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Der treue Zionswächter · 1848-05-09 · 19 (9.5.1848) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
19 (9.5.1848)
Date
1848-05-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
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1-18 W-s 1) Trage die Geschicke Deines Vatclaudcs in warmem Herzen! -'Der brave Mann denke an sich selbst zulehr!" Was der Erzieher im Gefühle har. das har er «anz . das ,st icin, das ist er selbst; das wird auch aber Gesinnungen. Darum Sympathie mir den Geiuhlen Deines Volkes, Nationalq.-suhl. dieselbe Denk« und Empilndlingsweise, leben Uiwr nur «n dem Varel lande , sondern an dem Varerlande. von dem Vareilande. Haupt acblich mir Solchen ist das Zusammenleben für uns ein Genuß und ein Glück; nur bei Solchen haben w«r im ganzen Umfange das angenehme Bewususem, in Ab sich l auf unsere Empfindungen verstanden zu werden, d. h. gleiche Empsindungcn berühr die Liede gegen Familien- und Volksverwandce, nächst der Einhcir des Bluts und der Abstammung, ha»p:,ächilch aus dieser Gleichheit der Empfiudungsden- — Wo immer Einheit der Gesinnung vorhanden ist, da ist auch diese innere Gemeinschaft des Seins und Lebens: wo z. D. Mitglieder eines Staates in dieser Welse verbunden sind, da ist der Staat nicht bloß ein äußeres Zusammensein derselben, sondern eine Einheit sagen: ein Wort ein Mann, d. h. wo nur eine Gesinnung in Vielen ist, da auch im Grunde nur eine Person in Allen ,st. 2) Entwickle in Dir und den Deinigen vorzugsweise , was die edle deutsche Natur in und an sich hat! Wir sind Erben unserer Vorfahren. Erben ihrer Gesct ichre , ihres intellektuellen, moralischen und religiösen Standpunktes, ihrer Tugenden und ihrer F.Hdas Alter nicht umbilden. Aber wir können unsere Verhältnisse, die Tugenden und Laster der Zeitgenossin und unsere eigenen mir Bewußtsein auffassen, unsere sind sic: Wahrheitsliebe, Frc-Heitklicbe, Mannhaftigkeit und Mmh, Ernst und Gründlichkeit, Treue, Fleiß, Religiosität. Man könnte diese Tugenden deutsche nennen: „demsche Treue, deutsche Redlichkeit. deutscher Fleiß, ein deutsches Worr, ein deutscher Manu." Diese Eigenschasleu entwickle in Drr und den Demi gen! Dann bist Lu ein Deutscher, Deiner Vorfahauch von D«r das bedeutungsvolle Spriclnvorr: „Gott verläßt kernen Deutschen Flatterhaftigkeit, Feigheit, SchmelchAei, Kriecherei und Tücke, Doppelzüngigkeit, Freigeisterei passen daher für keine» Sterblichen wen«; Seele zuwider. Nur wahne man nicht, daß die genannten Tugenden n«chr auch bei Engländern und Franzosen verkamen, wenn auch in anderer Art, anderer Färbung und Mischung. Was und wie es bei und in ihnen recht und gut ist. so nicht deswegen bei uns, und umgekehrt. Achtung vor sider Nationalität! Was dem Einzelwesen die Individualität ist, ist bei in anderen! Ader halte auf Deine Nationalität, die Deurschheit, deutsche Volksrhümlichkeir, deutsches Volks» thum. — Einen Menschen rödrcn, ist eine einzige

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