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Der treue Zionswächter · 1847-11-23 · 47 (23.11.1847) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
47 (23.11.1847)
Date
1847-11-23
Page
– (sequence 1)
Language
German
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O r gay WLM WWW . r»r Wahrung -er Interesse» des ortho-oren In-enthums, Mil König!. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Redaeteur. vr. Cnoch, Direktor und Oberlehrer zu Altona. 3. Jahrgang. Altona, den 2A. November L847. 47^ Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, ein Dogen. Das Abonnement, ans ein Zabr ist 5K Ct. (2 Thlr. pr., 3Ft. 30Lr.) Man abonnirt der allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungö-Erpeditionen. Inhalt. Freiheit und Sklaverei. Meditation von R.. . . Seite 377 Auszüge ans den: Rabbinischen Gutachten für die Erinnerungen aus meinem Leben. Von Philalethos * 380 Worin uwie soll unterrichtet werden? V- Graser -- 28l Zeitungsnachrichten aus Nehna, Schwerin. München. Erlaugen . . . . . . .... . . . ... ..382 38 t Freiheit und Sklaverei. Meditation von R. Da^ ganze menschliche Leben ist ein Kampf der Seele gegen dar Unvollkommene, und ie .länger sie kämpft, je mehr gewinnt sie an Kraft und Hoheit, je würdiger wird sie ihres Daseins und der Unsterblichkeit eines schöner» Lebens. , Zn unS allen liegt der Reiz zur Sünde; er liegt m unserm Fleisch und Dim, er liegt in unserm Temperament, er liegt in unfern sinnlichen Neigungen, er ltegr in den Umständen, die uns umgeben. Aber auch i» uns allen liegt der Reiz zur Heiligkeit, zur Tugend; er, liegt in unserm von Gott kommenden und zu Gott aufstrebenden Geiste, er liegt in unserer Erkenntniß der beseligenden Wahrheiten der Religion und in dem Gefühle für DaS waS recht und gut und edel ist. Fleisch und Blux müssen -inst Staub und Asche werden; die Seele allein ist ewig und geht über das Grab hinaus, höheren Bestimmungen entgegen. Das Zch. welches in mir denkt und will, ist nickt Fl-'sch und Blut : eS ist die wunderbare Kraft, welche über den Körper und den Staub herrschen soll, über den es sich triumphirend erheben muß. Folglich ist jede Sünde ein schreiender Widerspruch der menschlichen Natur. Die Seele, zur Herrschte geboren, ist dadurch dienstbar dem elenden Staude, der ernst abfällk und modert. Fleisch und Diur^ die niedrigen Werkzeuge des Geistes in dieser Welt, regieren den Menschen, der sie regieren sollte. Die Sünde maHr den Menschen zum gemeinen Thiere, baden bloßen Reizungen seines Körpers folgt. Der Zsraeiire. durch Gottes Work belehrt und zur besonder» Heiligkeit berufen, soll am wenigsten ein Sklave von seinen irdischen Neigungen und Lüsten sein. Er soll sie beherrschen; sein Körper soy der Sckavc, sein Geist der Freie sein. Die Freiheit aber ist nicht-' Anderes, als die Selbstständigkeit unserer Seele und ihre Unabhängigkeit von den sinnlichen Begierden. Nur Der ist frei, der mchr

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