Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 51 (21.12.1847)
- Date
- 1847-12-21
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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- Emden 1× ep/1044505
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keinem Zweifel unterworfen war, daß sie nämlich aufgehört, Juden, daß die Principiey der freien Gemeinden die ihren seien. Mögen nun auch Interessen und Rücksichten diese Herren bewogen haben, ihren Austritt weder einzugestehen, vochin der That n, rechtlich vorzunehmcn. eine solche Stellung zu behaupten, wird für die Dauer und Lange der Zeit unmöglich, und gesegnet, dreifach gesegnet der Tag. au welchem die, welche die Rückkehr standhaft.verweigern, entschieden und ganz ans unserer Mitte scheiden. Hannover. Emden. Unsere Rabbinerwahl ist so gut als erledigt anznscl>en. Die Gemeinden der hiesigen Landdrostei nämlich haben den Dr. Isaakssohn, bisher Rabbiner zu Frankfurt a. d. Oder zum Landrabbine» erwählt, und ist es keinem Zweifel unterworfen, daß der Lauddrofteibezirk Osnabrück in demselben Sinne wählen wird. Der Gewählte wird in einigen Wochen zur Abhaltung der Probepredigt hiesclbst erscheinen. Als zweiter Wahl- Eoncnrrent war allseitig Herr Bezirzsrabbiner I. Löwenstcin zu Gailingen anerkannt, dessen zahlreichere Familie aber bei dem nur mäßigen Einkommen der Stelle , die Wähler zum Gunsten des Erstgenannten stimmten. Beide Nabbincn indeß gehören der vrthodoren Richtung des Iudcnthums an. Kurkürstentl>um Hellen. Cassel. Dieser Tage hat l)r. Fenchtwavg, Rabbiner zu Oeningen, früher Eoncnrrent um die hiesige Nabbiuerstoüe, und als solcher von der Negierung ^gewünscht, dem V. A. die Mittheilung gemacht, wie er sich nicht ferner als Bewerber um gedachte Stelle angesehen wissen möchte. DieWahl schwankt daher diesen Augenblick nur, falls nicht neue Candidatcn hinzugczogcn werden, zwischen Hrn. Rabb. Lipschütz, den die Negierung verzieht, und Hrn. Fasset 'der dem V. A. genehmer wäre. Preußen. Halberstadt, 7. Der. (Antwort an Dr. Philippsohn in Magdeburg, ans die Erklärung in No. 49 der „A. Z. d. 2.") 4. Es ist eine Unwahrheit, daß ich bei -euer Versammlung kein Depntirter war, dieses ist von dem dies. Vorstande gegen einen ähnlichen schmutzigen Artikel in No. 282 der Magdeb. Zeitung genügend gerügt. (Vgl. No, 28L derselben Ztg.) Ich fordere den Vorsteher, Hrn. M. S. Nathan, ans, mir zu erklärenob er nicht bei unserer Ankunft gesagt hat: „Halberstadt sende zwei Depntirle,"- ob er mir nicht als Depntirter einen Eintrittszettel eingehändigt, ich fordere den Vorsteher, Herrn Friedberg auf, mir zu erklären, ob ich nickt zweimal als Depntirter im Protokolle ausgenommen und verlesen bin, ich fordere eben denselben dringend auf, mir zu erklären, ob er nicht über die Fassung meines Protestes mich eigends gefragt. Es ist ganz unter meiner Würde, um „Nachsicht" bei solchen Deputationen zu bitten, »nd würde ich mich wohl gehütet haben, wenn nicht als Depntirter, in Liese Versammlung einzntreteu. Ob der Dr. Philippsohn ..mehrere" der hiesigen Vorsteher darüber befragt, erlaube ich mir in Zweifel zu ziehen; einer derselben ist sein Schwiegervater. 2. Es ist eine Unwahrheit, wenn mir die Worte in den Mund gelegt werden, ..ich sei nie;n .Worte gekommen," ich habe vielmehr nur gesagt, „ich sei gerade in ienem Augenblicke nicht zu Worte gekommen", habe auch gleichzeitig die Ordnungsliebe und Unparteilichkeit deS Herrn Friedberg gebührend anerkannt. So lange mir nicht nachgewiese» wird, worin das Gewäsch und die ganz nutzlosen und gar nicht dahingehürenden Bemerkungen des Dr. Hildesheimer bestanden, muß ich.diese Worte als Verlänmdnng betrachten. 3. Von den ca. 20 gerechten Vorwürfen, welche ich in meinem Proteste vor das Forum der Ocffcntlichkeit brachte, »ersucht der Dr. PH. einen einzigen zu beantworten, ich bemerke hierauf: 1. Es ist faktisch unwahr, daß daselbst von einem Religionslehccr die Rede sei. 2. Es ist ebenso faktisch unwahr und eine Mortvcrdreherei, wenn mir die Morre in den Munv gelegt werden, es wäre von dem Dr. P. behauptet, „daß ein Schächter, der Trefa gegessen, nicht abgesctzt zu werden brauche" , ich sagte daselbst, LnMe hätte dies als ein nnbeden--