Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 20 (16.5.1848)
- Date
- 1848-05-16
- Page
- – (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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160 M» Freie Städte. Frankfurt. Wie es allen Anschein hat, wird in der constituir.nden deutschen Nationalversammlung, trotz mannigfacher Bemühungen kein jüdischer Abgeordneter sich befinden. Sollen wir es offen aussprechen, so sehen wir in dem Factum weder etwas Befremdendes, noch weniger irgend eine Ungerechtigkeit. Die verschiedenen Religionsbekenntnisse als solche, sollen, brauchen in der Nationalversammlung nicht vertreten zu sein; die künftige, bürgerliche und politische Stellung der Juden aber ist eine bereits entschiedene Thatsache, und ist diese um so bedeutungsvoller, als sie überall vom Volke ausgegangen und sanktionier worden ist. Von einer Zurücksetzung, Seitens des Volkes, hinsichtlich der Wahl, kann demnach nicht die Rede sein, um. so mehr , da auch in numerischer Beziehung das Resultat nichts Ueberraschendes bietet. Ob aber die Idee, einer später zu berufenden, eigenen jüdischen Nationalversammlung zur Regulirung der religiösen und der mit demselben zusammen - und von demselben abhängenden bürgerlichen und staatlichen Interessen ganz zu verwerfen, möchte sehr zn bezweifeln sein, und möchten wir anregend wenigstens diesen Gesichtspunkte der Erwägung und dem Urtheile erfahrener Männer der jüdischen Verhältnisse, anheimgeben. Anzeiger. Derselbe nimmt jüdisch-religiöse Mittheilungen gegen Sgr. Gebühren für die gespaltene Zeile auf. Die Redaction. Sehr interessante Neuigkeit! (41) Bei F r. W i l h. G r u n o w in Leipzig ist so eben erschienen und in allen Buchhandlungen zu haben! Aus dem Ghetto. Ge schichten von Leopold Kompert. Inhalt: Judith die Zweite. — A!t Babele. — Schlemiel. — Die Kinder des Nandar'e. — Ohne Bewilligung. — Märchen aus dem Ghetto. In der modernen Phrase des Judenthums, aus seinen Zum na.l sten 4. Juli 1848 wird ein unverheirarheker junger Mann gesucht, der guten methodischen Elementar- und Religionsunterricht ertheilen, den Kantor- und Schachtcrdienst versehen kann; auch deutsche Vorträge zu halten befähigt ist. Bei ganz freier Station bringt die Stelle 110 E ein. Äddressen franco an den Unterzeichneten Vorstand. Lüthorst bei Euubeck, 1848. S. Ro feilsiteirr. In Commission bei E. Gehrich und Co. in Crefeld ist er- Das Testament unter der Benennung und Schenkung. Nach rabbinischen Quellen bearbeitet von L. Bodenheimer, Consistorial - Obcrrabbiner. Drittes Heft. Die Schenkung. Briefwechsel. — m. Sind Cie cingeschüchtert, oder M. K. in P- Ihrem Wunsche soll fortan genügt werden. Rabbiner e — Wohl zu entschuldigen, aber nicht zu rechtfertigen. H. in B. Nächstens; gerade diese Entschiedenheit war nöthig. C. Buch- Druck: Gebrüder Bonn in Altona.