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Der treue Zionswächter · 1848-08-11 · 32 (11.8.1848) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
32 (11.8.1848)
Date
1848-08-11
Page
– (sequence 3)
Language
German
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851 W» »ZS Sendschreiben an das teutsche Parlament in Frankfurt a. M., für die AuSsprechung der Judenemaneipation, und ein offnes Wort an den christlichen Clerus. Von Israel Schwarz, stuä. tkevl. (Beschluß.) so ist es aber noch eine traurige Lächerlichkeit, uns das -um Vorwurfe machen zu wollen, was, während wir cs hoffen, unsere christlichen Brüder nach ihrer festesten Ueberzeugung schon längst besitzen. Ob wir aber einen körperlichen Messias oder nur einen geistigen erwarten? gewiß, wir gestehen es ja gerne zu, daß dieser in das Reich der historischen Wunder gehört, und dann lasse man doch die Gottheit handeln und opponire nicht gegen ihre zukünftigen Zwecke. scheu und mystischen Ansichten bindend wäre, sondern nur als Tradition in seinen ceremoniellen Culrus, da ist er unser Codex, den wir als unantastbar verehren Hat ferner unsere Opposition, der es nie an Dassen gegen uns mangelte, kurzhin den Satz aufzusiellen gewagt, daß wir treu an unserer Religion haltend, gar nicht in den Staatsdienst ausgenommen werden können, und nicht um Ehrenstetten und Fürstendienst unser Heiligstes auf Erden, handelten wir doch dann als wahre Sklaven, die selbst ihre individuelle Freiheit im Glauben Veit, nun da kann — und was vermag ma» «ich, w der gute Wille nicht fehlt — da kann gewiß auch durch andere Mittel dem Gesetze ganz unbe-chatei ubgeholfen werden. Fassen wir bei unserer Lehre den Schluß, daß. ,e strenger und größer die religiöse Observanz sei, desto nützlicher es dem Staate selbst sein wird, weil desto mehr die Laster sinken, die seine Anordnungen umionst zu verpönen suchten. — — Werfen wir nun aber auch einen Blick aus das Leben der Juden, so werden wir die Erfahrung machen, daß eS im Allgemeinen verhältnismäßig aus einer größeren Stufe der sittlichen Ausbildung, als das einer jeden andern Confession stehe, da eben ihr ilrcnges Cecemontenwesen und ihr Glaube es ist, die sie frugal und human herandilden. Die Gebrechen aber, die man theilweise an ihnen erblickt, die hat der Staat durch sein Hemmen jeder freieren Entwicklung selbst ver>chulder. Und nun, hochherzige Volksvertreter! des teuischen Reiches smöusie Hoffnung! werdet auch die eln.c mu Unrecht ve>folgten Haustern-. Verschmäh: es inchi.

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