Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 31 (4.8.1848)
- Date
- 1848-08-04
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der z u r ZTahrrmg drr Zntcreffcn des vethedexen I«deNthAMs. Redaeteur: I)r. Cnoch, 4. Jahrgang, ä. August 18^8. j 'Altona. I :b W 3L. Inhalt. Leitende Artikel: Sendschreiben an das knitsche Parlament rc- Von Israel Schwarz. — Israels Trost ans der Name überhaupt, aus seiner Geschichte besonders. Von Jac. Ehrlich. — Zeitungsnachrichten aus: der Tauber, dem Würtembergischcu, Wien, Papa. — Anzeiger. — Sendschreiben an das tentsche Parlament in Frankfurt a. Nt., für die AuSsprechung der Indenernancipation, und ein offnes Wort an den christlichen Clerus. Von Israel Schwarz, stuck. tkeol. *) Hochzuverchrende allgcschätzte reuksche Volksvertreter! Kaum seid Ihr, edle Männer, angelangl an dem Platze Eurer Bestimmung, kaum vermogret Hhr a) Wir verfehlen nicht. Las geehrte Lesepüblikum dieser Blätter auf das unter obigem Titel jüngstens zu Heidelberg erschienene, vom Sohne des geschätzten Hrn. Rabb. Schwarz zu Hürben verfaßte Schrisrchen, reffen erster Theil wir hiennt . angchörig. frei bekenn^ sowol in Bezug auf das zeitgemäße und gelungene Schrifkchen. als auch auf fernere in diesen Blättern noch zu erscheinende Arbeiten, dem geneigten Wohlwollen nur die Pläne Eurer Verhandlung zu ordnen, kaum durchblickret Ihr das Chaos der Wnns.be, Begehren und Forderungen, die von allen Länder , wo d'e reiirfleht auch um die so oft verwehrte Gnade,,gäbe, um em Gehör für seine Herzens,vorke. O! oerzeihr es diesem Unglücklichen, daß er keine Gelegenheit, die sich ihm günstig zu gestalten scheint anwendunqslos vorübergehen läßt, weil sich eine solche so überaus selten ihm dardieter. Und wahrlich! der schon so viele Jahrhunderte unrer Euch Wohnende glaubt gewiß jetzt den Ort gesunden zu habe», um für seine Freiheit Euch angehen zu dürfen, um sie jetzt fordern zu muss en, da Ihr es doch Euch zur Hauptaufgabe machtet, diese dem teutschen Vaterlands, und vielleicht einer ganz fremden Nation darzureichen. Männer des reutschen Volkes, zu Euch blickt jetzt, vertrauend auf den hohen Zweck, den )hr Euch zu lösen setztet, vertrauend aus Euer Rechcsgesühl dar Auge des gesammren, teutschen. Judemhums. Gestützt auf sein uraltes, Zeit und Nationen überlebendes Glaudensbekenntniß, entquollen qus dem Borne der ewigen-Wahrheit, deS lautersten Lichtes, drr heiligsten