Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1847-11-02 · 44 (2.11.1847) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
44 (2.11.1847)
Date
1847-11-02
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
90% known words query
IRI
…/2625941-2626146-2626191--1151-2628755
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

O r gan zur Wahrung -er Interessen -es orths-oren Iu-enthums. Mir König!. Dänischem Privilegio. Berautwortlicher Redakteur, vr. Gnoch, Direktor und Oberlehrer zu Altona. 3 Jahrgang. Altona, den 2. November 184T. 44. Don diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dien-tagS, ein Vogen. Das Abonnement auf «in Jabr ist 5 A Ck. (2Thlr. pr.. 3Fl. 30Lr.) Man abonnirt de» allen löbl. Postämtern, soliden Buchhandlungen und ZeitungS-Erpeditionen. Inhalt. Trennung. daS äußerste, doch nothwenöige Mittel. Bon Jehudi.Seite 353 Cassel. FelSberg, Wien. Triest. London, Jerusalem »3ä5 368 Briefwechsel....» 380 Trennung, daS äußerste, doch nothwendige Mittel. Zur Beachtung, vornehmlich den orthodoxen Rabbinen gewidmet. von Zehudi. Mögen wir uns auch noch so sehr dagegen sträuden, e» unterliegt keinem Zweifel mehr, die Zudenheit uäherr sich immer mehr und mehr, und zwar in raschen Schritten einer entscheidenden Krise. War es dem aufmerksamen Beobachter längst schon nicht zweifelhaft, wie die Krankheit, di» da- Hau- Jacob, herbetgeführt durch einen Zusammenfluß der verschiedenartigsten Ereignisse und Umstände, ergriffen, keine vorübergehende sei, vielmehr stettiefer in dainnere Mark eine- Tbeilcs der gemeinschaftlichen Familie dringend, sich bereitzur unheilbaren gestaltet, mußte man nothgedrungen zu der Ueberzeugung gelangen, wie hier rheilreise vorbeugende Paliakivmittel nicht nutzbringend, die Gefahr weder beseitigen, noch deren weitere- Vordringen beschränken konnten, wie einzig und allein durch eine Radikalkur, wenn auch nicht die Befallenen» doch wenigftendie noch Gesunden, die Gesammcheit zu retten, so bleibt nichtmehr übrig, al» dem, was lauge schon in de- Herzeninnersten Tiefen verschlossen» was alle Gläubige in Israel schon längst geahnt und gefühlt, auszufprechen sich aber gescheuer, endlich Wort und Ausdruck zu verleihen, hem Worte wohlüberlegte und gereifte, aber dann rasche und entschiedene That folgen z» lassen. Wir «ollen hier nicht rechten mir denen, die zunächst durch da-Zutrauen ihrer Gemeinden, durch eigenen Eharacrer, durch Wisten vornehmlich dazu berufen sind, Seeienärzre der rheilweife schwer erkrankten Zudenheit zu sein, den orthodoxen Rabbinen nämlich, ob di ft, selbst nachdem sie die vorhandene Krank« heit in allen ihren Symptomen erkannt, alsbald die rechten Heilmittel wirklich angewandt hätten, ob sie nickt vielmehr durch unentschiedene- Zaudern, durch schwache- Hin- und Herschwanken durch mehr oder minder kheilweifts Nachgeben, die vorhandene Krankheit eher verschlimmert algebessert Härten, «ollen ihnen nicht Mangel an Eifer und Wärme für daihrer Obhur zunächst anverrrauete Kleinod, da» göttliche Iudenthum vormerfen; aber dem Irrrhume konnten

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.