Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 10 (7.3.1848)
- Date
- 1848-03-07
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Himmel wissen, und fühlen bas belohnende Elysium in unserer Brust. Wenn aber das Herz, der Demant in der Schöpft,»,gekette, mir seine,» herrlichen Ansprüchen, prächtigen Attributen , engelgletchen Fähigkeiten das Triebwerk niederer Launen, eine Puppe und das Spielwcrk der feilen, physischen Genußsucht wird-, wenn aus den Trümmern der edlen Gefühle das kolossale Marmorgcdäude Menschenverachlung daselbst sich erhebet, wenn der Egoismus als Beherrscher und Sieger, den Adel der Tugend am Triumphwagen mitschleppend, aüdo»r lyrannisirr; wehe, wenn, wo heiliger frommer Gorresglanbe. der Götze Unglaube »nit seinem Ckepticismus herrscht, wehe, dreifaches wehe, wenn in dem Garten. Lcurseligkeir,. aufrichtiges Mitleid, Wohlwollen, die als Opfer auf dem Altar der Menschheit dargebrachk »verben. reifen sollten, die giftigen Pflanzungen Neid, Mißgunst, Scheelsucht, Haß. Gefühllosigkeit daselbst wuchern, wehe, wenn der nimmersalte Vielfraß, Lkidensckaftsdracke. in der Höhle des Herzens seine Behausung gefunden. sich nährend und mästend vorn Birne der erwürgten Unschuld. Dann nistet Unruh, Unfricd sich daselbst ein, die Hyäne, Verzweiflung, mir ihren» Gefolge von Schwermuth und Unruh bemeistern sich desselben, und ein ewiger Krieg, ewiger Zwiespalt hat in seinem Innern angefangen, der nie enden wird, er ist uneinig mir seiner Seele, uneinig mit der Welt und uneinig mit seinem Gorre. Wollen wir nun einem solchen Verderbniß Vorbeugen und eines PräservativmittelS uns bedienen, so »nässen »vir fragen, welches der eigentliche Trieb zu dieser Maschinerie sei? Und zu oft drängt sich die Erfahrung uns auf, daß gerade die Leichtgläubigkeit des unbefangenen Kindes die Quelle fei, »voraus dieses entspringt. Das »och nichts Böses ahnende Kind, das die n»,§u»s!»» kerk» noch nicht erkennt, wird leichrllcker dadurch hineingclockr in den Strudel des Lasters; es spielt das Kind sicher und wohlgemurh unter den Blumen, bis es vom Bisse der giftigen Schlange aufgeregt, die Gefahr ober schon den Höhepunkt erreicht har. Eme unerläßliche, heilige Pflicht muß es uns also sein, das verlockende Lasier in jeder Form und Gestalt als gefährlich anzusehe»», daß man es als den größten Feind betrachte und dagegen Maßregeln ergreife, und nur wie des heiligen Sängers Wort in GvNes Gesehen ausrichriq, vollkommen gläubig sich bezeuge; dann »vird in Erfüllung gehen daS von Gott r2'2^i Iv» v'p'2 ^2 daß dieses ihr ^erz nur sei, mich zu eh»fürchrer, unp meine Gebote zu befolgen ihr Leben lang, damit es ihnen und ihren Nachkommen wohlergehe. Die Judenfrage. Von Z-l D-k. . ,222 j'tssMp;ö»2» 2222 j'mw 2222 c« 2222 »2222 .22s, 22,2, 22s, '2 vft 22b Diese Worte richtete der Mann Gottes 2^'2y, nach dem Midrasch (2'» '2 222 22702) an die ersten Schismatiker im Zudenkhume, Korach und seine Rolle, und diese Worte richten auch »vir in einer ähnlichen Beziehung an die jüdischen Schismatiker unserer Zeir. Diese stellen so eine Menge Fragen auf, wir aber haben einen Gort und eine Thora, und dar»,,,, kann es für uns nur eine Frage geben. Alle diese sogenannten Zeikfragen, als die Beschneidungsfrage, die Sabbarhsrage, die Speisegesehefrage u. s. w. sind insgesammr sorvol als jede einzeln, für uns blos diese einzige Frage. Zudr oder Nichrjude das ist die Frage, und diese einzige für uns mögliche Frage wollen wir in den verschiedenen Formen, in die solche gestellt wirb, auf unfern, Skandpuncke zu beantworten suchen. Wir machen mit der allgemeinen Form dieser Frage den Anfang. 4. Was ist Iudenthum? 1.-W2 22c 5'f> »Vve» 2cft c22c 22 2^221 2722 2:2 ( r ft» 2»cfl2I) Die Sprachverwirrung, die zur Zelt des Thurmbaus unter den »Menschen entstand, har sich in unserer Zeit, indem von den sogenannten modernen Juden so viele Thürine in der Luft a»,fg führt worden, auf eme eigenthüinliche Weise erneuert , und anstatt daß damals für jede Sache oder jeden Begriff verschiedene Wortzeichen entstanden, entstehen jetzt verschiedenartige Begriffe, die durch ein und dasselbe Wort bezeichnet »verden; der Erfolg ist aber derselbe: 22k» »222 22c wpc». So geht es auch mit dem Worte ,,Züvei»shum." Alle führen es im Munde, aber Zeder bezeichnet etwas ganz Anderes. Es könnte komisch sein, wenn es nicht so schmerzlich »väre, dem Thurmbaue der B. G. zuzusehen, »vie die Meister vom Gerüste herabrufen: wir wollen Positives, wir wollen