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Der treue Zionswächter · 1848-03-07 · 10 (7.3.1848) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
10 (7.3.1848)
Date
1848-03-07
Page
– (sequence 1)
Language
German
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Der zur Wrrhrrrng der Interessen des orthodoxen Jndrnthnrns. (Mit Königl. Dänischem Privilegio.) Verantwortlicher Redaeterrr: vr. Enoch, Direktor und Ode. lchrer zu Altona. 4. Jahrgang. Altona, den V. Marz 1848. Bon diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstag, ein Bogen. Das Abonnement ans ein Jabr ist 5 fl Ct. (2 Tblr. pr..3Fl. 3VXr.) Man abonnirt der allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpedirionen. Inhalt. leitende Artikel: Schule, Arbeit. Wohlthätigkeit u. (Yemeindeversaffung. die wahrhaften Schwerpunkte des Wirkens ortheorer Nabbinen. Bon Dr. I. — Die jüdische Jouralistik. Bon —n— Das menschliche Her;. VonDawid Brüll. Die Judcnfrage. Bon J-l B—k. — Metr. Bibelübersetzung. -- MiScclle. — Curiosum.— Zeitungsnachrichten aus: Mecklenburg-Schwerin, Kurhessen. Bayern, Bnrgprcppach, Elmshern. — Anzeiger — Briefwechsel. Schule, Arbeit, Wohlthätigkeit und Gemeiudeverfaffung. die wahrhaften Schwerpunkte -es Wirkens orthodoxer Rabbiuen. . Von vr. I. (Fortsetzung.). . , Aber rroh ihrer hohen Bedeutsamkeit, ihreunendlichen WerrheS ist eS die Schule nicht allein, von 'der das orthodoxe Zudentknm in Confiicte mit den Interessen der Gegenwart, Kräftigung und Förderung seiner selbst zu erwarten har. Denn eS ist eine hinlänglich anerkannte, durch Vernunft und Erfahrung gleichmäßig bewährte Tharsache, daß jede sittliche Hebung durch religiöse Bildung, ohne gleichzeitige Sorge für die leibliche Wohlfahrt, auf hockst unsicherer, schwankender Grundlage beruhet. Wre sehr aber d:c-. selbe Ansicht auch im Iudenthum durchaus begründet sei, dafür bedarf es wol kaum das pf» ^7?r', sowie deS 'ri s'NI;77> und vieler anderer hieher gehöriger Belegstellen als Beweise. Tkärigkeit und Arbeit im Allgemeinen, Erwerbsrhärigkeir, Derriebfieiß fpeciell, werden vom Zudenkhnme überall so dringend gefördert, werden als Grundpfeiler der Religion m»r angesehen '1-1 vv -rio , daß über den religiösen Werth derselben kein Zweifel mehr obwalten kann. Aber wie daS Arbr«rsverhälrniß der )etzrze,r in seinen mannigfachen Anforderungen und Gestaltungen, in seinem ttzeiliveisen Confltkre gegen die Lehre aufzufaffen, wie daS orthodoxe Indenrhum keineswegs auf die Arbeit verzichten, vielmehr sich derselben aiS mächtigen Hebels zur Förderung de» eigenen Interesse» bedienen darf und soll, daS ist es, was uns i-tzr vorzüglich beschäftigen soll. Wir dürfen, wir sollen, wir wollen Arbeit; aber nur um ihrer selbst willen, nicht zur Realisirunq anderer, fremdartiger, ja feindseliger Endzwecke. Die bezüglichen Institute der Neuzeit als da sind: Handwerksvereine, Arbeit - Nachweisungs- Anstalten und ähnliche mehr, würden an und für sich selbst vom orthodoxesten Standpunkte aus, keiner Emwendung unsrerseits zulässig sein; allein sie sind selten in dieser reinen, uneigennützigen Absicht gegründet, werden noch weniger von den jetzigen Leitern dieser ursprünglichen Idee gemäß gehandhabr, sind vor Allem

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