Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 51 (21.12.1847)
- Date
- 1847-12-21
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Per Organ i»r Wahrung -er Interesse» -es ortho-orcn Iu-cnthnms. Mik Königl. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Redakteur: l)r. En och, 3. Jahrgang. Altona, den 21. December ,847. -W 51. Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. DienstggS, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist 5 st (Li. (2 Thlr. pr., 3Fl. 3N2r.) Man abonnirt der allen lödl. Postanltern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpedttionen. Inhalt. Ans e- Vorträge über Hoschea l, 2l—22, v- Jetto Seite 4M Halberstadt ............ . 4l,-4I6 Aus einem Vortrage über Hoschea 2, 21-22. Von Jetko. Mqn ist gewöhnt, sobald das geoffenbarte Gesetz, die Thora, schriftliche und mündliche Ueberlieferung genannt wird, in ihrer, großen, inhaltsvollen, strengen Bedeutung sich sogleich nichts Anders zu denken, als willenlose Gebundenheit. Einschränkung, Entbehrung. Entsagung. Davor bebt nun das Herz zurück, als würde ei» scharfes Schwerdt gezückt, den Lebenefaden der Selbstständigkeit quf einmal zu zerschneiden. Auf- .zngcben alle Wünsche und Neigungen, um nur zu denken, wie eine meisternde Vorschrift gebietet, ganz zu vergessen, daß man selbst einen Wstlen har, um nur : auf das Wort eines oft ganz unbegreiflichen, weit von dem unftigeu entfernt liegenden Willen zu hören, sich einklemmen zu lassen in die engen Grenzen einer, wie es scheint, klemlichen Weit von abwägendeu und abmessenden Regeln, wo jedes Vergnügen, jede Freude knapp und spärlich an den Fingern adgezählr wird, während Lust und Hang znm Genüsse bei jedem Schritte in die Welt stets neuen Reiz und lockende Einladung findet — daL will dem Sinne so leicht nicht eingehen. Man hat sogar einen Widerspruch aufgefunden zwischen dem Rechte, seinen Verstand gebrauchen zu dürfen, und der Verpflichtung, einem außer demselben liegenden Gesetze Gehorsam leisten zu müssen. Da haben wir, heißt es, auf der einen Seite das Gefühl unserer Kraft. Bewußtsein unsers Willens, vom Schöpfer selbst uns tief ins Herz gelegt, heilige, unverwelkliche. ewigblühende Pflanzung seiner Hand; Gebrauch des Verstandes. lebendige Thäkigkett des Geistes, rief eindringendes Nachdenken, weit um ü<t) greifende Auffassung der gesammren Natur, der unabweisbare Drang des Forschen«, der unsättliche Durst des Wissens sind Gaben, welche dem Menschen als Eigenrhum (verliehen, als Merkmal angeboren sind, die also zu gebrauchen höchste Pflicht ist. Iluf der andern Seite heilige Schrift, Gesetz der Thora. Zügel anregend dieser Kraft, H-mmniß unseres WollenS. S» oft üe.tp menschlichen Verstände mir un,