Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 48 (30.11.1847)
- Date
- 1847-11-30
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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tnng nach erhaben sein über die Angriffe der Halb, und Ganzgelehrten der Aehtzeit, und doh^ strebt man mckr von'ullen Seiten^' »ihren Einsinsi, den'. Elnfinß dcS Gesetzes'zü''^ä'mrift'rn H^'' //" - °'"'"Arv'rahaw^" an^vorreteffmn>. wöbl sind sie "eliHrbcn Mer^e^Hngk»^e ^e^ey"' 'Dji mir sagst, kL wvl khun? und welcher Vornnd Nachkhkil entspringt diesem ihrem Thun? Wohl finden fick Rabbiner: . die verblendet genug sind, in ihrer blinden und zertrümmern zu wollen, und das Wort der Propheten 'Nt' es hat seine Bewahrheitung gesunden. Za d«e, welche d«ch mit Gur und Blut ver, .stammte, gvrrgcbörene Religion; es ist gekommen die Zeit des fi'I), die Zeit der falschen Lehrer, die da anfstellen falsche Zeichen und Beweise, und die sagen: kommt, laßt uns dienen fremden Göttern, laßt unS stöhnen der Götzcnreftrmarion! — Und kennst Du, mein junger Freund, die Strafe des -rpc hur? Der fürchterlichsten Todesstrafe ist er verfallen, aber k,«n weltlich Gericht ist da, das den Stab über ihn bräche, nun so möge denn walten die Gerechtigkeit Gottes, er wird die nicht unbestraft lassen, die Schmälerung seines Gesetzes als Mittel zur Befriedigung ihres Ehr» geizes gebrauchen! Aber aus welcher Absicht mögen sie eS wvl thnn? Nun Awraham, das ist sehr leicht zu beantworten. Auch sie sagten wie btt, als sie den steilen Berg der Grsetzgelehrsamkeit sahen, wie hoch er sei und wie schwer zu erklimmen, „mir schwindelt"! und da war Niemand, der ihnen zurief: Klettert nur zu, Ihr «erdet ihn erklimmen, der Schwindel wird sich im Klettern schon verlieren! — Und so blieben sie denn fein drunten und dachten: Erklimmen kann ich den Derg nicht, nun so will ich ihn denn abrragen, da- Werk ist großartig und bringt mir Ehr' und Ruhm, und ist der Derg einmal abgetragen, dann kann ich recht bequem, ungehemmt und ungehindert vorwärts schreiten; frisch auf also, zu Werke? — Und tn ihrem Kn,idtnmüHe rafften sie einiges Gelöste o»f, warfen es^weir vom Perge weg, und „es wird gelingen eS ist ge'iungcn?" jauchzten sie in ihrer kindischen Sieges Euch schon kleine Sreinchen Löcher in die Hand drükken, wie wollt Ihr mir den großen Felsblöcken fertig werden? — Aber rhörickt wie sie sind bedachten sie eS nickt, schrieen viclmrhr aus vollem Halse: Zhr lieben Leute, hört eS, wir, wir haben den Berg um einige Sreinchen ärmer gemacht! — Die Blöden und Befangenen staunten sie an, und «hre Absicht war erreicht! Aber die Narren, hatten sie denn die Sreinchen verruchter? Nein, weit weggcschlcudert hatten sie sie; fromme, gottgläubige Seelen gingen hin, klaubten sie auf und schlossen sie dem Berge desto fester an, und der Berg, er stand, er steht da, erhaben über das Zr, dische.' trotzend der Vergänglichkeit, verachtend die Angriffe der Popanz! Und welcher Vor- oder Nacktheit entspringt diesem ihrem Thun? — Viel Vorrhcil. aber bei weitem mehr Nachthcil. — Viel Vortheil? fragst Du staunend. — Nun ja mein lieber Awraham viel Vorrhcil! Sieh nur jene Gcmürher, die vorher wohl durchdrungen von dem Feuereifer ihrer Religion ihre Trefflichkeit beherzigten und rief fühlten, die Hände jedoch träge in den Sckvoß legren, ohne für jene nach Außen zu wirken, diese werden jetzt durch der: Aufstand dieser mrdeuie,, schütteln von den Gliedern, und wirken und kämpfen und siegen! das ist der große Vortheil, von dem ich sprach! — Und nun der bei weitem größere Nawkheil. O, der zeigt und äußert sich in den meisten jüdischen Gemeinden, denn fast m den meisten giebr es Blöde und Befangene, die, die Bcrgstürmer und Steinchcnabreißer bewundern und anstaunen. Holla, wir wollen auch Bergabtrager werden, man soll uns auch unter den Steinbrechern nennen! Sie rennen los auf den Derg und zerschlagen sich die Köpfe. — Das, mein Lieber, die Entfremdung vieler Gemächer von der Heu ligen Religion, Zank und Zwiespalt in den Gemeinden, das ist der übergroße Nacktheit, der dem Thun dieser Neuerungssückrigen entspringt! — So sprachst/ so dachtest und so denkst Du! Du siehst also, mein Lieber, daß jene Zeit meinem Gedächtnisse noch nicht entschwunden, daß das Echo