majorität als bindend anerkennen. Und siehe, unsere Zeitumftände bleiben nicht zurück; auch sie sagen : es ist Noch, daß wir uns vor der Willkür schützen und wahren, wir müssen Zusammenkommen, wir müssen uns vor Indifferentismus und Zelotismus, welche beide uns jetzt Gefahr drohen, schützen, wir müssen daher haben — eine Synode. (.-veschtuß folg:.) Norwegen Zn der Sitzung des norwegischen Storthing vom 18. sind Daa's schon im vorigen Storthing gemachten Vorschläge wegen Veränderungen des 8. 2 des Grundgesetzes dahin. 1) daß der 8. folgenden Zusatz bekomme: »Alle christlicl en Religionssekten genießen überall im Reiche freie Religions- Übung», und 2., daß der letzte Passus des §., »Die Juden sind ganz und gar ausgeschlossen vom Eintritt ins Reich", außer Kraft gesetzt werde, trotzdem, daß die Constitutionscommittee ihnen bcitrat, b.ide verworfen worden, der erste gegen 8 Stimmen, der zweite mit 59 gegen 43 Stimmen. (S. H. Z.) Anzeiger. Derselbe nimmt jüdisch-religiöse Mittheilungcn gegen I s Sgr. Gebühren für die gespaltene Zeile auf. Die Redaction. Im Selbstverläge des Verfassers ist erschienen, und zu be- Uebcrsetzung deS Pentateuchs zu entwerfen, hier genügt, und 272,7^ 222."! "2 27 D des Oberrabbiners I. F. Meklenburg zu Königsberg, in Preußennebst deutscher Uebersehung, z-r »5? von Dr. Cosmann. Die Tendenz dieser neuen Thora-Ausgabe ist bekanntlich' dem längst ausgesprochenen Wunsche, eine neue, wortgetreue, zugleich aber der traditionellen Auffassung genau entsprechende Drei Vorträge, gehalten in der Synagoge zu Hürben von H. Schwarz Wir verfehlen nicht auf die «Drei Vorträge-- rc. des bekannten, würdigen Hrn. Rabb. S. zu Hürden aufmerksam ru machen, das Zeitgemäße mit wahrhaft Religiösem vereinend den gerechten Ansprüchen des denkenden, frommen Lesers gewiß Genüge leisten werden. Dr. Freifladt in Königsberg in Preußen wünschr einige Knaben in Pension zu nehmen. Das Nähere brieflich. Briefwechsel. B- Erhalten, bitte um Fortsetzung. — L. V, Die C. Buchhandlung will nicht darauf eingehen. — Gin F. Die Zeitvcrhältnisse müssen das Gerügte entschuldigen. — Nabb. c.. Wir werden aus allen Kräften dagegen anstrcben. Verlag: H.c r ol L'schc Buchhandlung in Hamburg. Druck: Gebrüder Bonn in Alrona-

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