Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 8 (22.2.1848)
- Date
- 1848-02-22
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Der zur Mahrrmg de? ZntercMm des orthodoxen IndrnthAMS. (Mit Königl. Dänischem Privilegie.)^ Verantwortlicher Redacteur. l)r. (5 »och, 4. Jahrgang. Altona, den 22. Februar «848. 8. Inhalt. Leitende Artikel: Schule, Arbeit. Wohlthängkeit u. Gemeindcversaffnng. die wahrhaften Schwerpunkte des Wirkens orthdorcr Rabbinen. Von Dr. I. — Die Hannonic. Eine Betrachtung von Hrn. David Leopolv Straffer. — Toleranz moderner Rabbinen. — Metrische Bibelübersetzung — Wahlsprüche und Sittenlehren des Orients. V. S- Horowitz ans Tarnepol.— Zeitungsnachrichten aus: Mecklenburg- Schwerin. Preöburg (2ter Brief). London, Jerusalem. — Briefwechsel. Schule. Arbeit. Wohlthätigkeit Und Gemeindeverfaffnng. die wahrhaften Schwerpunkte de- Wirkens orthodoxer Rabbinen. Von vr. I. Unsere Zeit ist Allemehr, als'«ine Zeit der De quemlichkeit und beS Müsstgganges; und wäre ein Vorwurf gegründet, so ist es unbedingt der einer zu großen Rührigkeit, eines zu unstaren Streben-. eurer zu allgemeinen und raschen Thäligkeu. Was daher Menschliches und Irdisches in dieser Zeit lebt, von derselben getragen wird, vermag sich ihrem allgewaltigen, gestaltenden und bildenden Einflüsse nicht zu entziehen, muß vielmehr wie in einen ZauberkrelS hurelngebannr den Gesetzen ihrer Entwickelung selbst blindlings und willenlos folgen, stck unterwerfen. Nur was göttlich und ewig, dem wohnr eine höhere Kraft mne, das ist VW einsm Geiste, vq« buräidrum gen. der so stark nnd gewaltig daß selbst V»e Zeit mir ihren Einwirkungen spurlos an «hm vorübergebr*n. daß düng mit dem Staube Geborenen es bewerkstelligen soll. Die Religion als solche, ln »peoit; die lüd-sche aber, ihr wohnet lene höhere Kraft inire. sie ist durchdinnnach Iahrransenden zählt, har unwiderruflich es bewahrheitet, eine Erfahrung, die nur dem ersten Werden gleichen Ursprungs, har hinlänglich es gelehrt, daß Nel'g'on. jüdische Religion von der Zeit zwar mstnirk, aber nie beherrscht werden kann, daß menschlicher Einfluß sie äußerlich zwar beschränken, me aber zn erschüttern, zu verdrängen vermag, daß ans den verschieals stolze Verm-ssenhe»r einer-, so wie eine khörichte Furcht andrerseits, wenn Diese im kindischen Ueber-