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Der treue Zionswächter · 1848-08-18 · 33 (18.8.1848) · page 8

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
33 (18.8.1848)
Date
1848-08-18
Page
– (sequence 8)
Language
German
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Schranken zernichtete, verschaffte auch den Juden die lange ihnen entzogenen Rechte. Nicht ist ferner der Jude beschränkt in der Wahl seines Berufes, frei und ungehindert kann der Einzelne, in der Hoffnung einst den angemessenen Kreis zu finden, seine Anlagen entwickeln, und ist nicht genöthigt, wie bisher, zu seinem eigenen, wie zum Nachtheil Aller seine Kräfte innerhalb eines ihm angewiesenen Gebietes zu vergeuden. Durch diese erlangte Freiheit ist zu erwarten, daß das Judenthum nicht ferner belästigt werde von einer Legion Verbildeter, die die Unzufriedenheit mit ihrer eigenen Lage, wie den innerlichen Zwiespalt mit sich selbst sofort als ein allgemeines, aus dem Glauben hervorgegangenes Uebel betrachten, wodurch dieser Alle, das Wohl des Einzelnen selbst bezweckenden Verbesserungen zn erfahren hätte. Vielmehr dürfen wir mit Zuversicht behaupten, und mit unserem ältesten Lehrer ausrufen: 4 w. Nur Gottesbegeisterte, nur die, welche Triebfähigkeit in sich verspürenwerden sich in der Folge der Gotteslehre weihen, .^nd das Judenthum wird nun ohne Parteikämpfe^ Huhig seine vom Beginn ihm gewordene Aufgabe erfüllen; denn auch in unserer Zeit hatte das Streit und Spaltungen herbeigeführt. (Beschluß folgt.) Anzeiger. Derselbe nimmt jüdisch-religiöse Mitteilungen gegen Sgr. Gebühren für die gespaltene Zeile auf. Die Redaction. Zm Selbstverläge des Verfassers ist erschienen, und zu beziehen. vnrch sämmtliche Buchhandlungen, (auch durch die Redaktion d. Bl.) des Oberrabbiners I. F. Meklenburg nebst deutscher Uebersehung, n »I7 'whm von Dr. Cosmann. Die Tendenz dieser neuen Thora-Ausgabe ist bekanntlich, rein gramatikalischer und lericographischer Grundlage bastrt, ist jedes willkührliche Verfahren ausgeschlossen. Es ist somit dem längst ausgesprochenen Wunsche, eine neue, wortgetreue, zugleich aber der traditionellen Auffassung genau entsprechende Uebcrsetzung des Pentateuchs zu entwerfen, hier genügt, und bedarf als Werk selbst kaum noch der weiteren Empfehlung. Durch alle soliden Buchhandlungen, in Altona durch A. Lehmkuhl, ist zu beziehen: Drei Vorträge, gehalten Ln der Synagoge zu Hürben von H. Schwarz Rabbiner. Wir verfehlen nicht auf die «Drei Vorträge« rc. deS bekannten, würdigen Hrn. Rabb. S. zu Hürben aufmerksam ru Dr. Freista-t in Königsberg in Preußen wünscht einige Knaben in Pension zu nehmen. DaS Nähere brieflich. Briefwechsel. Z. Z. Min A. Wir haben Ihre Wünsche entsprochen uud werden gerne das Unsrige beitragen; von Dr. F. sollen uns fernere Mittheilungen erwünscht sein. »70-. Das Private war uns überaus lieb und erwarten Ferneres.- M> L. K. Bitte mn stete Fortsetzung- Zo- — Das Schweigen ist unbegreiflich. Verlag - Herol d'sche Buchhandlung in Hamburg. Druck: Gebrüder Bonn in Alton«.

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