Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 5 (1.2.1848)
- Date
- 1848-02-01
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 94% known words query
- IRI
…/2625941-2626200-2626206--1277-2628894- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
»Z» SV welche >c^r ich also lese: ^2-)2 7pf> örö V»?VS' T»c?L' T«e:k> 2^2 ör'. Ellw äugen, d. 14. Dec. 4817. Es braucht wol solch' ein Unternehmen und solch' ein Schreiben keinen Commentar. Solch' ein V2Z und zu solch' einem Zweck, zeigt nicht nnr das edle Herz, sondern auch dey jüdtsch-orthodoren Sinn! Tausend Segnungen mögen dem ultbekannten und ungekannt sein wollenden Geber, von dem beschicken werden, vor dem es'weder einen Unbekannten, noch etwas Unbekanntes giebr. Mr«. Ungarn. Presburger Briefe. 1. Bei den Journal - Machinationen, und der Schreibseligkeit der Jetztzeit, wo die Unberufensten in die Tagsposaune stoßen und mit dem Geifer ibrer Verleumdungssucht. achtbare Männer und Gemeinden besudeln, ist es kein Wunder mehr, wenn die öffentlichen Organe in Mißkredit kommen, und ihnen jede Unparteilichkeit a priore abgesprochen wird. Dieses traurige Schicksal haben hier zu Lande vorzüglich )ene Zeitschriften, die das sogenannte reformirte Iudenthum vertreten, deren Redakteure jedem, noch so falschen, erlogenen Berichte, unbedingten Glauben schenken, wenn Referent nur den alten, jüdischen Glauben abgeschworen und gegen eine orthodore Gemeinde zu Felde zieht. Solche Zeitungsarfikelchen aber, die dem Verfasser wenig Ekre bringen und die Blätter desto mehr beschmutze», werden bei uns entweder gar nicht gelesen, oder verlacht und für das gehalten, was sie wirklich sind, für das Gescribsel eines angehenden Literätchens, das ans Langeweile und anS Mangel geistiger Produktivität an solch elendem Geschmier sich literarisch zu üben gedenkt! Saubere Erercicien! Kann aber ein Redakteur nach authentischen Quellen fragen, und muß er nicht alles für haare Münze annehmen, was ihm ans der Feder eines antijüdischen Referenten zufließt —? Allerdings! Nun möchten wir gerne wissen, warum denn diese Correspondenten, die mir ihren Adleraugen selbst das Nichteristirende sehen, und auf Alles was hergebrachte Sitte und Brauch ist, ihre sarkastischen Pfeile zu schleudern wissen, nicht auch mrsere guten Seiten sehen, und blind, stockblind sind gegen das, was in unserer frommen Gemeinde nicht selten zum Wohle der Jugend und der Menschheit, wenn auch nicht niehersterissen. doch aufgebaut wird? Was uns betrifft, sind wir der festen Ucberzeugung, daß unter den orthodoxen Gemeinden, ohne modernen Gottesdienst und Kanzelredner viel mehr des Guten gewirkt, geleistet und gestiftet wird, als in den aufgeklärten Communen, wo man nicht selten in der Abschaffung eines oew schon eine woblthätige Stiftung sieht, rurd Mt dm»Untersagen des Schulklopfens und Mizwothausrufens schon der leidenden Menschheit geholfen zu haben denkt, /-v -fb ovo« verz ist unser Wahlspruch, ohne »ach außen viel Lärm zu schlagen. Wie sehr jedoch unsere Gemeinde bemükt ist den'Bestrebungen nnb Forderungen der Zeit, so weit diese dem Glauben und der Religion nicht zuwiderlaufen, nachzukommen, mögen übrigens auch die vielen Verbesserungen und zeitgemäßen Reformen die jetzt im Spitale vorgenommen werden, verhängen. Diese mildtkätige Stiftung der Kat seit einer langen Reihe von Jahren fo viel zum Wohle der Menschheit beigetragen, daß man die segensreichen Bestrebungen des Löbl. Vorstands zu jeder Zeit anerkennen mußte. Außerordentliches aber Kar diese Anstalt in den letzten Jahren, wo der abnorme Gesundheitszustand die Zahl der Kranken, jährlich auf' 5Z0 und darüber steigerte, geleistet. ES sind aber auch durch diese außerordentlichen Anstrengungen alle Kräfte erschöpft nnd alle vorhandenen Mittel abgenutzt worden. Die Wäsche, die Linnen- und Bettzeuge gingen zu Ende- Pie Lokalitäten wurden zu enge und zu sehr beschränkt, was eine gänzliche Umgestaltung der innern Organisation des Hauses nöthig machte. Don dieser Notbwcndigkeit überzeugt, und von dem edlen Eifer, der Menschheit;n nützen, angeregt, ließ der owestets unermudende K. Ppphm., Vorsteher dieser Stiftung, im Vereine der übrigen Herren Vorsteher einen Aufruf an die verehelichen Glaubensgenossen in der Presburger Jsraelitengemcinde ergehen, worin er den Plan zur/ völligen Renovirung des Spitals vvrlegt, nnd die die Bemittelten und Reichen zur gefälligen Mitwirkung, zu freiwilligen und hochherzigen Spenden ans-