Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 13 (28.3.1848)
- Date
- 1848-03-28
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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»HD 100 lehren dock die Dramen humanitär, ist bock: '-27?>55) 'i-'i -1-2 -171^-1 ft'-i 1> 7'-27i ftö -s->5^ ein in der ll'.dlsckcn Religion beglaubigter Satz, — fast alle Hilel, nickt wenn er ein Gesetz der ->-wft erfüllte, 'ft-i? ft'? : >^ftc ,^1? '-ft ''-2-ft 7t> 2-- 72N öiw!> ft?'- 7nv-i ,ft.7'ft;-7 ftm-7 , ft'? '21-7 >-2-ft ift> ftpz^i ftc-- u. wenn wir drn Zweck irgend eines Gesetzes nicht auf- Kern der Religion an, und die lüdiscke Religion hört aus, eine jüdische zu sein, so nur die kleinste Umwandlung m ihren weirgedchnten Kreisen vvrgekt! Reformation im Zudenrhume ist also nicht nothivcndig, nicht möglich! Wo haben wir die Ursache dieser Reformationssuchr zu suchen? Seit wann schreibt sich ihr Anfang her? Wer kennt nicht, wem lebt nicht im Gedächtnisse ,en« schreckenvolle Zeit der Verwüstung, der manchsalrigcn Gräuel, jene Zeit roher, unmenschlicher Wichtig löste, wer schreckt nicht noch jetzt zurück vor dem biutrorhcn Bilde der französischen Revolution! Unerhört beispiellos in der Geschichte steht sie da, ein Schreck- und Warnungsbild für ave Zeiten! Und wie wir wissen, der Srurm der Revolution verrobte, Ruhe und Sicherheit, politische und kirchliche Verhältnisse, wurden wieder auf ihren alten Fuß gesetzt, ein dichter Schleier, gewoben aus Mensckenblur und Lcichendusr, ahmte nicht alles äffisch nach, er wollte nicht glänzen durch teilweise Lossagung vom Glaubensich dem Juden für die jüdische mir. Für die christliche Religion trat nun Politik und K«rche in die Schranken und dre gewohnte Achtung ward bald hergestellr; im Iudenrhum hingegen, da stemmte sich Nichts dem Drange der Neuerungssucht eurgegen — und das Unkraut wucherte fort. Nun aber wirst du fragen, hatte der Jude nicht schon im sechSzehnren Jahrhunderte ein Beispiel großartiger Kirchenrevolurivn, und warum folgte er damals nickr? Ack, damals fiel es dem Juden, dem vielfach gedrückten gar nicht ein. daß etwas außer dem Bereiche seiner Religion, außer dem Bezirke seines Ham Unvereinbares da, und das. und die Ueb-rzeugung von der Trefflichkeit Göttlichkeit seines Glaubens, bewahrte ihn vor Ansteckung! Das Errheilen des Bürgerrecht» an die Juden hingegen (28ren Januar 1790) verschaffte der französischen Revolution, einen bedeutenden Anhang, und dieIudenheir, die sich der Gesammtmaffe vereinigt sah, folgte (.wenn auch nichr ganz, doch zum Theile) der Meinung der Menge! — Der Ursprung der Reformation ist also füglich in der französischen Revolution zu suchen! Und nun woher diese weite Verbreitung der Reformation? Woher? Unstreitig daher, daß die sorglose Orthodoxie ihre Kinder, diese zarten, jedem schädlichen Einflüsse blosgestellren Pflanzen, der Erziehung nevloger Lehrer cnsertraure — denen e« natürlich mehr darum zu thun war, ihre Gesinnungen, ihre Grundsätze zu verbreiten fvltzupfianzen; als »n ihren Zöglingen treue Anhäuger der Orrhodopre heranznbilden!— Lebe wohl, grüß' mir mein liebes D.mit seiner strengsrommen jüdischen Einwohnerschaft. Dein Freund Alvraham Hübsch. Verrrünftiger Rath des einfältige» Schulmeisters. (Beschluß.) Und somit nehme ich denn vom „Israeliten" und von den *sCorresvondenten gerührten Abschied, weil wir sobald nicht mehr auseinander stoßen werden.